was muss ich beachten beim schreiben eines buches/tipps/schonmal jemand ein buch geschrieben?

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3 Antworten

Es gibt leider nicht das eine Erfolgsrezept um ein Buch zu schreiben. Die Herangehensweise ist auch von Autor zu Autor unterschiedlich und hängt mit dem Genre zusammen das man wählt.
Eine gute Addresse für Tipps oder hilfreiche Dokumente für einen Anfang ist Enny Wilsbrook: http://www.enny-wilsbrook.com/
Unter Archiv/Downloads gibt es beispielsweise Bögen die helfen bei der Charakter- oder Welterstellung. Sie schreibt auch einen Blog und bietet kostenfrei ihre Hilfe an für junge bzw. unerfahrene Autoren.
Beim ersten Buch geht es aber vor allem um zwei Dinge:

1. Inspiration finden

2. Schreiben, schreiben, schreiben.

Such erst einmal nach Ideen. Hör dir Musik an (persönlicher Favorit: Two Steps From Hell - Soundtracks in alle Richtungen), sieh dir Bilder über Google oder deviantart.com an und überlege, was gerade passiert. Probiere, wo und womit du am besten schreiben kannst. Beispielsweise bringt mich das Geräusch von Regen besonders in Fahrt, wenn es um Inspiration geht oder ein warmer Sommerwind mit dem Duft von Gras und Naturgeräsuchen. Letzeres kann man leider nicht so einfach nachstellen aber Regensounds gibt es glücklicherweise auch digital. Dazu Kerzenlicht und Stift und Papier oder meine Schreibmaschine und der Krimi/Mystery Thriller schreibt sich wie von selbst. Bei Fantasy funktioniert es am besten in der freien Natur auf einem Baum oder mit Picknickdecke mitten im Gras im Wald oder auf einer Wiese. Ungestört von anderen Menschen. Spaziergänge sind auch gute Anreger. Oder aber du gehst in eine Bücherei oder einen Buchladen und suchst dir wahllos ein paar Bücher heraus und liest die ersten paar Seiten.

Es geht nicht nur darum eine Idee zu bekommen (sei es für eine Welt, einen Dialog, einen Charakter oder Teile einer Handlung), sondern auch Leidenschaft dafür zu entwickeln. Hast du etwas, bei dem du sofort anfangen willst zu schreiben, mach das ruhig. Verushc einfach drauf los zu schreiben und hab keine Angst vor der leeren ersten Seite. Fang vielleicht direkt bei der zweiten Seite an oder auf der Hälfte der ersten Seite. Ein anderer Trick ist, die ersten Sätze wahllos zu wählen, das heißt es steht beispielsweise drauf "Und die Zwiebel tanzte drahtlos herum mit gelben grünen Mützen und dann passierte nichts weil Nacht der Schatten viele Fragen hatte...." und so weiter. Das sind kleine Tricks um die erste Seite nicht ganz so unheimlich erscheinen zu lassen.
Auch beim Titel oder den Charakternamen mach dir nicht so einen Kopf. Such dir einen Titel aus der dir gerade einfällt und gefällt und nutze ihn vorerst. Du musst deine eigene Geschichte schließlich selbst erst kennen lernen. Selbst wenn du mit einem vorgefertigten Plot ans Schreiben gehst, wird sich die Kernaussage eventuell währenddessen verändern und dann passt der Titel auf einmal nicht mehr. Und Charakternamen kann man gut über Babynamenswebsites heraussuchen.
Kommst du einmal nicht weiter, versuche trotzdem an der Geschichte zu arbeiten indem du dir Gedanken über den weiteren Handlungsverlauf machst, die Charaktere weiter ausarbeitest, vielleicht Moodbilder/Referenzbilder zu den Locations oder Charakteren heraussuchst und so weiter.
Ich denke damit hast du schon einmal ein sehr grobes Grundpaket. Hab einfach Spaß und gib dir Mühe dann klappt das schon. Solltest du Fragen haben oder erstes Feedback zu Ideen oder Texten haben wollen, meld dich gern über die verlinkte Website, darüber sind Enny und ich zu erreichen.

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1. Charaktere sind wichtig, wie sich der Charakter deiner Personen verändert, das macht Geschichten interessant.

2. Glaubwürdigkeit ist toll, ich kann es nicht ab, wenn in einer Geschichte plötzlich was unglaublich Dummes passiert, nur weil der Autor sich dachte "das wär jetzt aber cool". Es sollte also glaubwürdig sein.

3. Gute Rechtschreibung, Grammatik ist schön, ohne die ist das Buch nicht mehr gut leserlich bzw. das stört den Lesefluss.

4. Einen guten Schreibstil finden - das ist schwer. Aber es geht eben nicht nur um die Geschichte und die Personen und so, sondern auch, wie es dem Leser präsentiert wird. Mit Subjektiven und Verben kannst du erzählen, was passiert. Mit Adjektiven kannst dus auch noch lebendig machen.

5. Die Geschichte schon mal grundlegend planen. Die Charaktere sich vorher überlegen und schon mal für sich beschreiben. Also quasi Vorbereitungen treffen.

6. Die Struktur ist dir an sich überlassen, da gibts ja alles mögiche. Die einen starten mit dem Ende, die anderen haben eine chronologische Handlung. Weitere bestehen aus vielen Schnipseln, die am Ende irgendwie schön verwoben werden. Nimm einfach die Struktur, die am besten zu deiner Geschichte passt.

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Gute Tipps für "Autoren" gibt's hier: w w w.buch-schreiben.de

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