Was muss ich bei offenen Immobilienfonds beachten?

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3 Antworten

Hast du zufällig ein Valor/Bezeichnung des Vorgeschlagenen Fonds?
Je nach Fond Manager, Deversifikatiob etc. sind die aussagen nur in die Luft geraten...

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Kommentar von Annonymer
07.03.2016, 18:18

Nein, der Begriff steht bis jetzt allein im Raum. Der Berater meinte ich solle mich privat mal informieren über Möglichkeiten, denn ich wollte unter keinen Umständen sofort etwas abschließen. 

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Kommentar von goSurf
07.03.2016, 18:22

Dann noch:
Aus welchem Land kommst du und was ist deine Wunschwährung?
Was ist dein Rendite Ziel und wie viel Risiko bist du bereit..(Verlust mit dem du leben könntest.)
(In der Schweiz kann ich so heraus ein paar Ratschläge geben, EU muss ich mich zuerst diverse Fonds anschauen.)

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Kommentar von goSurf
07.03.2016, 18:24

Ja der Berater macht seine Tätigkeit super^^
Berater sollte Beraten und nicht aufs internet verweisen... Kenne da selber nichtmal eine Bank die dem Kunden sagt ,,informiere dich Privat darüber". Da auch die Bank je nach grösse zu besseren Informationen zugang hat.

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Kommentar von goSurf
07.03.2016, 18:51

Also wenn ich dein Anlegerprofil so Schätze ist es Sicherheit/Ertrag
Hier kannst dus sonnst ausfüllen und sehen wie so dein Depot aussehen könnte/Sollte.
https://www.raiffeisen.ch/raiffeisen/internet/home.nsf/webpagesbytitleall/4EB9E2257B37ABAAC125773C004B9F57?opendocument&step=2

Hier noch ein Bericht vom 11.06.2015 der dich sicher breit Informiert:

http://m.welt.de/finanzen/article142310536/Das-riskante-Comeback-der-offenen-Immobilienfonds.html

-Dieser Abschnitt ist sicher deinem Profil nicht 100% entsprechend:

Zudem hat die gesetzliche Neuregelung des Marktes für offene Immobilienfonds offenbar dazu geführt, dass viele Investoren neues Vertrauen in die Anlageform gewonnen haben. Denn seit Mitte 2013 müssen Anleger ihre Fondsanteile mindestens 24 Monate halten. Wer sie verkaufen will, muss zudem zwölf Monate zuvor kündigen. Damit soll verhindert werden, dass eine plötzliche Verkaufswelle die Branche erneut an den Rand des Zusammenbruchs bringt.

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Dabei investiert eine Fondsgesellschaft meist in gewerbliche Immobilien wie Einzelhandelsimmobilien, Büros oder Logistikzentren. Natürlich auch in Wohnungen – wenn auch seltener. Dabei fallen Kosten an: Ausgabeaufschlag, jährliche Verwaltungsvergütung, Vergütungen für die Geschäftstätigkeiten, manchmal auch eine Erfolgsvergütung. Unterschieden wird zwischen Publikums- und Spezialfonds. Ein Publikumsfonds richtet sich in erster Linie an Privatanleger, wobei sich die Anleger unbeschränkt beteiligen können (Auch mit Kleinstbeträgen. Mehr als 10-15% seines Vermögens sollte man aber nicht investieren.). Spezialfonds sind ausschließlich an institutionelle Anleger gerichtet. Wurde der Fonds nach dem 22. Juli 2013 gekauft, müssen die Anteile min. zwei Jahre gehalten werden und ein Jahr vorher bei der Fondesgesellschaft gekündigt werden. Anteile können aber auch an der Börse verkauft werden (besonders an der Börse Hamburg). Eine Übersicht ist auf bvi.de zu finden. Manchmal ist es auch möglich, dass Immobilienfonds geschlossen (eingefroren) oder abgewickelt (die Immobilien werden verkauft und der Erlöse auf die Anteileigner aufgeteilt).



www.immobilien-einblick.de/indirekte\_investition\_in\_immobilien


 

Eckdaten offene Immobilienfonds

Laufzeit: Praktisch unbegrenzt.
Spezielle Rechtsgrundlage: Investmentmodernisierungsgesetz.
Liquidität: Hoch da es einen funktionierender Zweitmarkt gibt. Täglicher An- und Verkauf von Anteilen möglich.

Risikostreuung: Hoch, auch durch gesetzliche Vorschriften.

 




Checkliste offene Immobilienfonds


– Wie viel Erfahrung hat der Fonds bereits?
– Wie ist die Wertentwicklung der vergangenen Jahre?
– Wie hoch waren die vergangenen Ausschüttungen?
– Objektnutzung (Büros, Wohnimmobilien, Handel, …)?
– Qualität der Immobilien?
– Wo sind die Immobilien (Deutschland, EU, Europa, Welt)?
– Leerstandsquoten in der Vergangenheit?
– Qualität und Laufzeit der Mietverträge?
– Qualität der Mieter?
– Höhe der Beleihungsgrenze?
– Höhe und Zinskosten des Fremdkapitals?
– Höhe des Ausgabeaufschlag?
– Laufende Kosten?





Risiken von offenen Immobilienfonds


– Auflösung des Fonds.
– Risiken welche von den Immobilien ausgehen.
– Währungsrisiko wenn Auslandsimmobilien gehalten werden.
– Kreditrisiko wenn Kredite aufgenommen wurden.
– Zinsänderungsrisiko der Zinsanlagen.
– Offene Immobilienfonds müssen gesetzlich eine Mindestliquidität von 5% des Fondsvermögens haben um Anleger auszahlen zu können. Deshalb investieren sie teilweise auch in Zinsanlagen.






Kündigung / Verkauf von offenen Immobilienfonds


– Kauf des Fonds vor 22. Juli 2013: Es dürfen bis zu 30000€ pro Kalenderjahr abgezogen werden. Für eine komplette Kündigung muss 12 Monate vorher gekündigt werden.
– Kauf ab 22. Juli 2013: Den Freibetrag über 30000€ gibt es nicht mehr. Die Mindesthaltefrist beträgt 24 Monate sowie eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten. So soll verhindert werden, dass viele Anleger auf einmal ihr Geld abziehen und der Immobilienfonds
Liquiditätsprobleme bekommt.
– Über die Börse können Anteile von Immobilienfonds jederzeit verkauft werden. Dann sind allerdings Abschläge möglich die man in Kauf nehmen muss.






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Hier kannst du z.B. den Vergleich zu einem Aktienfond sehen (etwas nach unten scrollen, bis zum Diagramm)


http://www.fondsweb.de/fondsvergleich/DE0009809566-LU0392494562


Man sieht, der Immofond hat ein deutlich geringeres Wachstum, allerdings auch eben quasi nahezu gar keine Schwankungen über die letzten 5 Jahre. 


Je nachdem wie langfristig du das angelegt haben willst (Sag mal eine Jahreszahl) und/oder wie risikotolerant du bist, würde ich dir eher einen Aktienfond wie den oben genannten vorschlagen. 


Ansonsten: Ich würde den Fond NIE direkt bei einer örtlichen Bank kaufen, du zahlst meistens 5% Ausgabeaufschlag, und die musst du erst mal wieder reinholen. Beispiel: Du steckst 10 000 EUR in den Dekafond, dann sind 500 EUR direkt zu Beginn WEG, das ist die Provision der Bank.

Den gleichen Fond kannst du bei einer Onlinebank, wie der Comdirect oder der Ing-Diba ohne diesen Ausgabeaufschlag kaufen.  Die Bank selber verwahrt die Anteile an diesem Fond nur, die gehören dir auch immer noch, wenn die Bank pleite geht oder du dein Depot zu einer anderen Bank überträgst.


Bankberater

Das ist ein Verkäufer, kein Berater. Er empfiehlt dir nur Produkte seiner Bank. Bei Mercedes bekommst du auch keinen Volkswagen empfohlen, obwohl der vielleicht besser geeignet ist.

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Kommentar von Annonymer
07.03.2016, 18:31

Zunächst einmal vielen Dank.

Zur Anlegedauer: 5-10 Jahre sind auf jeden Fall drin, eher mehr.

Mit Aktien habe ich leider zu oft schlechte Nachrichten gehört, da gehe ich lieber das geringere Risiko ein und investiere nicht in Aktien.

Den Tipp mit der Online Bank gefällt mir auch, sowas würde man mir ja nie in einer Bankfiliale sagen.

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