Was muss man bei einer Chemotherapie drauf achten?

9 Antworten

Chemo ist nicht gleich Chemo. Es gibt unterschiedlich starke und auch gut verträgliche Chemos. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man sich auf die behandelten Onkologen verlassen kann. Wenn Du Fragen hast, schreib sie Dir auf und laß Dir von Deinem Onkologen alles genauestens erklären.

Prinzipiell:

Versuche Dinge zu organisieren, die dir gut tun (Treffen mit netten Menschen, was schönes zu lesen oder zu hören (Hörspiele?), was du vll. während der Chemositzung nutzen kannst (manche Chemos müssen über ein paar Stunden gegeben werden).

Dass du nicht rauchst und auf Alkohol weitestgehend verzichtest, sollte eh klar sein.

Auch wenn man nach der Chemo sich häufiger mal schlapp fühlt (Ausruhen ist "erlaubt"), solltest du versuchen, so gut und oft wie möglich körperlich aktiv zu sein (manche nennen es "Sport", kann aber auch einfach ein Spaziergang oder ein paar Minuten auf dem Heimtrainer sein, sofern vorhanden). Das Ganze natürlich in Rücksprache mit deinen behandelnden Onkologen!.

Zur Ernährung befrage bitte ebenfalls deine Onkologen - und laß dich bitte nicht zu sehr von den Verschwörungstheorien und Dogmatikern aus dem Internet verunsichern, die dir alles Mögliche aufschwatzen wollen bzw. den Ärzten oft pauschal Unwissenheit oder gar "die wollen nicht, dass es den Patienten besser geht - sonst arbeitslos" unterstellen.

Und als letztes:

Solltest Du unangenehme Wirkungen spüren, ob Übelkeit oder anderes, sprich bitte die Onkologen an, fast immer können diese Symptome deutlich gebessert werden!

Viel Erfolg und gute Besserung!

Erstens: eine Chemo macht man nicht zum Vegnügen. Zweitens: eine Chemo sollte man am besten in dem Krankenhaus machen, in dem man auch operiert wurde oder bei dem Onkologen, der den Schaden festgestellt hat. Drittens: im Krankenhaus gibt es meistens ein Tomor Board, das sind mehrere Ärzte verschiedener Fachrichtungen. Die schlagen dann eine Tumorbehandllung vor. Udn deren Therapievorschlägen sollte man sich anschließen. die leute sind keine Fanatiker, wie machen Laien, die Chemos ablehnen, sondern Leute, die sich mit der Wirkung und den Nebenwirkungen von Chemoas gut auskennen und auch Abhilfemaßnahmen kennen und beherschen. Viertens: es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die man neben der Therapie zur Unterstüzung der Gesundheit machen sollte. Hierzu gibt es in Nürnberg (übers Internet verfügbar, auch mit telefoniswcher Sprechstunde) einen Bio-Onkologen, Dr. Horneber und sein Team, die gute Vorschläge zur Begleitung oder nach Abschluss der Chemotherapie merarbeiten köännen. Den findert man im Internet. Also: es geht hier nicht um Esoterikschei..kram, sondern um erprobte Maßnahmen, die nicht an Stelle, sondern zur Ergänzung und Bewältigung von schulmedizinisch verordneten Therapien verordnet werden. Gute Besserung. Ich habe es auch ausgehalten.

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