Was muss ich tun, um in mir selbst Gott zu erkennen?

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34 Antworten

In dem du machst, was du hier machst: fragen.

Wenn deine Kirche bzw. "die Kirche" so zu dir redet, dann scheue dich nicht, gezielt Fragen zu stellen. Werde wie ein Kind und mach das, was Kinder machen: fragen, fragen, fragen.

Wichtig dabei: gut zuhören.

Das nächste "kindliche" Verhalten ist, genau das zu machen, was du in der Bedeutung verstehst. Wenn also jemand sagt: du musst Gott in dein Herz lassen, schäm dich nicht, zu sagen: "Wie, soll ich mir jetzt das Herz aufschneiden, damit er da rein kann?".

Oder: "Wie soll er denn da reinpassen, Gott ist doch größer als ich.".

Sind nur Beispiele. Wenn überhaupt, kannst du nach dem göttlichen in dir suchen. Und das ist einfach. Du bist von Gott geschaffen - direkt bzw. indirekt. Also bist du "das Werk seiner Hände". Und damit steckt das göttliche schon seit deiner Entstehung in dir. Du musst es gar nicht suchen, du musst nur verstehen, dass es da ist.

Das bedeutet, du musst dich erst mal selbst annehmen, so, wie du bist. Denn da du das Werk seiner Hände bist, bist du aus dem göttlichen Plan heraus entstanden und damit genau so, wie du sein sollst.

Bzw. du warst mal so, wie du sein sollst, bevor Menschen angefangen haben, dich zu verändern. Mit ihren Lehren, mit ihrem Denken, mit ihren Vorgaben. Die Menschen haben dich verändert und in dem du das göttliche in dir erkennst - bzw. akzeptierst, kannst du wieder so werden, wie du eigentlich von Gott geschaffen wurdest. Hör auf, dir über das Gedanken zu machen, was Menschen sagen. Wenn du wissen willst, wie Gott darüber denkt, befasse dich mit dem, was du sicher von ihm hast: die Bibel. Lese selbst darin, versuche zu verstehen, was damit gemeint ist. Nicht, indem du andere fragst, sondern in dem du so lange darüber nachdenkst, bist du es verstanden hast. Und das setzt Eines voraus: du musst erst mal selbst die Bibel lesen, wenigstens das neue Testament und zwar komplett. Nur wenn du den Text komplett kennst, kannst du ihn auch komplett verstehen und du wirst dann kaum noch Fragen haben, denn diese werden alle im Buch selbst erklärt.

Neue Fragen, die dann kommen, haben nur damit zu tun, dass das, was du heute siehst, nix mit dem zu tun hat, was du in der Bibel lesen kannst. Aber das kann dir wurscht sein. Geh deinen Weg, so wie du ihn verstehst und lass dich nicht davon abbringen.

du musst gott nicht in dir finden....

es gibt genügend menschen, die keinen bezug zu gott haben und dennnoch ein glückliches und erfülltes leben führen....denen stellt sich die frage nicht....

und manche menschen finden gott erst, wenn sie schwere schicksalsschläge erlebt haben...aber das kann ja auch nicht sinn der sache sein....

vllt. sollte man gar nicht so den gott zwanghaft in sich suchen, vllt. reicht es auch, auf ihn zu warten bzw. man lässt es auf sich zukommen....

icecruiser 15.03.2012, 20:11

Doch, das ist für Gott Sinn der Sache - wer im Guten nicht hören will, muß im Schlechten hören.

Wenn Du einen Ertrinkenden nicht mit Zureden aus dem Wasser ziehen kannst, solltest Du besser hart zupacken, sonst geht er Dir verloren. Und Gott möchte nicht, daß seine Menschenkinder verlorengehen.

Schonmal was von "Heim-suchung" gehört? Unsere Altvorderen kannten das Prinzip.

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Hallo AlicBa, diese Formulierung der Kirche ist doch irgendwie ungeschickt: Wie kann ich Gott in mir selbst erkennen... Man muß wohl eher sagen: Was kann ich tun, damit ich Gott als real erkennen kann? Wie kann ER für mich Wirklichkeit werden?
Ich hatte vor vielen Jahren auch den Wunsch: Wenn Gott wirklich existiert, möchte ich IHN wahr nehmen können und nicht nur an ein Phantom glauben. So bat ich ihn einige Zeit ernstlich darum, sich mir doch irgendwie als der lebendige Gott zu erweisen. Das ging in ein paar Schritten vor sich, einmal hatte ich eine Gebetserhörung. Da meldeten sich leider ab und zu Zweifel, es könne sich um einen Zufall handeln. also bat ich IHN weiter im Gebet darum.

Da hatte ich eines Tages ein Anliegen um einen kleinen Rechtsstreit, der wichtig für mich war. Ich bat IHN mir zu helfen. Da lese ich im NT das Gleichnis von der bittenden Witwe, die immer wieder den Richter auffordert: Schaffe mir Recht. Der Text war alles ohne Fettschrift. Ich las dieses Gleichnis noch einmal, weil es mich ansprach. Da nehme ich auf einmal den Satz in Fettschrift wahr : Um deines unerbittlichen Bittens willen, werde ich dir Recht verschaffen! Ich traute meinen Augen nicht und wollte es noch mal sehen, da war es aber wieder in Normalschrift. Doch innerlich war ich freudig erregt. Ich wurde ganz ruhig und war nun sehr gespannt, wie es für mich ausgeht. Das Ergebnis war, es wurde mein Sieg. Da wußte ich hundertprozentig, Gott hat mir zu meinem Recht verholfen. Seitdem ist ER für mich real. Es folgten noch viele gute Erlebnisse, die ich hier nicht weiter aufführen will.

Ich kann dir nur raten: Bitte unseren Ewigen Gott, sich dir als der "Lebendige" zu erweisen (offenbaren). Es ist ein wunderbares Erlebnis Gott zu erfahren! Dann gibt es keine Zweifel mehr ob ER existiert. Dann hat man eine innere Überzeugung, die niemand rauben kann. "Suchet mich so werdet ihr mich finden."

Sprich mit Gott in deinen eigenen Worten . Lade ihn ein , in dir zu wohnen , bekenne ihm daß du schuldig geworden bist und bitte Jesus Christus , dir zu vergeben . Dann wohnt Gott in dir . So einfach ist das !

Das Nächste ist , das Neue Testament zu lesen , danach das Alte Testament . Versuche , so gut du es vermagst danach zu leben . -** Gott liebt dich** auch dann , wenn was daneben gegangen ist . Jesus ist für unsere Alltagsschuld gestorben und das gilt auch heute noch . Dann ist er auferstanden und sitzt zur Rechten des Vaters und betet für uns . Näheres siehe : www.gottkennen.com , auch ich stehe dir für deine Fragen zur Verfügung

Du hast es richtig erkannt. Ein göttlicher Geistesfunke ist in dir, ist in jedem Menschen. Um diesen Gottesgeist , oder Gott , zu erkennen, musst du dich mit ihm - sagen wir einmal so - unterhalten. Stell dir Gott einfach als deinen steten geistigen Begleiter dar, mit dem du alles besprechen kannst, den du alles fragen kannst. Die Antworten sind oft dein erster Gedanke, dein erstes inneres Bild. Wenn du dich oft genug darin übst, wird es dir immer leichter fallen, die Antworten Gottes zu erkennen. Auf diesem Wege kannst du Gott kennen lernen. Irgendwann wirst du dann erkennen, dass Gott nicht nur in dir ist, sondern auch um dich. Alles was deine Sinne erfassen können, in allem ist Gottes Geist. In jedem Tier , in jeder Pflanze, in Erde , Luft, Wasser, Erz und Mineral. Gott ist Alles und Alles ist Gott. Wir sind also ein Teil vom Ganzen. Du musst dich also nur mit Gott in deinem Herzen unterhalten, dann wirst du ihn kennen lernen. Wenn du dich mit dem göttlichen Geist in deinem Mitmenschen unterhaltest, dann geht dir vielleicht ein Licht auf. Hat Jesus nicht gesagt .... alles was du deinem Nächsten tust, das tust du mir ..., weil eben in jedem Menschen der göttliche Geist ist. Auch hier hast du ungezählte Möglichkeiten, Gott zu erkennen. Wenn du dich mit irgend einem Teil der Natur unterhaltest, dann erkenne, dass du dich auch mit Gott unterhaltest. Bleib immer in lieben Gedanken.

Dieser Satz für sich allein gestellt ist absolut missverständlich. Er lässt irrtümlich den Vedacht zu, der Mensch könnte selbst Gott werden, oder Gott sein. - So verhalten sich zwar viele Menschen in ihrer Überheblichkeit und bereits "Adam und Eva" sollen auf diese Perspektive hereingefallen sein.

In Wirklichkeit kommt der Mensch so aber nicht zum Glauben und zur Erkenntnis Gottes. Um Gott zu erkennen muss man mit offenen Augen und Sinnen durch's Leben gehen, die Schöpfung, das Universum und damit auch sich als biologischen Wesen beobachten und erforschen und deren Sinnhaftigkeit hinterfragen. Vergleicht man dann noch die Inhalte der Religionen untereinander wird man irgendwann vor der Frage stehen: Glaube ich, oder lehne ich die Gottesexistenz ab. - Eine Frage, die jeder Mensch für sich alleine entscheiden muss. - In diesem Moment beginnt dann auch die Vorsehung und die Gnade Gottes zu wirken, wie sie uns die christliche Bibel verspricht. "Suchet, so werdet ihr finden" sagte Jesus Christus.

Daisyfields 16.03.2012, 17:22

Zirkulärlogische Argumentationen zu vermeiden, scheint nicht Dein Ding zu sein. Siehe Deinen letzten Satz.

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Ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe. Meinst du, dass du selbst ein Gott bist, meinst du das du ein Staubkorn Gottes in Dir trägst?

Die Bibel sagt, wir sind alle Sünder, es gibt keinen einzigen der gerecht werde nicht einen. Nicht einen? Ja, bis auf Jesus Christus!!!

Jesus ist Gott, und Jesus möchte in Dir Wohnung beziehen. Dazu musst du es nur wollen. Das Jesus unbedingt will, und auch alles dafür getan hat, hat er am Kreuz für dich und mich bewiesen. Lade ihn ein, bereue deine Sünden und übergib sie Jesus. Dann wird der heilige Geist dich verändern. Und du wirst durch ihn in der Bibel erkennen, wie Gott ist...

Hoffe nicht zu kompliziert, da im schnelldurchlauf...

Gruss

Um den "Gott" in dir selbst zu erkennen benötigt man ca. 70 bis 90 Jahre, aber schon ab dem Alter von 21 ist man zu dieser Erkenntnis gelangt und ab diesem Zeitpunkt an verweigern die Zellen des Körpers sich selbst zu reparieren, so dass man altert und letztendlich stirbt. Der Grund liegt darin, dass der Mensch nicht vollkommen ist ohne den Allmächtigen Gott, unseren Schöpfer. Da sich die ersten Menschen von Gott abgewandt hatten um ihren "eigenen Ding" zu drehen, steht nun die Menschheit in einer miserablen Lage, aus die man nicht aus eigener Kraft wieder raus kommt. (Deswegen benötigen wir das Loskaufopfer Jesus).

Will man aber den ewigen Allmächtigen Gott kennenlernen, dann dauert das eine Ewigkeit und das erfordert Ewiges Leben. Um sich selbst als Gott zu erkennen benötigt man nur ein paar Jahrzehnte und danach verliert das Leben seinen Sinn.

Man kann keinen Gott finden AlicBa. Du kannst ihn dir nur in dich hineindenken, so dass aus deinem Glaube eine Art Wissen wird. Glaube kann aber niemals Wissen sein, du denkst nur es sei Wissen. Mit anderen Worten betrachtest du ohne Empirismus und Rationalität Gott in deinem Gehirn als etwas Existierendes. Die Gottesliebe die du spüren wirst, ist nicht die beendete Suche eines Gottes, sondern die beendete Suche eines Placeboeffekts.

gottesanbeterin 15.03.2012, 10:18

So sind halt deine Erfahrungen; andere erleben anderes.

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freezyderfrosch 15.03.2012, 11:16
@gottesanbeterin

Die Frage ist "wie" sie es erleben. Und das sind nicht meine Erfahrungen sondern meine persönliche philosophische Betrachtungsweise. Erfahrung wär, ich habe nie Gottesliebe spüren können, was nicht stimmt, ich war in der Gemeinde und bin mir durchaus sicher dass es sich alles nur in der Psyche abspielt und nicht dass Gott sich direkt mit dem Menschen außerhalb seines Bewusstseins verbinden kann.

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Keinen Widerstand leisten. Ist ähnlich wie im Buddhismus. Jeder Mensch ist bereits erleuchtet, er erkennt es nur nicht.

icecruiser 15.03.2012, 07:42

Ein Licht, das man nicht sieht? Wie merkwürdig...

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freezyderfrosch 15.03.2012, 09:25
@icecruiser

Du verstehst das nicht. Es kann ja etwas in mir sein, wodurch ich erst durch Denken eine Erkenntnis bekomme.

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gottesanbeterin 15.03.2012, 10:17
@freezyderfrosch

Es ist schon etwas vonnöten, so leicht gehts halt auch wieder nicht. Jesus hat davon als "2. Geburt" gesprochen.

Diese hat mit Denken gar nichts zu tun.

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freezyderfrosch 15.03.2012, 11:22
@gottesanbeterin

Wenn du zu Jesus gelangst, dann ausschließlich nur damit dass du dich mit der Materie "Christentum" beschäftigst - Beschäftigen setzt Denken voraus.

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icecruiser 15.03.2012, 13:09
@freezyderfrosch

nein, das sog. Christentum hält Dich eher von Jesus Christus ab. Beschäftige Dich mit der Bibel, das reicht.

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freezyderfrosch 15.03.2012, 13:54
@icecruiser

a) Die Bibel gehört zum Christentum, denn ein Christ ist Anhänger des Christentums und das Hauptwerk ist eben nun mal die Bibel ergo beschäftigst du dich mit einem kulturellen Werk dieser Religion, also auch indirekt immer mit dem Christentum. Mit dem Christentum beschäftigst du dich nicht wenn du den Koran oder ein Backbuch ließt. b) Was heißt das reicht? Du kannst erstmal keinen Menschen der Wissen statt Glaube anstrebt einfach mal eben die Bibel unter die Nase setzen. Zudem verstrickt man sich durch dieses Werk in Autoritätsargumentationen, in dem alles stimmt, weil es ja so in der Bibel geschrieben steht.

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Wenn du das Gebet aufrichtig betest, dann lebt Gott in dir und du wirst ihn erkennen durch das Lesen der Bibel:

Allmächtiger Gott, danke, dass ich durch deine Güte lebe (Römer 2,4).
Ich bin ein sündiger Mensch und habe das ewige Verderben verdient (Römer 3, 23). Du willst aber nicht mein Verderben, sondern dass ich ewig lebe (Hesekiel 18,3). Aus Liebe zu mir, hast du meine ganze Schuld auf deinen Sohn Jesus Christus gelegt Joh. 3,16.

Danke, Herr Jesus Christus, dass du in die Welt gekommen bist, um auch mich zu erlösen (Lukas 19, 10).

Ich glaube, dass du für mich gestorben und auferstanden bist. Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Sünden (Zähle auf, was dir bewusst wird). Befreie mich von allem Bösen und löse mich von allen Bindungen, die durch Zaubereisünden die durch Wahrsagen, Pendeln, Wünschelruten, Kartenlegen, Handlinienlesen, Geistheilung, Tisch- oder Gläserrücken, Totenbefragung, Geistererscheinung, Heiligenverehrung, Hellsehen, Horoskopglaube oder Aberglaube entstanden sind (5. Mose 18, 10-14).

Ich will begangenen Schaden wieder gutmachen, dir jede bewusste Sünde bekennen, sie hassen und lassen (Römer 6,13). Komm in mein Leben, ich möchte von neuem geboren werden (Joh. 3, 3) und ganz für dich leben (2. Korinther 5, 15). Danke, Herr Jesus Christus, dass du mir alle meine Sünden vergeben hast (1. Johannes 1,9) und nun in mir lebst (Epheser 3, 17).

Danke, Vater im Himmel, dass ich jetzt dein Kind bin (Johannes 1,12) und das ewige Leben habe (1. Johannes 5, 12).

Danke, dass du mir den Heiligen Geist gegeben hast (Epheser 1, 13), der mich nun in alle Wahrheit führt (Johannes 16, 13).

Hilf mir, allen Versuchungen zu widerstehen (Philipper 4, 13), ein reines Leben zu führen (Hebräer 12,14) und nur dir allein zu vertrauen (Johannes 14, 6). Danke, dass du mich heilig, tadellos und unsträflich gemacht hast (Kolosser 1, 20-22), so dass ich straflos in die ewige Herrlichkeit eingehen darf (1. Petrus 2, 24). Amen.

Gott segne dich und alle die dies lesen.

freezyderfrosch 15.03.2012, 08:48

Wenn du das Gebet aufrichtig betest, dann lebt Gott in dir und du wirst ihn erkennen durch das Lesen der Bibel:>

Gott hätte nicht so viel geschaffen, wenn er sich nur im Körper eines betenden Menschen zu Erkennen geben kann. Als ich die Bibel gelesen habe, erkannte ich ein wirklich schönes Märchenbuch mit Brutalität und Heuchlerei. Wenn das Schaudern dass da über mein Rücken lief Gott ist, dann möchte ich sehr gerne zu Buddha.

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Viele berufen sich hier auf die Lehre irgendeiner bestimmten Kriche. Wer aber stellt sicher, dass diese Lehre die richtige Lehre ist. Mich überzeugt diese Lehre oft nicht. Wenn ich davon ausgehe, dass Gott überall und transzendent ist, dann ist er auch in mir und ich bin nicht nur Gottes Werk (dessen Geschöft), sondern meine Existenz ist göttlich. Das heißt aber nicht, dass ich Gott bin. Sondern der Sinn aller Existenz ist Gott. Er ist der Grund des Seins und das Sein selbst. Gott als "Person" außerhalb seiner erschaffenen Geschöpfe zu verstehen, personifiziert ihn, macht ihn Einsam und allein; weil er nur sich hat - das kann nicht sein. Wenn mich also die Lehre einer bestimmten Kirche nicht überzeugt (und ich habe versucht micht überzeugen zu lassen) kann die Lehre nicht die richtige Lehre Gottes sein. Denn die Lehre Gottes würde mich ohne Weiteres überzeugen und bedürfe für seine Überzeugung auch keine kirchlichen Strukturen. Die Lehre Gottes muss mir auch ohne eine Institution zugänglich sein - aber genau das wollen die Instiutionen (Kirchen) nicht zulassen und versuchen mich durch ihre Lehren an sich zu binden. Nochmal: Für mich Gott der Grund allen Seins, des Universums und des Menschen.

Zwischenton 15.03.2012, 11:28

Applaus. Sehr wach. Bleibe so :)

Im Grunde ist es unerheblich, wie man den "Grund des Seins" nennt. Nachdem ich lange lange gottgläubig war (hinein geboren), konnte ich mich von der Religion lösen und habe ich eine Zeitlang den Verlust der göttlich väterlichen Existenz ähnlich ersetzt, wie du es beschreibst: "meine Existenz ist göttlich".

Inzwischen habe ich mich von dem Adjektiv "göttlich" getrennt, denn es beinhaltet noch Spuren des Götterglaubens verbunden mit Religion. Meine Existenz ist ein Geschenk des Lebens und ich bin jeden Tag aus Neue glücklich, dass ich existieren darf, Kinder habe und meine Freude und mein Wissen und meine Liebe an sie weiter gebe. Ich bezeichne dies nicht mehr als "göttlich" sondern schlicht als "menschlich".

All die Tugenden, die die Religion für sich als Ausgabestelle einzig an die dem rechten Glauben Folgenden verbuchen, sind urmenschlich. Der Mensch braucht keine Göttlichkeit, er ist gut so wie er ist und er wird sich weiter entwickeln.

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AlicBa 15.03.2012, 11:42
@Zwischenton

Danke für die Zustimmung.

Allerdings ist mir der Begriff "menschlich" zu eng. Denn er beschreibt nicht die Existenz des Universums an sich.

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Zwischenton 15.03.2012, 11:53
@AlicBa

Stimmt. Das Universum ist für mein Empfinden jedoch Materie, die existiert weil sie existiert und auf unserer Erde zufällig die Bedingungen hat, die unser materielles Leben ermöglicht.

Eckardt Tolle beschreibt die "Seele" oder "göttlichkeit" des Menschen so: Du hat einen Körper, einen Verstand und Gefühle. Definierst du dich mit nur einem dieser drei Teile? Du als "göttliches" Wesen oder deine Seele oder die Aura deines Seins ist die Summe dieser drei.

In einem der Star Trek Episoden (Mr. Spock stirbt) sagt er: Die Summe des Ganzen ist größer als die Summe seiner Teilmengen (oder so ähnlich).

Wir sind Materie und damit verbunden mit dem Universum. Wir sind aber auch mehr als nur die Summe der menschlichen Teilmengen ...

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AlicBa 15.03.2012, 12:04
@Zwischenton

Das Universum ist für mein Empfinden jedoch Materie, die existiert weil sie existiert und auf unserer Erde zufällig die Bedingungen hat, die unser materielles Leben ermöglicht.

Das ist naturwissenschaftlich betrachtet! Die sog. "Innenarchitektur" und sie fragt nach der Wirkung der Kräfte, physikalischen Gesetze und Zusammenhänge.

"Göttlich" (auf einen passenden Begriff konnten wir uns noch nicht einigen) ist für mich die Frage nach dem "Warum", die Frage nach dem "Sinn". Dieses "Warum" und der "Sinn" kann für mich nur mit dem Begriffe "göttlich" bezeichnet werden; weil ich keine abschließende Antwort zu finden in der Lage bin. Die Naturwissenaschaft kann diese Frage nicht beantworten und fragt auch gar nicht danach.

Es gibt also keinen "Sinn" in der Naturwissenschaft und sie erfasst nur einen Teil des Ganzen und liefert empirische Ergebnisse bezüglich der Materie.

Im Übrigen müsste man eigentlich mal einen Philosophen fragen, was der von alledem hält.

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Zwischenton 15.03.2012, 12:22
@AlicBa

Ich weiß, was du meinst ... die Philosophen sind zum Teil auch von einem Gottglauben beeinflusst und voreingenommen. Andere sagen ganz klar: Es gibt keinen Sinn.

Ich habe mir die Frage nach dem Sinn auch abgewöhnt. Meines Erachtens ist sie "unsinnig". Menschen, die ums tägliche Leben kämpfen müssen oder ihre Last haben, ihren Kindern ein würdiges Leben zu ermöglichen - wie zahlenmäßig der weitaus größte Teil der Menschheit - fragen nicht nach einem übergeordeten Sinn. Für sie ist der Sinn des Lebens, zu überleben und ihren Kindern ein besseres Dasein zu ermöglichen. Das scheint mir sehr nahe am Leben zu sein. (Ich habe Menschen in solchen Lebenslagen in Afrika, Indien und LAM getroffen.) Philosophie hingegen ist ein intellektueller Zeitvertreib ;)

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Zwischenton 15.03.2012, 12:41
@AlicBa

:))) Es ist sehr befreiend, nicht dauernd nach einem Sinn suchen zu müssen sondern das Leben einfach zu genießen ... ich gehe jetzt mal in den Garten ;)

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holodeck 15.03.2012, 15:30

Wenn ich davon ausgehe, dass Gott überall und transzendent ist, dann ist er auch in mir und ich bin nicht nur Gottes Werk (dessen Geschöft), sondern meine Existenz ist göttlich.

Das wäre nicht Transzendenz, sondern Immanenz.
Aber damit bist Du auf einem guten Wege, denke ich.

Materie ist, salopp gesagt, "geronnener Geist". Danach schaut's grad aus.
Ziemlich evident sogar.

Und wenn man unbedingt möchte, dann kann man diesen gänzlich form- und eigenschaftslosen Geist auch weiterhin Gott nennen. Ich würde aber dazu tendieren, den Begriff ganz beiseite zu legen, weil er historisch und assoziativ vollkommen überfrachtet ist.

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Mir ist es immer wieder hilfreich, mich daran zu erinnern, dass sich Gott als ein kreatives Wesen zeigt, jemand, der andere und anderes erschafft, was vorher nicht da war.

Erkenne und verstehe dich selbst!

Beobachte wach und aufmerksam deine Gedanken, Gefühle und Handlungen.

Verdränge weder Gedanken, noch Gefühle. Erlaube dir deine Emotionen.

Sei aufmerksam dir selbst gegenüber und achte deine Bedürfnisse.

Erkenne deine Überzeugungen und Gedankenkonstrukte, die dich davon abhalten, dich selbst zu lieben und zu akzeptieren, so wie du JETZT bist.

So kommst du dir selbst, deinem Herzen und damit Gott in dir immer näher.

Hallo AlicBa - ich weiß zwar nicht so genau, was du suchst ... ich denke und spüre, du weißt es selbst nicht so genau ;) Und das ist kein Fehler!

"Gott" in sich zu finden ist kompliziert - oder ganz einfach - es kommt darauf an, auf wen du hörst.

Grundsätzlich würde ich sagen: Höre auf keine Religion! Eine Religion wird dir immer ein ganzes Glaubensgebäude verkaufen. Dies beinhaltet, dass du als Mensch sündig, unvollkommen, schlecht oder verdammenswürdig bist und Gott als deinen Retter brauchst, und dass du ihn lieben musst, sonst rettet der dich nicht :(((

Du hast ja schon sehr wachsam bemerkt: Wie kann ich Gott lieben, wenn ich ihn nicht kenne?

Meine Empfehlung: lies mal das Buch von Echardt Tolle "Jetzt". Dort findest du eine Art Wegweiser, wie du zu dir selbst findest, ohne etwas zu glauben oder dem mystischen Weg der Esoterik zu folgen. Man könnte fast sagen: du wirst "Gott" in dir selbst finden ohne an ihn glauben oder ihn lieben zu müssen. Es ist sehr befreiend.

Gruß und viel Erfolg!

BlasTTronic1 15.03.2012, 05:31

Gott in sich zu finden ist unmöglich und alleine schon anzunehmen ein Mensch hätte annähernd Gott in sich ist Gottes lästerung.

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holodeck 15.03.2012, 08:57
@BlasTTronic1

Wie könnte ein gedankliches Bild das andere lästern?
Das ist rediculous ;-))

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Welche Kirche redet so?

Deine Frage ist zumindest sehr missverständlich gestellt. Du bist von Gott nämlich fundamental geschieden. Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde. Was du in dir erkennst, bist du.

Wenn du aber die Frage stellst: "Wie kann ich erkennen,was Gott von mir will?", dann ist sie beantwortbar. Dann ist sie auch "kirchlich".

Du kannst den Willen Gottes für dich erkennen durch die 4 Bs. 1) Bibel 2) Beten 3) Brüder (und Schwestern = Gemeinde/Kirche) 4) Brotbrechen (Sakramente).

Das sind Stichworte. Die Bibel musst du lesen und studieren. Im Gebet wird dir vieles klar werden. Durch die Gemeinschaft mit anderen Christen kannst du vieles lernen, wirst korrigiert und ermutigt. Und durch die aktive Teilnahme am kirchlichen Leben wirst du den richtigen Weg für dich erlkennen.

Dazu gehört aber Geduld und Beharrlichkeit.

AlicBa 14.03.2012, 21:01

Ich habe es so verstanden, dass Gott den Menschen deshalb so nahe ist, weil sie bei einem "in sich gehen" ganz am Ende nicht sich selbst sondern Gott erkennen werden. Denn die Existent des eigenen Seins sei bereits Gott und deshalb sei meine Existenz Gottes Wille, durch Gott gemacht, im Ursprung Gott und der Grund des Seins göttlich.

Denn sonst würde man ganz am Ende eine Distanz zu Gott spüren. Am Ende spüre man aber Gottes Nähe.

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waldfrosch 14.03.2012, 21:32
@AlicBa

Die Distanz die wir zu Gott haben und unter welcher wir leiden ,entstammt dem Sündenfall .

Um dies Alles zu verstehen sollten wir uns mit Sündenfall ,Erbsünde und dem Engelsturtz intensiv befassen .

http://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Mose3

Mann muss sozusagen bei Adam und Eva beginnen um eine schlüssiges Bild zu erhalten . Am Anfang der Bibel ...dort können wir sehr erstaunliche Aufschlussreiche Dinge und Sachverhalte lesen .

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Sonnenschnauz 14.03.2012, 21:38
@AlicBa

Noch einmal die Frage: Welche "Kirche" lehrt so etwas?

Für mich hört sich das sehr nach Mystik an. Oder auch nach Esoterik. Man sucht auf dem Urgrund seiner Existenz nach Gott und findet ihn dann ganz verborgen in sich selber. Diesen Vesuch der Selbstvergottung des Menschen hat es immer gegeben.

Was einer in sich findet, ist immer nur er selber. Aber das wäre ja schon eine ganze Menge, wenn einer sich selbst erkennt, und zwar schonungslos und ungeschminkt.

Wenn du Gott erkennen willst, musst du Christus erkennen und das was er für dich getan hat. (So sagt es Melanchthon: Christum cognoscere est beneficia eia cognoscere!)

Die Distanz zwischen Gott und seinem Geschöpf wird vom Schöpfer überbrückt. Das Geschöpf ist nicht Teil des Schöüfers. Die Überbrückung geschieht durch die Liebe Gottes, die kannst du erkennen. Du kannst sie auch "spüren". Diese Liebe geschieht durch Christus, und wir nehmen sie wahr durch den Heiligen Geist (um es in unserer theologischen Fachsprache zu sagen).

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holodeck 15.03.2012, 08:47
@waldfrosch

Mystik zu verstehen wäre von einem Protestanten zu viel verlangt, wirklich waldfrosch. Wobei sonnenschnauz ja zu einem Teil durchaus Recht hat. Aber auch nur zu einem Teil, weil er gedanklich auf der Mitte des Weges stehen bleibt ;-))

"Willst du also ohne Sünde und vollkommen sein, so schwätze nicht von Gott! Du sollst auch von Gott nichts verstehen, denn Gott ist über allem Verständnis." Denn alles Verstehen zielt darauf, Fremdes in Relation zu Eigenen zu setzen. Darum: "Gott muß sich mir selber zu eigen geben, so wie er selber ist, oder mir wird nichts, und mir gefällt nichts.

Wer ihn also ganz empfangen will, muß vorerst sich selber ganz hingegeben haben und aus sich selbst heraus gegangen sein."

"Die Seele besitzt eine Fähigkeit, alle Dinge zu erkennen, darum hat sie keine Ruhe, sie komme denn in die oberste Vorstellung, wo alle Dinge Eines sind. Und dort findet sie Ruhe und das ist in Gott." (Meister Eckhart)

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Sonnenschnauz 15.03.2012, 09:39
@holodeck

"Gott ist Gott und kann nur durch Gott erkannt werden." Dies ist ein Satz von Karl Barth, mit dem er einen ähnlichen Satz von Anselm von Canterbury, etwa 1000 Jahre vor Barth, erklärt.

Dies ist Konsens in der christlichen Theologie. Gott gibt sich in Christus "letztgültig" zu erkennen, und wir erkennen Christus durch den Heiligen Geist. Die Gotteserkenntnis ist trinitarisch: Gott der Vater gibt sich in seinem Sohn durch den Heiligen Geist zu erkennen. Dies ist Kirchenlehre.

Es gibt keinen "göttlichen" Teil des Menschen, den er selbst besäße und in sich selbst entdecke könnte. Das wäre Gnosis, wonach im irdischen Leib ein göttlicher Lichtfunke wäre.

Nirgendwo in der christlich-jüdischen Bibel gibt es einen Hinweis darauf, dass Gott ein Teil des Menschen wäre.

Wenn Paulus davon spricht, dass nun nicht mehr er lebt, sondern Christus in ihm, dann ist das nicht Mystik. Albert Schweitzer hat ein Buch geschrieben: "Die Mystik des Apostels Paulus", wo er in diese Richtung gehen wollte. Dieses Mystik-Verständnis Schweitzers ist niemals von der Fachwelt angenommen worden. Gott ist eben der "ganz Andere".

Wenn der Apostel Paulus vom "eso anthropos" spricht, vom "inneren Menschen", dann ist damit immer Christus gemeint, kein Teil unserer selbst.

Es gibt allerdings die Kontemplation, die Meditation. Es gibt das Versenken in Gott. Es gibt sogar das sich ganz Hingeben an Gott. Es gibt eine Liebe zu Gott, die den Menschen ganz ergreifen kann. Das ist aber keine Esoterik, Das ist auch nicht die "Mystik", von der hier die Nicht-Fachleute in unverantwortlicher Weise reden. Und diese Art des Glaubens hat Luther nicht abgeschafft, sondern erneuert, und davon wissen Protestanten eine ganze Menge.

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holodeck 15.03.2012, 12:22
@Sonnenschnauz

Siehste, sonnenschnauz, das ist eben der große Unterschied in unserem jeweiligen Denken und (deshalb?) in der Erfahrung.

Du gehst von der Richtigkeit und Wahrheit einer theologischen Definition Gottes aus, und daraus abgeleitet, wie Gott zu erkennen sei. Nämlich einzig und allein durch Jesus.

Ich tue das nicht.
Und Meister Eckhart vermutlich auch nicht.
Denn auch aus all diesen Gedanken müsstest Du in meiner Lesart Eckharts herausgehen, ja, tatsächlich, aus jedem theologischen oder weltlichen Konstrukt, "um ihn ganz zu empfangen". Der katholisch mystische Waldfrosch auch, übrigens.

Also, ich mag mich mit Dir nicht um theologische Konsensprinzipien kloppen. Dass Du darin ein Fachmann zu sein scheinst, gestehe ich Dir ohne jeden Anflug von Neid zu; ich bin sogar sehr froh, dass mein Kopf damit nicht vollgestopft ist und mein Denken sowie mein Empfinden begrenzt auf das, was theologisch richtig als "göttlich" gedacht und empfunden werden darf ;-))

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Sonnenschnauz 15.03.2012, 17:28
@holodeck

Die Lehre Eckharts vom "Seelengrund", der ungeschaffen und damit ein Stück Gottes selbst sei, in der Seele des Menschen, war schon zu seiner Zeit mehr als umstritten und hat ihm letztlich von der Kirche einen Häresie-Prozess eingetragen hat. Eckhart ist in der römisch-katholischen Kirche auch heute noch umstritten. Und das mit gutem Grund. Ich wüsste nicht, wo in der römisch-katholischen Theologie der Mensch selbst seine eigene Offenbarungsquelle wäre.

Die Lehre vom "Seelengrund" ist eher ein Stück Gnosis. Man würde diese Lehre heute zur Esoterik zählen. Ob Eckhart überhaupt ein Mystiker ist, ist ebenfalls immer noch in der Diskussion. Überhaupt müsste der Begriff Mystik mal ordentlich geklärt werden.

Nun darf man ihn sicher nicht auf einen Aspekt reduzieren. Andere, die ich sehr schätze, haben von ihm profitiert, für mich durchaus positiv: Dürckheim, C.G. Jung und Schopenhauer. Heidegger war mir immer ein Greuel.

Aber mir ist die Eckhart-Rezeption bei den heutigen Esoterikern (und auch bei den seriöseren Philosophen) einfach zu willkürlich. Sie kommt mir vor wie ein Selbstbedienungsladen, wo man sich nimmt, was einem passt. Das wird dann "göttlich" genannt. Mir ist das einfach zu billig.

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holodeck 15.03.2012, 19:39
@Sonnenschnauz

Eckhart ist in der römisch-katholischen Kirche auch heute noch umstritten.

Das mag durchaus zutreffend sein.
Aber Eckhart ist offiziell rehabilitiert.
Zwar theologisch geschickt herausgewunden, dennoch rehabilitiert.
2009, glaube ich. Musst Du mal googeln, die Meister Eckhart Gesellschaft hat's auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Inklusive genauem Wortlaut.

Laut Papst darf Eckhart nunmehr als durch und durch tadelloser Katholik gelten; ja, mehr noch, er war nie etwas anderes ;-))

Ich will ja nicht mit Dir über Konzepte streiten, wie gesagt, der Fachmann bist Du, deshalb nur so viel aus meinem unwürdigem Kenntnisstand heraus:

Eckhart stützt sich u.a. auf Plotin, nicht auf gnostisches Gedankengut. Obwohl es da durchaus Parallelen geben mag, verbietet allein schon der fehlende Demiurg jede Vermutung in diese Richtung. Im Übrigen auch für weite Teile der Esoterik (ich will jetzt nur nicht die Esoterik schreiben, weil ich nicht die gesamte Esoterik überblicke). Zumindest die Gnosis ist ja wohl recht eindeutig definiert als Satz von Überzeugungen, der ohne einen Demiurgen als Grundprinzip nicht auskommt, oder?

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Typischer Cliffhanger, damit Sie auch morgen noch Kirchenmitglied sind und nicht davon laufen.

AlicBa 15.03.2012, 10:37

Ich bin kein Krichenmitglied.

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Enders9 15.03.2012, 11:34
@AlicBa

Sie können "Kirchenmitglied" problemlos durch "Religionsanhäger" ersetzen. Es ist immer noch wahr.

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AlicBa 15.03.2012, 11:54
@Enders9

Im gesamten Threat versuche ich die Religion und die Kirchen zu hinterfragen. Ihre Aussage unterstellt, ich sei ein Anhänger einer bestimmten Lehre. Das ist nicht so!

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icecruiser 15.03.2012, 20:13
@AlicBa

Die Religionen und Kirchen werden auch nicht weiterhelfen können -sie alle sind auf der Suche nach Gott.

Gott selbst aber ist auf der Suche nach uns - in Jesus Christus will er uns finden - wenn wir uns denn finden lassen.

Er kam in das Seine und die Seinen nahmen ihn nicht auf, heißt es im Johannes-Evangelium.

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Du wirst Gott nicht finden in Dir. Denn er nimmt est Wohnung in Dir, wenn Du ihn darum bittest und dazu seine Bedingungen dafür einhältst. Die findest Du im neuen Testament beschrieben.

Automatisch geht da gar nichts!

freezyderfrosch 15.03.2012, 09:30

Du wirst Gott nicht finden in Dir.... erst ... wenn .... und dazu...>

Also kann man ja doch deiner Meinung nach Gott in einem finden, wenn man bestimmte Regeln einhält. Das Problem ist nur, dass es zwischen Regeln und Gottessuchenbeendung keine bewiesene Verbindung gibt. Du müsstest beweisen, dass man durch diese Bedingungen die du genannt hast tatsächlich zu Gott findet und gleichzeitig müsstest du dies allgemeingültig machen und davon ausgehen, dass Gott nur und nicht anders durch diesen Weg auffindbar ist, was sehr schwer sein wird bei so vielen Millionen Christen auf der Welt das nachzuweisen. Hat jemand eine Regeleinhaltung nicht gemacht, so ist dieser ganze Satz widerlegt.

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icecruiser 15.03.2012, 13:12
@freezyderfrosch

Den Beweis muß jeder für sich selbst und an sich selbst erbringen, das ist nicht übertragbar. Aber jeder, der Christus bleibend in sich hat, der weiß das.

Jeder CHristusnachfolger, der durch Gottes Geist wiedergeboren ist, kann es Dir bezeugen, und jeder wird Dir beweisen: ich bin nun ein anderer. Das Problem ist, daß hier vieles von den Kirchen dazugedichtet oder weggelassen wurde, das erschwert das richtige Finden in der Bibel.

Lies doch mal durch, was Jesus Christus sagt und dann noch die Briefe, die an Christen geschrieben wurden, bitte ernstlich darum, daß Christus Dir es aufschließt und danntu, was von Dir verlangt wird (Bibel, nicht irgendeine Kirche) - und dann reden wir weiter.

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freezyderfrosch 15.03.2012, 14:07
@icecruiser

Den Beweis muß jeder für sich selbst und an sich selbst erbringen, das ist nicht übertragbar.>

Dann sag ich dir, dass der Islam stimmt, nur dass hast du noch nicht herausgefunden dass dies bewiesen ist, dass ist nämlich nicht so einfach übertragbar.

Aber jeder, der Christus bleibend in sich hat, der weiß das.>

Das ist ja das Problem, das Glaube durch den Placeboeffekt "Gottesliebe" in Wissen umgewandelt wird. Für den Atheisten ist das Glaube. Für dich ist es Glaube und Wissen.

Jeder CHristusnachfolger, der durch Gottes Geist wiedergeboren ist, kann es Dir bezeugen, und jeder wird Dir beweisen: ich bin nun ein anderer.>

Der kann mir nicht beweisen, ob Gott existiert, er kann nur übermitteln dass nur er alleine Gott für existent hält. Dadurch dass er die Sprache verwendet und sagt "Der Beweis liegt im Christusnachfolger" soll es so aussehen, als würde das ein Gottesbeweis sein. Jeder Kleptomane sagt dir, dass ein Gott des Diebstahls in ihm ist, der ihn zu seinem Zwang verführt. Existiert dann dieser Gott des Diebstahls?

Das Problem ist, daß hier vieles von den Kirchen dazugedichtet oder weggelassen wurde, das erschwert das richtige Finden in der Bibel.>

Ob nun die Kirche etwas hinzudichtet oder weglässt, ist genau dann für den Versuch etwas zu beweisen egal, wenn die Bibel selber eine bloße Erfindung ist.

Lies doch mal durch, was Jesus Christus sagt und dann noch die Briefe, die an Christen geschrieben wurden, bitte ernstlich darum, daß Christus Dir es aufschließt und danntu, was von Dir verlangt wird (Bibel, nicht irgendeine Kirche) - und dann reden wir weiter.>

Um eine Diskussion weiterzuführen, muss ich nicht erst bekehrt werden oder in Richtung "Jesus" gedrängt werden. Dann sag ich dir, ließ dir Die Entstehung der Arten von Charles Darwin und Der Gotteswahn von Richard Dawkins oder den Koran durch, dann reden wir weiter. Quitt?

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icecruiser 15.03.2012, 20:08
@freezyderfrosch
  • Du wirst aber den Beweis nicht erkennen. Daß Wasser naß ist, merkst Du erst, wenn Du drin bist - da können andere Leute Dir erzählen, was sie wollen, du wirst es nicht als Beweis gelten lassen können. Ausprobieren!

  • Beweise, daß die Bibel eine bloße Erfindung ist!

  • Das mit dem Gott des Diebstahls wäre dann ein Beweis, wenn es jeder für sich selbst ausprobieren könnte - ist aber hinfällig, da es keinen Gott des Diebstahls gibt. Du scheinst auch keine wiedergeborenen Christen zu kennen, sonst würdest Du nicht so reden.

  • Der Islam stimmt nicht. Drei Dinge: Dieben soll die Hand abgehackt werden (der lebendige Gott selbst verlangt Wiedergutmachung und läßt die Hand, seine Schöpfung, in Ruhe - was klingt denn da plausibler?), Ungläubige sollen vernichtet werden, wo man sie trifft (Jesus sagt: Liebet Eure Feinde), und die Stellung der Frau ist im Koran entwürdigend, während Jesus zum ersten Mal die Frauen als gleichwertig hinstellt.

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freezyderfrosch 15.03.2012, 21:39
@icecruiser

Du wirst aber den Beweis nicht erkennen. Daß Wasser naß ist, merkst Du erst, wenn Du drin bist - da können andere Leute Dir erzählen, was sie wollen, du wirst es nicht als Beweis gelten lassen können. Ausprobieren!>

Dann gilt deine Behauptung "Denn er nimmt est Wohnung in Dir, wenn Du ihn darum bittest und dazu seine Bedingungen dafür einhältst" auch als unbewiesen. Ich kann dir eher sagen, das Wasser in der Gesellschaft als "nass" beschrieben wird.

Beweise, daß die Bibel eine bloße Erfindung ist! Das mit dem Gott des Diebstahls wäre dann ein Beweis, wenn es jeder für sich selbst ausprobieren könnte - ist aber hinfällig, da es keinen Gott des Diebstahls gibt. Du scheinst auch keine wiedergeborenen Christen zu kennen, sonst würdest Du nicht so reden.>

Und wieso sollte es den christlichen Gott eher geben als den Gott des Diebstahls? Wenn du behauptest es gäbe den christlichen Gott, dann darf ich auch an Kobolde, Feen und den Gott des Diebstahls glauben und wir beide haben das gleiche Recht, ihn als etwas Existentes anzusehen.

Der Islam stimmt nicht. Drei Dinge: Dieben soll die Hand abgehackt werden (der lebendige Gott selbst verlangt Wiedergutmachung und läßt die Hand, seine Schöpfung, in Ruhe - was klingt denn da plausibler?), Ungläubige sollen vernichtet werden, wo man sie trifft (Jesus sagt: Liebet Eure Feinde), und die Stellung der Frau ist im Koran entwürdigend, während Jesus zum ersten Mal die Frauen als gleichwertig hinstellt.>

Du hast dich mit dem Islam leider noch nicht auseinandergesetzt. Hände abhacken und die Frau unterdrücken muss man nicht, wenn man nicht Politik und Kultur und den richtig praktizierten Islam miteinander verwechselt. Zudem wäre es so wie du sagst, dann würde die Grausamkeit trotzdem nichts über die Richtigkeit aussagen.

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Eine Lehre ist immer schlecht, da menschlich gedacht. Nimm einfach die Bibel und sei du selbst, die hat immer recht.

Du musst zu einem Sahaja-Yogi gehen und ihn bitten, dir die "2. Geburt " zu ermöglichen.

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