Was muss alles in die allgemeinen Geschäftsbedingungen alles rein?

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9 Antworten

Müssen tut da gar nichts rein, aber wenn du keine Ahnung hast, welche Bedingungen rechtsmäßig sind, solltest du lieber einen Anwalt konsultieren, der dir deine AGB entwirft. Die Gesetze zu AGB findet man in den Paragraphen 305 bis 310 BGB. Wenn man nicht aufpasst können ganze AGB Klauseln ungültig werden.

Reling 29.11.2010, 09:42

Eine Webseite braucht GAR KEINE AGB.

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Ich kann dir auch nur wärmstens empfehlen, einen Anwalt damit zu beauftragen. Gerade wenn du gar keine Ahnung hast, solltest du dich nicht ausschließlich auf Aussagen im Internet verlassen. Das kann so schnell ins Auge gehen.

Und eine Bitte habe ich:

Nenn die Dinger auf deiner Website AGB - nicht AGBs oder AGB's.

Denn was sollten "Allgemeine Geschäftsbedingungens" oder gar "Allgemeine Geschäftsbedingungen's" sein?

Du kannst einfach frei formulieren, dass du keine Haftung für die Inhalte und insbesondere die Links übernimmst. Wer Videos hochläd sei selbst dafür verantwortlich, dass er die Rechte dazu besitzt, ansonsten sei Ihnen ein Hochladen verboten und würde zu Ausschluss aus der Community führen. Meinungen seien immer die Meinungen der Postenden und nicht zwingend die des Seitenbetreibers.

So schützt du dich vor dem, von dem du nichts mitbekommst. ABER sobald du doch von Verletzungen mit Straftatrelevanz erfährst, musst du entsprechend löschen- egal was in deinem Haftungsausschluss steht.

Reling 29.11.2010, 09:46

Alles Unfug.

Haftungsausschlüsse sind sinnlos und wirkungslos. Zudem haftet der Webseitenbetreiber GRUDNSÄTZLICH für die Inhalte seiner Seite, das kann man nicht auf andere abwälzen.

Zudem sind Haftungsausschlüsse etwas völlig anderes als Allgemeine Geschäftsbedingungen - die im übrigen eine Webseite ohnehin nicht braucht. Nur wenn du einen Onlineshop hast, dann sind AGB sinnvoll.

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guinan 29.11.2010, 10:04
@Reling

Aber doch erst von dem Zeitpunkt an, wo er von einer Verletzung Kenntnis erhält (wobei mehr als 1 mal täglich das Forum durchstöbern nicht zumutbar ist)

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erstmal, DU musst keine AGBs haben. ich will damit sagen, besser keine als falsche AGBs. Die sind nähmlich abmahnfähig. Es gibt vorgefertigte AGBs. ein Fachanwalt kann dir welche schreiben, die sicher sind. Die Investition lohnt sich.

agb sind ja keine pflicht. wenn du keine schreibst, gelten die regeln des bgb, stgb etc.
um wasserdichte agb zu bekommen, solltest du dich an einen rechtsanwalt wenden, der dir auf dein webprojekt zugeschnittene agb ausarbeitet. alles andere wäre für ein web 2.0 projekt sehr leichtsinnig.

Also, jetzt zur Abwechslung mal eine richtige Antwort:

Du brauchst GAR KEINE AGB für eine Webseite. Null, nada, niente, nix. Nur wenn du einen Onlineshop hast, ergeben AGB SInn, in allen anderen Fällen sind AGB sinnlos, überflüssig und sogar falsch.

Du brauchst auch keine Haftungsausschlüsse, diese sind grundsätzlich immer und in allen Fällen sinnlos, wirkungslos, falsch und dumm.

Du brauchst nur ein Impressum. Da muss rein: Name, Anschrift, Kontakt. Punkt. Das allerdings MUSS. Alles andere ist Unfug.

Kontaktiere einen Anwalt, der sich damit auskennt. Damit bist du auf der sicheren Seite. Es dauert zwar, bis das fertig ist und kostet auch etwas.

Hast du ein Gewerbe angemeldet? Dann lass sie von nem Anwalt ertellen. Oder hier http://www.janolaw.de/

Die Erstellung der AGB kannst du ja als Ausgaben abziehen. Denn schneller als du schauen kannst hast du eine Formulierung verwendet, die teuer abgemahnt werden kann.

versteckte kosten ;-)

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