Was muss ich abgeben(Steuern/abgaben) bei nachtschicht?

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Hallo,

der Grundlohn (also, das was du pro Stunde verdienst) unterliegt immer der Steuer und der Sozialversicherung. Der Grundlohn darf nicht mehr als 50,00 EUR, aber Sozialversicherungsrechtlich nicht mehr als 25,00 EUR die Stunde betragen, dass dieser nach §3b EStG steuerfrei bleibt. Und der Zuschlag muss ZUSÄTZLICH zum geschuldeten Lohn erfolgen. Die Zuschläge können nicht zusammenaddiert werden. Z.B. Zuschlag für 24. Dezember und Sonntag kann nicht aufaddiert werden.

Der Zuschlag bleibt steuerfrei, soweit er

  1. 25 % für Nachtarbeit zwischen 20 Uhr und 24 Uhr sowie zwischen 4 Uhr und 6 Uhr
  2. 40 % für Nachtarbeit zwischen 0 Uhr und 4 Uhr
  3. 50 % für Sonntagsarbeit
  4. 125 % für Arbeit an gesetzlichen Feiertagen, sowie am 31. Dezember ab 14 Uhr 150 % für besondere Feiertagsarbeit (24. Dezember ab 14 Uhr, 25. und 26. Dezember und 1. Mai, sowie die Zeit bis 4 Uhr am Folgetag, wenn die Arbeit vor 0 Uhr aufgenommen wurde) des Grundlohns nicht übersteigt.

Steuerfreiheit zieht in der Regel automatisch auch die Sozialversicherungsfreiheit nach sich. Das ist übrigens für den Nettolohn interessanter, als die reine Steuerfreiheit.

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Ich glaube, dass wird ganz normal versteuert durch die Einkommenssteuer. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es noch weitere Abgaben geben sollte. Nachtschicht muss ja belohnt werden :-) Aber vom Arbeitgeber bekommst du Nachtzuschläge. Es bleibt dir somit etwas mehr vom Gehalt als jemandem der tagsüber arbeitet.

Fondsgebundene Rentenversicherung oder selber Fonds kaufen?

Hallo allerseits, inwiefern ist eine fondsgebundene Rentenversicherung empfehlenswert im Vergleich zum Selbstkauf von Fonds? Also ich frage, da ich neulich eine solche Rentenversicherung abgeschlossen habe und nun zweifle, ob das die richtige Entscheidung war. Was mich stört, sind die hohen Verwaltungskosten innerhalb dieser Versicherung. Ich zahle monatlich 300 Euro in diese Versicherung (Sparbetrag) und muss jährlich 500 Euro für Verwaltungskosten zahlen in den ersten 5 Jahren. Danach sind es immer noch 440 Euro jährlich. Wirkliche Gewinne erzielt dieses Modell laut Beispielrechnung erst nach 4 Jahren. Zum Ende hin hätte ich ca. 30000 Euro plus gemacht, welche dann wohl noch versteuert werden müssen? Der Vertrag soll jetzt 12 Jahre laufen, da ich eigentlich nach einer Anlagemöglichkeit gesucht hatte, um mir davon ein Haus zu bauen. Ich bin gerade erst mit dem Studium fertig und noch eher unerfahren in der Geldanlage.

Nun habe ich jedoch darüber nachgedacht, dass man selber Fonds kaufen könnte? Es gibt ja einige Direktbanken, die keine sonderbar hohen Kosten für die Ausführung von Sparplänen verlangen. In ETFs investieren soll dann wohl noch besser sein. Jetzt meine eigentlich Frage, da ich recht verwirrt über die Angaben im Internet bin: Welche Kosten kommen bei einem Selbstkauf von Fonds zustande? Es gibt diese TER (total expense ratio), welche ich eben prozentual auf das Gesamte Fondsguthaben zahlen muss? Dies mindert dann direkt den Wertzuwachs. Dann muss man noch die Abgeltungssteuer jährlich auf alle Gewinne zahlen? Was muss dabei noch gezahlt werden? Die Ausführung von Sparplänen kann ja eventuell bei der passenden Bank kostenlos geschehen.

Ich hatte damit nämlich eine Berechnung gemacht, nach der ich bei der Selbstanlage bei gleichem Wertzuwachs des Fonds mit der Versicherung doch besser dran wäre, obwohl ich die im Vertrag festgeschriebenen Kosten vom Gefühl her recht hoch finde.

Letztendlich fühle ich mich auch etwas unwohl bei der Rentenversicherung, da ich an einen Vertrag gebunden bin. Das Geld kann ich zwar kostenlos entnehmen und den Vertrag auf beitragsfrei stellen. Jedoch würde ich eine Eigenanlage ohne Versicherung wohl doch besser und flexibler finden.

Ich hoffe, jemand kann mir weiter helfen :)

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