Was muss an Steuern beachtet werden, wenn jemand ein Kleinunternehmen beraten möchte?

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2 Antworten

Jedes Einkommen ist dem Grunde nach steuerpflichtig, somit auch eine Vergütung für eine einmalige Tätigkeit. Dabei handelt es sich um sonstige Einkünfte, welche in die Anlage SO einzugeben sind (Einkünfte aus Leistungen)

Diese sind bis zu 256 Euro steuerfrei. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Freigrenze, wird der Betrag nur um einen Euro überschritten, ist alles komplett vom ersten Euro an zu besteuern.  Aufwendungen, die dir im Zusammenhang mit der Tätigkeit entstanden sind, kannst du aber als Werbungskosten ansetzen.

Die Höhe der Steuer richtet sich nach deinem individuellen Steuersatz.

Einkommen musst Du natürlich versteuern. Die Firma setzt es als Ausgaben ab, daher weiß das Finanzamt davon.

Du kannst notwendige Auslagen wie Fahrtkosten usw. absetzen.

Schreib der Firma eine Rechnung ohne ausgewiesene MwSt (darfst Du nicht da Du kein Unternehmen bist).

Wenn es nur eine einmalige Tätigkeit ist wird das Finanzamt es akzeptieren und Du musst aber die Einnahmen bei Lohnsteuerjahresausgleich angeben sonst wäre es Steuerhinterziehung. Dein normaler Steuersatz wird dann darauf angewendet (Auslagen wie Fahrkosten natürlich vorher abgezogen).

Ich habe sowas ähnliches gemacht und dies vorher mit dem Finanzamt so abgesprochen, das dürfte aber auch ohne Absprache in Deinem Fall so gehen.

Steuerfrei wird es nie sein.

Ich würde vermuten das das Finanzamt nur in den allerwenigstens Fällen auf Grund der Ausgaben eines Unternehmens die Einkünfte eines einmaligen Beraters kennt.

Sollte ein Prüfer tatsächlich mal die Rechnung anfordern (denke hier wär die Chance schon gering) müsste er noch eine Kontrollmitteilung hinterher jagen.. die Chance wäre dann echt nicht mehr hoch ^^

aber natürlich hast du Recht versteuert werden muss das ganze alles andere wäre ... naja reden wir nicht drüber :D

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