Was muss ich alles machen um anwältin zu werden?

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5 Antworten

Sorry, die Wahrheit ist oft hart (allerdings nicht so hart wie das Jurastudium): Du musst selber recherchieren können.

Aber ich will mal nicht so sein:

1. Derzeit an der HU Berlin ca 1,5 und an vielen Dorf-Unis würde ein 4,0 reichen. Kommt ganz darauf an, wo du hinwillst. 

2. Einige sagen Mathe (wegen der Logik), einige sagen nur sprachliche Fächer. 

3. Ja. Englisch nicht fürs Studium, aber spätestens beim Berufseinstieg solltest du es fließend können. Aber keine Angst, das lernt man auch so nebenbei in der Freizeit.

4. Das hängt EXTREM (!) von deinen Noten in den beiden Staatsexamina ab. Wer 2x "vollbefriedigend" (= 9 von 18 Punkten) schafft, hat sehr gute Chancen auf ein sechsstelliges Einstiegsgehalt - das schaffen in Deutschland nicht mal Investmentbanker oder Unternehmensberater. 9 von 18 Punkten klingt erstmal leicht, ist aber extrem schwer, da so gut wie nie mehr als 14 Punkte vergeben werden. Nur 10% eines Jahrgangs schaffen 9 Punkte. 

Wer das Examen gerade so besteht, freut sich über 1.500 netto - nach mindestens 6,5 Jahren Studium!

5. Viel Lernen und das gelernte dann in Falllösungen (im Guthabenstil anwenden). 

6. So wie die letzte Frage, ist das einfach zu viel, um es hier alles aufzuführen. Leih dir mal das Buch "BGB AT" von Brox aus einer Uni-Bibliothek aus.

7. In der Regel mindestens 6.5 Jahre.

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1. NC Fach war es selten. Aber was ist in 5 Jahren. Daher versuche mal auf 2 zu kommen.

2. Deutsch muss gut sein, wegen der Schriftsätze. Mathe interessiert in der Juristerei wenig. Gute Allgemeinbildung sollte sein.

3. Englisch wäre gut, wenn Du auch mal international beraten willst.

4. Es gibt Rechtsanwälte, bei denen ist morgens nichts los, aber nachmittags wird es ruhiger. die sind froh, wenn sie auf netto 1.500,- kommen. Ich kenne Anwälte die haben 10.000,- monatlich und mehr.

5. Im Jurastudium werden alle Redchtsgebiete angesprochen. Aber man muss sich eben auch mit Rechtssystematik befassen und mit den Verfahrensdingen. Also Strafprozessordnung, Zivilprozessordnung usw.

6. Mglichst viel Wissen, denn Wissen ist Macht. Vorallem, wenn man sich auch mit nebengebieten auskennt. Ist ja auch wichtig, auf welches Gebiet man sich dann speuzialisieren will. Davon ist auch das Einkommen abhängig.

7. 4 Jahre (8 Semester) studieren, 1. Staatsexamen, Referendariatszeit, 2. Staatsexamen. Bis zum fertigen Anwalt 5,5 bis 6,5 Jahre.

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Kommentar von 19lena99
14.11.2016, 20:43

Naja, kein Anwalt wird seine Schriftsätze selber schreiben. Die diktieren das nur und die Angestellten können das dann schreiben. ;)

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Ich finds gut, dass du schon weist, was du willst.

Als Anwalt musst du vor allem gut sprechen können, deshalb sind deutsch und englisch auf jeden Fall wichtig. Etwas Mathe kann auch nicht schaden und wenn du es später hast, vieleicht Wirtschaft oder sowas... Ist nicht immer von Nutzen, aber wenn, dann gut, dass man es hatte...

Im  Jurastudium verbringst du glaube 3 Jahre damit, alle möglichen Gesetze zu lernen, Fälle durchzuarbeiten und ähnliches. Da ist extrem viel Theorie, viel Textverständnis und genaues Arbeiten gefragt. Außerdem musst du dir viel Merken und auswendig lernen.

Nach dem Studium schreibst du dann Staatsexamen - also große Prüfungen.

Was den Verdienst angeht, ist das unterschiedlich. Ich hab von Anwälten in Kanzleien gehört, die verdienen grade mal Mindestlohn, vor allem am Anfang. Allerdings gibts auch welche - mit so einem hatte ich grade erst zu tun - der hat 300€ die Stunde berechnet.

Ein Tip, den ich letzten schon mal gegeben habe: Diskutiere viel.

Du musst später schnell gute und vor allem treffende Argumente und Gesetze finden können, wenn du irgend eine Aussage bekommst.

Da ist es gut, schlagfertig dein Wissen anwenden zu können.

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Kommentar von schneelover
14.11.2016, 16:42

Sind die gesetze immer gleich oder kann es auch sein,dass sich das in den nächsten paar jahren ändern wird? &danke für deine antwort

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Gutes Abitur, zwei sehr gute Staatsexamen. Jura studieren viele, aber viele Rechtsanwälte sind bettelarm.

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1. Mal gab es einen Numerus clausus, mal nicht. Es kann keiner wissen, wie es in fünf oder sechs Jahren aussieht.

2. Ich behaupte jetzt mal Mathe: Weil Jura viel mit Logik zu tun hat. Ansonsten gibt es keine speziellen Anforderungen.

3. Nicht in den Schulnoten.

4. Das Einkommen von selbstständigen Rechtsanwälten orientiert sich an Honorarsätzen, die wiederum vom Streitwert abhängig sind. Hierzu gibt es eine Tarifordnung. Das Gehaltsgefüge reicht von 2000 Euro bis Unendlich.

5. In erster Linie befasst man sich mit Fällen der Rechtsprechung, sowohl im Privat-, im Straf- als auch im öffentlichen Recht.

6. Ein großes Allgemeinwissen ist von Vorteil.

7. Das Regelstudium dauert vier Jahre (acht Semester), es folgt ein Referendariat von meist zwei Jahren.

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Kommentar von vitus64
14.11.2016, 16:46

Mathematikkenntnisse um Jura zu studieren?

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