Was muss ich machen wenn ich eine plötzliche Panikattacke bekomme&kein Arzt bzw Medikamente in Sichtweite sind. Ich habe gelesen das Luft anhalten hilft?

13 Antworten

Luft anhalten ist völlig verkehrt. Damit würdest du deine Panikattacke nur unterdrücken und alles verschlimmern.

Mit meditativen Praktiken kannst du deiner Panikattacke am besten begegnen. D.h., zieh dich zurück, konzentrier dich auf deine Atmung und versuche ruhig ein und auszuatmen. Konzentrier dich im weiteren Verlauf auf deinen Körper. Wenn deine Atmung in einen regelmäßigen Fluss kommt, wirst du spüren, wie sich dein ganzer Körper entspannt und du zur Ruhe kommst. Eine solche Übung heisst autogenes Training.

Sprich mit deinem Arzt und bitte ihn, dir autogenes Training beizubringen.

Weißt Du, aus welchen Gründen und in welchen Situationen Du diese Panikattacken hast? Du solltest - ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, versuchen selbst etwas dagegen zu tun: Vor allem, ja nicht den Atem anhalten. Durch das Anhalten des Atems sowie eine flache, beschleunigte Atmung kann eine Panikattacke nämlich ausgelöst oder gar verschlimmert werden. Wenn Du bemerkst, daß Du zu schnell atmest oder gar den Atem anhältst, versuche dann möglichst tief zu atmen.

Lenke Dich ab. Versuche Deine Aufmerksamkeit nicht auf die Angst, sondern auf etwas anderes zu konzentrieren. Falls Du alleine zu Hause bist, rufe eine Freundin oder Verwandte an. Höre Musik, mach das TV an u.ä. Je mehr Du Dich gedanklich gegen die Angst wehrst, desto stärker wird die Attacke.

Wenn du mitten in einer akuten Panikattacke steckst ist Ablenkung der schnellste Weg da raus.

Diese Ablenkung muss man aber vorher trainieren und ist die absolute Notlösung, da man eine Panikattacke immer zulassen sollte. Das Zulassen ist die einzige Lösung das je in den Griff zu bekommen, sonst wirst du davon nie loskommen und es immer wieder bekommen.

Überlege dir eine Ablenkung die du überall, schnell und einfach durchführen kannst. Als ich noch mit diesen Problemen zu kämpfen hatte und zu Beginn noch zu feig war es zuzulassen, habe ich mir ein Klopfmuster überlegt.

Ich klopfe mit 2 Finger 10x leicht auf die Stirn, dann 5x auf die linke Schläfe, 5x auf die rechte Schläfe. Dann 10x auf die Brust, dann denke ich an etwas witizges - z.B. ein witizges Katzenvideo, das wiederhole ich so lang bis meine akute Panik vorbei ist. Es kann gut sein das man ~50 Wiederholungen machen wird, diese Ablenkung mindert die Panik um einiges.

Durch das zählen und die ständige Wiederholung normalisiert sich die Atmung, durch die nötige Konzentration Verlangsamen sich die rasenden Gedanken und der letzte Gedanke der etwas witziges sein sollte, lenkt die Gedanken weg von der Katastrophe.
Man muss das aber vorher ein paar mal geübt haben um eben zu wissen wie und wo man klopft (das sollte immer gleich bleiben) und um ein paar witzige Gedanken, das können Bilder, Erinnerungen usw. sein parat zu haben.
Durch diese Vorübungen kann man sich bei einer z.B. öffentlichen Panik wo man nicht wie ein Irrer auf sich rumklopfen möchte sich das ganze auch gedanklich vorstellen wie man jetzt diese Übung an sich selbst durchführt, das funktioniert auch.

Aber wie gesagt, die Panik zulassen ist der einzige Weg auf wirkliche Besserung - alles andere ist vermeiden und füttern der Panik welche dadurch  immer stärker wird und dich immer mehr einschränken wird.

Hilfe: Wegen einer eventuellen Panikattacke zum Arzt?

ich hatte heute glaube ich eine Panikattacke. Ich bin schon seit einiger zeit ziemlich gestresst wegen schule, zahnprobleme, kopfschmerzen, angst... Ich esse schon seit tagen nur noch suppe wegen meiner zahnspange (kann nichts unflüssiges essen) und dachte mir so: ne, das kann ich mir nicht mehr antun.Ich hab dann versucht mir die reinzuwürgen irgendwie, weil entweder suppe oder gar nichts zu essen. Plötzlich hab ich aus Verzweiflung angefangen zu heulen, es hörte gar nicht mehr auf. Dann kam das Krasse,, Ich hatte Atemprobleme, Beklemmung, prickeln in Gesicht und Händen und mein Herz hat gerast wie sonst was. Ich hab panisch nach Luft geschnappt, die augen weit aufgerissen und imemr wieder gesagt: "Ich bekomm keine Luft mehr.. meine Lunge tut weh." Ich hab sofort gemerkt, dass das psychisch war und nicht körperlich angefangen hat. Meine eltern meinten nur: ach, reiß dich zusammen. habn weiter fernsehn geguckt und gelesen. Ich hab 2 Stunden lang nach luft geschnappt und wollte aber konnte mich nicht beruhigen. Jetzt meint mein Vater ich soll zum arzt, wenn ich deswegen nicht zur schule kann. Ich fühl mich extrem ausgelaugt und am ende aber meine beste freundin hat morgen abend ihre geburtstagsfeier und wenn ich wegen psychischen Problemen absage, denkt die ich bin komisch :( Meine eltern lassen mich nicht auf eine geburtstagsfeier, wenn ich nicht in der schule war oder beim arzt. also überleg ich mir ob ich mich miesgelaunt zur schule schleppen soll um meine freundin nicht zu versetzen :( Ich bin so am ende meiner kräfte....

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Letzter Zeit denke ich oft an Selbstmord und wie ich das durchziehen würde , ich weiß nicht ob ich mich selbst belüge oder ob ich es wirklich machen würde

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Ich habe auf viele Webseiten gelesen , dass nach dem Tot das wahre Leben kommt , vielleicht sollte man den Qualen eine Ende setzen...

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