Was muss amn bei der Spiegelreflexkamera nochmal einstellen dass der Hintergrund verschwommen ist?

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Man nennt das Tiefenschärfe. Je kleiner die Blende (nehmen wir mal 16) desto größer die Schärfe.

Wenn Du also 16 nimmst, dann ist fast alles scharf. das siehste an den roten Zahlen am Objektiv. Die Belichtungszeit ist dann etwa ein 250tel bei Sonnenlicht. (je nach Film)

Wenn Du aber nur einen Nahbereich scharf haben möchtest, dann nimmste Blende 2.8, oder weiter und die Belichtungszeit verkürzt sich im selben Verhältnis.

mfg

welcher rote Bereich?

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@Baazi

Du willst mich nu verarschen, oder?

Ich hatte mindestens 5 Kisten und 20 Objektive. Bei allen war in roter Schrift auch der Bereich der Tiefenschärfe hinten mit angezeigt auf dem Objektiv.

Blau ist übriGänse der Macrobereich, das haste sicher noch nie gesehen.

Ich muss Dir aber zollen das es den meisten noch nie aufgefallen ist. Etwa in Deiner Zeitrechnung die STeinzeit (25 Jahre) habe ich mal eine Ausbildung zum Fotolaborant gemacht. Habe nie den Schein abgeholt, da ich nicht beabsichtigt habe da zu arbeiten.

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Das nennt sich Schärfentiefe. Je geringer die Schärfentiefe (die "Dicke" der Schärfeebene) ist, desto verschwommener werden der Vorder- und Hintergrund außerhalb der Schärfeebene. Um den Effekt gezielt einzusetzen, verwendet man große Blendenöffnungen (kleine Blendenzahlen!) und lange Brennweiten (Tele).

Brennweite im Bereich des kleinen Teleobjektivs, irgendwo bei 90-100 mm in Verbindung mit einer großen Blende.

Hallo Baazi,

jeder hat mal angefangen und das ist meistens schwer. Du solltest dich als erstes mit der Bedienung deiner neuen Kamera, von welchem Hersteller auch immer, vertraut machen. Das Handbuch immer dabei haben und lesen. Wenn du mit den grundlegenden Bedienelementen und Einstellungen vertraut bist geht es raus. Nimm dir Zeit und versuche bestimmte Motive oder Situationen wieder und wieder zu fotografieren, aber mit wechselnden Einstellungen. Für den Anfang solltest du dir Motive aussuchen, die sich nicht zu schnell bewegen, denn da ist Autofokus- Bildausschnitt und Belichtung noch einmal eine Stufe anspruchsvoller. Also ganz bewußt das selbe Motiv mit verschiedenen Blenden, Zeiten und Abständen und Brennweiten fotografieren. Wenn du die Bilder später am PC anschaust kannst du dir zu jedem Bild die "MetaInformationen" anschauen. welche Kamera, welche Brennweite, welche Zeiten und Blenden, so bekommst du ein Gefühl und ein Verständnis für die gesamte Thematik.

Gruß Habakuk63

Du müsstest dabei das Objekt im Vordergrund fokussieren lol, alles andere kann eine DSLR eigentlich alleine in dem Fall.

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