Was passert wenn win Mensch unter Strom seht?

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8 Antworten

Unsere Muskeln kontrahieren, weil sie das Kommando dafür von einem Nerv bekommen haben. Dieses Signal kommt in Form eines elektrischen Stromes, den der Nerv erzeugt. Das ist natürlich ein sehr schwacher Strom.

Wenn jetzt Strom von außen zugeführt wird, glaubt der Muskel, er hätte ein sehr starkes Signal des Nervs bekommen. Also zieht er sich zusammen.

Deshalb das zucken.

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Au man, ich lese hier in den anderen Antworten nur Halbwissen und Blödsinn von Leuten, die einfach keine Ahnung haben, trotzdem aber antworten wollen...

Man stirbt nicht automatisch, wenn ein Mensch von elektrischem Strom durchflossen wird. Zudem zuckt man auch nicht automatisch, wenn man unter Strom steht.

Wie gefährlich ein Stromschlag ist hängt von mehreren Faktoren ab. Wie hoch war die Spannung? Welche Spannungsart war es? Wie stark war der Strom? Wie lange hat der Stromschlag angedauert? Welchen Weg hat der Strom genommen?

Die einzige gefährliche Spannung, der man im Alltag begegnen kann, sind die 230V im Hausnetz. Diese reichen vollkommen aus, um jemanden zu töten. Jedoch eben nur, wenn die anderen Faktoren alle passen. 

Bei der Spannungsart handelt es sich um Wechselspannung. Das gefährliche bei Wechselspannung ist, dass dich der Stromfluss 50ß mal in der Sekunde von der Flussrichtung her ändert. Dazwischen geht es immer durch den Nullpunkt. Das wiederum bedeutet, dass du 100 mal in der Sekunde einen Stromschlag bekommst. Da deine ganzen Muskeln im Körper vom Gehirn über enorm geringe elektrische Ströme gesteuert werden, hat dieser Stromschlag von den 230V starke Auswirkungen darauf. Je stärker der Strom, desto stärker ziehen sich die Muskeln zusammen. Und du kannst dir ja mal vorstellen wie groß der Unterschied zwischen den Strömen des Gehirns und die der Steckdose sind. Deine Muskeln bekommen also 100 mal in der Sekunde den Befehl, sich so stark zusammen zu ziehen wie es nur möglich ist. Und dadurch zuckt man so und alles verkrampft sich. Das ist aber eben nur bei Wechselspannung mit der richtigen Frequenz so. Hätten wir ein paar Hundert Hertz, würde die Frequenz so enorm hoch sein, dass der Körper das gar nicht mehr von Gleichstrom unterscheiden könnte. Aber 50Hz ist halt genau dieser gefährliche Bereich.

Was jedoch viel schlimmer an den 50Hz Wechselspannung sind ist, dass sich das Herz dadurch verkrampfen kann. Das bedeutet, dass nach dem Stromschlag das Herz weiterhin zuckt. Man spricht da dann von Herzkammerflimmern oder Herzrythmusstörung. Wenn diese Verkrampfung sich nicht von alleine löst und keiner zur Hilfe kommt stirbt man daran. Allerdings bekommt man nicht automatisch bei einem Stromschlag Herzkammerflimmern. Das tritt nur ab und zu auf und oftmals geht es dann recht schnell wieder alleine weg. Man bekommt dann Herzstechen und fällt ohnmächtig zu Boden. Rein theoretisch kann dieses Herzkammerflimmern sogar noch nachträglich innerhalb von 24 Stunden nach dem Stromunfall auftreten. Wenn diese Verkrampfung nicht weg geht muss der Betroffene durch eine Herzdruckmassage oder einen Defibrillator reanimiert werden.

Was auch Auswirkungen auf die Gefährlichkeit hat ist die Stromstärke. Je nachdem, wie gut man geerdet ist, ist der Strom stärker oder schwächer. Ab etwa 30mA (Das entsprechen 50 Volt Berührungsspannung) wird der Stromschlag als lebensgefährlich eingestuft.

Ebenfalls ist die Dauer von Bedeutung. Eine Elektroinstallation nach heutigen Standards ist mit einem RCD (FI-Schutzschalter) ausgerüstet. Dieser bemerkt es, wenn jemand einen Stromschlag bekommt und schaltet innerhalb weniger Millisekunden ab. Dadurch wird die Gefahr auf einen tödlichen Stromschlag minimiert. Bei einem Hausnetz ohne RCD dauert der Stromschlag eben so lange, wie man mit dem spannungsführenden Teil in Berührung steht.

Der Weg des Stromes ist auch bedeutend. Wenn er übers Herz oder bestimmte innere Organe geht, ist er gefährlicher. Von Finger zu Finger an der gleichen Hand ist er bei weitem nicht so gefährlich wie von Hand zu Fuß übner Herz. Das ist jedoch leider bei jedem Stromschlag im Hausnetz der Fall.

Was man jedoch auch nicht unterschätzen sollte sind Stromschläge mit Gleichspannung. Diese werden ab einer gewisser Stärke und Dauer auch tödlich, weil sich dann Eiweiß-Klümpchen im Blut bilden können. Das kommt jedoch im Alltag nie vor, da man normalerweise nirgendwo eine ausreichende Gleichstromquelle hat.

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Hallo

Deine nervenbahnen und Muskeln werden durch recht geringe stromflüsse gesteuert. Wenn Strom durch dich durch fließt werden die beträchtlich gestört. 

Das zucken wird durch den Wechselstrom erzeugt, dein Körper fängt an im gleichen Rhythmus zu reagieren, und bei 50 mal in der Sekunde ist es dann zucken.

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Also sterben tut man wegen einem Kammerflimmern, also wenn das Herz unregelmäßig schlägt.

Dieses Zucken sind Verkrampfungen der Muskeln. Auf einer Kirmes gibt es doch oft diese AUtomaten, wo man an so Metallstäbe festhält, einen Knopf drückt und langsam der Strom steigt. Daran kann man ganz gut testen, wie sich die eigenen Muskeln verkrampfen.

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Ich habe 2 mal am Strom gehangen, OHNE Wasser unter den Füßen geht's noch. Man muss sich losreißen vom Strom! Das Zucken kommt eben einfach vom Strom: der setzt Dich unter extreme Spannung. Losreißen, oder hängenbleiben.

Lieber Losreißen!

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Kommentar von Shalidor
08.03.2017, 14:32

Alles nur Halbwissen. Wenn du es nicht erklären kannst lass das Antworten bitte.

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unkontrollierbare Muskelkontraktionen

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Weil der Herzrhythmus gestört wird, statt jeder Sekunde, schlägt dass Herz viel öfter...

Was der Mensch natürlich nicht verträgt und in den meisten Fällen daran stirbt!!!

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Die Nerven Übertragung ist gestört. Alles ist überreizt. Die Muskeln werden vom Strom angesteuert. Und dann zuckt man.
Glaube ich ☺️

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