Was muss ich beim Bau eines Baumhauses beachten?

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7 Antworten

moin,

ich habe meinen Kindern im Frühling ein kleines Baumhaus gebaut. Das kannst du auf jeden Fall selbst in die Hand nehmen, du solltest dir aber mindestens einen Helfer an deine Seite holen. Zunächst solltest du den tragenden Baum aussuchen. Er sollte am besten eine ausgewachsene und stabile Baumart wie Eiche, Buche oder Esche sein. Außerdem solltest du auf jeden Fall mehrere Wochen an Arbeit einplanen. Ich habe schon bereits einen Spielturm selber gebaut und deshalb schon ein wenig Erfahrung mit der Konstruktion. Die eines Baumhauses ist nämlich ähnlich.  Ich habe mich bei den Arbeitsschritten an Online- Anleitungen gehalten. Diese hier find ich ganz gut https://www.spielgeraete-discount.de/baumhaus.html . Da kannste nicht viel falsch machen. Achte halt nur darauf, dass der Baum und die Konstruktion stabil sind und es auch bleiben.   LG 

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Hallo,

ich denke mit der Frage bist Du hier fehl am Platze, denn Statik und Gewicht sind nicht ohne.

Du benötigst natürlich für die Konstruktion einige sehr robuste Pfosten, die am Baumstamm verschraubt werden.

Bei den Schrauben musst Du sorgsam sein, damit der Baum nicht vergiftet wird und abstirbt, die Schrauben dürfen natürlich nicht rosten.

Edelstahl ist wohl eine gute Wahl.

Das Holz muss natürlich gegen Witterungseinflüsse resistent sein.

Das Gewicht darfst Du nicht unterschätzen.

Ich denke, dass solch ein Baumhaus locker 500 Kilogramm und mehr wiegen kann.

Der Stamm muss sehr dick und gesund seon.

Sanitär wäre mit einer oder mehreren Regentonnen, oder einer Grundwasserpumpe möglich.

Die Stromversorgung könnte über eine Solarzelle realisiert werden.

Die Kosten würden sich wohl auf mehrere tausend Euro belaufen. 

Frage am besten mal im Forum von "Selbst ist der Mann".

www.selbst.de

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Hallöle inibini18,

was Du auf keinen Fall unbeachtet lassen solltest, wäre zu prüfen, ob das von Dir angestrebte Baumhaus überhaupt rechtlich zulässig ist! Es wäre ja ziemlich "bescheiden", wenn Du gerade alles fertig hast und es dann wieder abreissen müsstest, weil es so leider in keinster Weise genehmigungsfähig ist!!!

Viele denken, dass so etwas nicht genehmigungspflichtig ist (von wg. "...hast ja keinen Bodenkontakt..." oder so), doch da wäre ich extrem vorsichtig - insbesondere sobald dort etwas Sanitäres mit dabei sein soll!!! Und die Hoffnung Marke: "...merkt beim Bauamt ja keiner..." ist genauso sinnvoll, wie sich die Augen zu zu halten, damit einem nichts passieren kann...

Ich bin in einem Architekturbüro tätig und plane von der Garage bis zum Seniorenzentrum nahezu alles und wir hatten schon mehrere verzweifelte Bauherrn, deren ungenehmigter An-/Neubau von Behörden anhand von Luftbild-Kontrollen oder durch "mitteilungsfreudige Nachbarn" entdeckt wurden und teure Konsequenzen bedeuteten!

Hier ein vielleicht auch für Dich interessanter Link zur Info (das dort angesprochene Baumhaus liegt in Bayern, jedoch hat jedes Bundesland bzw. Stadt/Landkreis seine eigenen Vorschriften, die schnell sehr teuer werden können!): 

http://www.juraforum.de/forum/t/baumhaus-in-bayern.525731/

Von daher mein eindringlicher, wirklich gut gemeinter Rat: frag lieber vorher beim Bauamt nach, ob das von Dir geplante Baumhaus rechtlich überhaupt irgendwie machbar ist! 

Frühmorgendliche Grüße,

wölfin

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Sanitäranlage würde ich Campingtoilette empfehlen. Heizung benötigt Strom (oder ein Ofen, ist aber gefährlich, wegen des Holz)
Für 2 erwachsene Personen würde ich die Maße H=2m B=1,20 L=2m vorschlagen. Wenn Inneneinrichtung dazu kommen soll muss die Grundfläche dementsprechend erweitert werden. Für das Dach nimmst Du entweder Teerpappe oder Wellenkunststoff. Für den Boden wäre MDF Holz ideal, da sehr stabil. Für Stützen und Balkenkonstruktionen nimmst Du 20er Balken (oder aufwärts steigen) wie das aber im Detail aussieht hängt vom Baum ab.
Kosten würde ich auf 200 Euro aufwärts schätzen, wobei da jetzt keine Farbe, Imprägnierung und Deine beiden Sonderwünsche berücksichtigt sind

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Hallali hallalo.

Ich las "Baumhaus" und fühlte mich in meine Kindheit zurück versetzt.

Aber dann kam es. Heizsystem? Sanitäreinrichtungen? Baugenehmigung? Statik? Behörden? Bauamt?

Ist diese Land so verrückt geworden?

Als Kind haben wir uns irgendwo hinten im Garten einen Baum gesucht, dessen Stamm so dick war, das wir zu zweit kaum rumkamen. Dann in der untersten dicken Astgabel Bretter rangenagelt und vertaut. Fertig. Am Anfang noch ne Zeltplane als Dach, aber das wars. Und dann wurde nach und nach und unter Hilfe der Eltern Wände hochgezogen und ein einfaches Dach rauf. Aber mehr gab es nicht, aber es war cool und frisches Obst zum naschen vor der Nase. :)

Ich will hier niemandem zu Nahe treten. Alles ist fein, so wie ihr es bauen wollt. Aber kann man heute nicht einfach mehr loslegen? Muss das alles so kompliziert und ausufernd sein? Auch von behördlicher Seite?

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Vorher muss die rechtliche Lage klar sein. Dann solltest du dir Feuerwehrschläuche besorgen und benutzt sie als Tragseile. So brauchst du keine Löcher in den Baum bohren und hängst die Schläuche einfach in die Astgabeln. Verknotet halten sie mehrere Tonnen Gewicht aus. In die Schlaufen kommen die Tragbalken und auf die Tragbalken dein Baumhaus. Eine Toilette würde ich weg lassen oder zu einem Campingklo greifen. Alles Andere wird zu teuer. Eine Heizung bekommst du für wenig Geld im Baumarkt. Du kannst sie mit Propangas betreiben.  

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das solltest du Fachleute überlassen, die was vom Bauen verstehen 

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