Was muss ein minderjähriges Kind an seine allein erziehende Mutter zahlen?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Die Mutter (und eigentlich auch der Vater) sind grundsätzlich gegenüber der Tochter unterhaltspflichtig. Aber warum ist das eigentlich so? Das ist deswegen so, weil minderjährige Kinder in der Regel ihren Lebensunterhalt nicht selber bestreiten können. Hätte ein minderjähriges Kind aus irgendeinem Grund Vermögen oder ein regelmäßiges Einkommen, dann wären seine Eltern auch nicht unterhaltspflichtig. Daraus folgt: wenn ein minderjähriges Kind - wie Deine Freundin - eigenes Einkommen hat, kann es seinen Lebensunterhalt zumindest teilweise selbst zahlen und braucht entsprechend weniger Unterhalt von den Eltern. Da das Kind rund 100,- Euro für sich behalten darf, kann es bei einem Einkommen von 400,- Euro also 300,- Euro für seinen eigenen Lebensbedarf verwenden. Das heißt, der Unterhaltsanspruch Deiner Freundin sinkt um 300,- Euro. Also: entweder behält Deine Freundin ihr ganzes Geld, die Mutter leistet aber weniger Unterhalt, zahlt also weniger Essen, Kleidung etc. für Deine Freundin, und Deine Freundin kauft sich das Essen usw. selbst. Oder diese Sachen werden weiterhin von der Mutter gezahlt, obwohl sie dies eigentlich in dieser Höhe wegen des eigenen Einkommens der Tochter gar nicht mehr müsste - dann hat sie das Recht, von der Tochter ein "Kostgeld" zu verlangen. Mathematisch kommt beides auf dasselbe raus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solange deine Freundin keine abgeschlossene Berufsausbildung hat, bekommt ihr Mutter Kindergeld für das Wohl und die Berdürfnisse des Kindes.

Alles was deine Freundin als Miete oder Kostgeld an ihre Mutter zahlt, sind freiwillige Zahlungen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von petrapetra64
07.05.2016, 09:00

Und das Kindergeld reicht für Miete und alle Unkosten, wo lebst du denn?

0
Kommentar von Ebony20
07.05.2016, 11:56

Habe ich das in meinem Kommentar erwähnt? Nein! Ich habe lediglich die Aussage getätigt, dass alle Zahlungen darüber hinaus keine Rechtsgrundlage haben!

1

Eigentlich muss das Kind nichts zahlen, weil die Mutter noch zuständig für das Kind isz.

Allerdings hat das Kind ja Einkommen. Es könnte der Mutter Kostgeld geben - für den Mietanteil z. B.

Hab ich von meinen Kindern auch verlangt, als sie begannen, zu arbeiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Mutter steht im Mietvertrag, nicht ihre Tochter. Deine Freundin kann gerne Geld zum Haushalt dazulegen, muss aber nicht. Wär aber anstandshalber nett.

Natürlich gibt es oft Ärger innerhalb von Familien wegen Geld. Aber wer so fixiert auf Geld ist, hat das schlechtes erlebt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein sie kann kein Geld von ihrer Tochter verlangen da sie für Miete, Essen etc Kindergeld bekommt bis ihre Tochter 18 ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sicher muss deine Freundin mit ihrem Einkommen zu ihrem Lebensunterhalt beitragen und zu Hause Kostgeld abgeben, wenn sie Geld verdient. Das ist doch ganz normal, dass man nicht lebenslang die Eltern zahlen lassen kann für den eigenen Unterhalt. Die Mutter muss dann immer noch genug selbst zahlen für die Tochter.

Sie muss das mit ihrer Mutter aushandeln, was sie abgeben soll und was sie als Taschengeld behalten kann.

Ich durfte damals mein Lehrgeld behalten, bekam aber kein Taschengeld mehr und musste Kleidung und Benzinkosten selbst zahlen. Da blieb dann auch nicht mehr viel mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von scheggomat
07.05.2016, 13:29

Die Tochter muss gar nichts! Jedenfalls solange sie keine abgeschlossene Ausbildung hat und somit offiziell nicht auf eigenen Beinen stehen kann.

Ab einem gewissen Alter kann sie vor die Tür gesetzt werden, das war es dann aber auch. 

Bis das soweit ist, haben sich die Eltern vollumfänglich um die Finanzen zu sorgen. 

Wenn das Kind freiwillig etwas abgibt, gut. Wenn nicht: Pech gehabt. 

0

die Mutter bekommt doch Kindergeld für ihre Tochter, damit soll deren Unterhalt abgedeckt werden. Die 400,- € gehören also der Tochter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich muss jedes Haushaltsmitglied nach seinen Kräften zu den Gesamtkosten beitragen.

Sie kann doch nicht ernsthaft erwarten, kostenlos bei ihrer Mutter leben zu können

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ebony20
06.05.2016, 23:00

Sie kann doch nicht ernsthaft erwarten, kostenlos bei ihrer Mutter leben zu können

Echt jetzt?

Dann sollte man lieber keine Kinder in die Welt setzten, wenn man ihnen nicht ermöglichen möchte, sich ihre eigenes Lebensgrundlage zu finanzieren um Führerschein, Auto oder z.b. Studium auf die Beine zu stellen, weil man gleich jeden Cent abschöpft.

0

Nein, wenn die beiden kein Vertrag haben, darf die Mutter kein Geld verlangen. Ist ja ihre Sache wen sie in ihrem Haus schlafen lässt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Tochter sollte für alles 100,- mtl. abgeben, das wäre eine angemessene Beteiligung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?