Was Muss man bei barhufern anders machen als bei Pferden mit Hufeisen?

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4 Antworten

Pferde mit Hufeisen kosten deutlich mehr als Barhufer. Je nach dem wie sehr sie abgenutzt werden. Je mehr sie abgenutzt werden, desto weniger oft muss man schneiden. Aber bei Hufeisenpferden muss der Schmied meistens alle 6-8 Wochen kommen. Die meisten Pferde nutzen ihre Hufe zu schnell ab, deshalb brauchen sie Hufeisen. Die meisten werden viel im Gelände geritten. Schotter und Straße nutzen die Hufe ab. Sand ebenfalls. Manche Pferde laufen zwar ohne Eisen aber sie dürfen dafür nicht auf Straßen und Schotterwegen reiten. Ob es gut ist oder nicht kann ich dir leider nicht sagen Ich hoff ich konnte dir helfen. Lg Kasimir99

supergirltano 28.10.2017, 08:17

An meinem Reitstall laufen fast alle Pferde barhuf und wir reiten auch über Straßen und Schotterwege...

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Nein das ist nicht gut fürs Pferd, aber es wird viel gemacht "weil man es halt so macht" und in vielen Ställen wird das althergebrachte Hufeisen einfach benutzt ohne wirklich drüber nachzudenken.

Für einen Barhufer holt man am besten einen Huforthopäden. Das ist mit ca. 40 Euro im Monat ein wenig teurer als die Barhufpflege beim Schmied, (weil der Huforthopäde häufiger kommt) dafür wird das dann aber auch gut gemacht. Der Schmied hat meist - wenn nicht immer - schlichtweg zuwenig Fachwissen über die korrekte Versorgung von Barhufen.

Du kannst ja mal ein bisschen stöbern, indem du difho bei google eingibst :-)

Viele Sportpferde, dort besonders die Spring- und Vielseitigkeitspferde tragen Hufeisen, da das Springen auf schmierigen Boden sonst schwierig werden könnte.

Dann gibt es Pferde die Hufeisen haben, weil ihre Sohlen zu empfindlich auf den Boden reagieren.

Oder Pferde haben wegen Krankheiten Eisen drauf.

Die meisten Pferde trägen diese aber weil sich die Besitzer denken, macht doch eh jeder so.

Meiner läuft barfuß vieles anders machen muss man nicht. Man muss auch Hufe auskratzen, das Pferd muss auch regelmäßig zum Hufschmied oder Hufpfleger.

Bahrhuf ist viel gesünder für das Pferd als Hufeisen, da diese deutlich mehr negativ Auswirkungen haben als positive fürs Pferd.

Hufeisen beeinflussen bzw. setzen den Hufmechanismus außer Kraft, bedeutet dass der Huf sich nicht mehr bei jedem Schritt ausdehnen kann und zum anderen wird durch die fehlende Ausdehnung kein Blut mehr ins Pferdebein gepumpt.

Das fühlt sich für das Pferd an als wäre sein Bein eingeschlafen, es fühlt nicht mehr wo es hin tritt.

Und durch Hufeisen wird die Hufform negativ beeinflusst, z.B. haben Pferde die Eisen tragen eine viel zu lange Zehe.

Diese Fehlstellungen wirken sich negativ auf den Bewegungsapperat auswirken.

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Aber ein Barhuf ist nicht automatisch gesund.

Es kommt immer darauf an, wer dein Pferd bearbeitet.

Schmiede haben nunmal einen Eisenverarbeitenden Beruf gelernt, sie haben nicht das Wissen um ein Pferd physiologisch zu stellen, so dass das Horn gesund nachwachsen kann.

Ich würde dir dazu raten einen Huforthopäden der DifHo zu beauftragen.

Einen HO findest du auf deren HP www.difho.de unter dem Reiter "Register" dort findest du auch erste Infos zu deren Theorie und Bearbeitungsmethode.

Das erst Gespräch ist kostenlos, du hasst also nichts zu verlieren, sobald er bearbeitet kostet es 40Euro alle vier Wochen.

Beachten mußt du bei einem gut bearbeiten Barhuf gar nichts, du kannst auf allen Untergründen reiten, er braucht keine besondere Pflege, ausbürsten reicht.

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