Was muss ich bei einem Ecoboost Motor beachten?

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2 Antworten

Das ist ein Turbomotor. Du solltest ihn daher immer anständig warm und vor allem wieder "kalt" fahren, d.h. nach Vollgas nicht direkt wieder abstellen. Auch überzogene Ölwechsel mögen die Motoren überhaupt nicht. Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb würde ich das Öl häufiger wechseln und ein gutes vollsynthetisches 0w40 oder 5w40 fahren.

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Zuerst mal: Technisch gesehen gibt es keinen "Ecoboost" - Motor, dies ist nur eine Ford - Bezeichnung. Es handelt sich schlicht um einen Turbobenziner mit Direkteinspritzung, wie sie aktuell boomen. Ich bin diesen Motor gefahren und war zwiegespalten. Erstens läuft er aufgrund seiner nur drei Zylinder untenherum sehr ruppig und zitternd, zweitens hat er eine Direkteinspritzung, welche für eine unvollständige, rußende Verbrennung sorgt, drittens ist er keineswegs so sparsam, wie es Ford proklamiert, denn der Konkurrenzmotor von Mazda (2.0 Skyactiv) ist trotz des doppelten Hubraumes sogar sparsamer. Unter Umwelt, - und Laufkulturaspekten ist dieser Motor nicht empfehlenswert, daran ändert auch die Auszeichnung des "Engine of the year" nichts. Besser hingegen: Opel Corsa 1.4 Turbo (100 PS). Da stimmt alles, Laufruhe (Vierzylinder) und Schadstoffemissionen (keine Direkteinspritzung). Obendrein bekommt man noch 6 statt 5 Gänge wie beim Ford.


Hinsichtlich der Fahreigenschaften gilt, wie für alle Turbomotoren: Besonders das Kaltfahren ist wichtig. Also nicht Volllast fahren und den Motor dann gleich abstellen.


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Kommentar von franneck1989
19.02.2016, 12:55

Du hast absolut Recht! Ein Pkw-Motor mit weniger als vier Zylindern ist eine technische Krücke, die eigentlich niemand braucht

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