Was müsste Martin Schulz tun oder den Leuten sagen, um die letzten Tage vor der Wahl noch richtig spannend gestalten zu können?

40 Antworten

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Schulz ist doch nicht die Krankheit der SPD, sondern nur ein Symptom. Deshalb liegt es auch nicht an ihm und deshalb kann er es auch nicht ändern, egal, was er sagt oder tut.

Die SPD hat sich entscheiden, zu einer Partei der bürgerlichen "Mitte" zu werden und als solche ist sie überflüssig, was sich in ihren Wahlergebnissen widerspiegelt.

Die SPD müsste wieder sozialdemokratisch werden, aber das ist nicht in vier Tagen Wahlkampf zu schaffen.

Richtig, das muss wieder die klare Linie der SPD werden. Zudem muss endlich eingestanden werden, dass die Agenda 2010 genau für die Haupt-Wählerschaft bei WEITEM nicht der viel beworbene Weg war, sondern teilweise für viele Anhänger dieser Partei immer mehr zum praktischen Negativum wird. ( alte Fehler erkennen und endlich auch mal zugeben nebst sachdienlicher Korrektur )

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@Parhalia2

Eventuell KÖNNTE er für die SPD und gleichlautende Parteien im Bereich Sozial- / und Arbeitsmarktpolitik, grundlegend auch der Parteilinie aber zumindest noch ein paar Prozentpunkte mehr nebst Unentschlossener erreichen, wenn er JETZT noch gleich entsprechende Fehler auf seinen letzten Ansprachen öffentlich bekennt und auch mal wirklich SO anspricht.

...wir haben Fehler gemacht bei.... wir haben andere Parteien zu hart kritisiert ohne eigene Linien und Vorhaben zu forcieren....wir haben entsprechend dieser Themen weitgehend gleichlautende Koalitionspartner zur Rückbesinnung .... nur können wir das jetzt wegen unserer vorherigen Fehler nicht von jetzt auf morgen mit passenden Konzepten finanzieren und konkret in sinnvollen Handlungsplänen ausformulieren. 

Wir brauchen aber Eure Zustimmung in diesen Themenbereichen wenigstens im einheitlichen Tenor für Rückbesinnung auf sozial gerichtete Kern-Politik mitsamt unserer gleichlautenden und möglichen parteipolitischen Mitbewerber für eine möglichst starke Opposition. 

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@Parhalia2

Ich denke, dass man so etwas nicht per Rede einfach deklarieren kann. Hier braucht es durch praktische Politik hergestellte Glaubwürdigkeit. Für eine solche Politik steht aber gerade Schulz nicht, auch nicht das andere Führungspersonal der SPD.

Die SPD müsste u. a. den Seeheimer Kreis entmachten und die anderen neoliberalen Scharfmacher in ihren Reihen.

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@PeVau

Wie ich eingangs ja bereits sagte, kann Schulz in den verbleibenden 4 Tagen da ja nicht mehr wirklich was ändern. 

Oben genannte Aussagen können zudem in dieser rigorosen Form auch nur dann derart konkret geäussert werden von der Partei, wenn die Selbsterkenntnis Uch wirklich dort dahingehend mit grosser Mehrheit ( parteiintern) mal nachhaltig nachgezittert ist.

Jetzt at er nur noch die kleine Chance, rein auf ohnehin diesbezügliche Parteipolitik allgemein und schwerpunktmässig verstärkt im ( relativ unbekannten ? ) Parteiprogramm nochmals näher einzugehen. 

( Sozialpolitik ist bei der SPD momentan nur "kleingedruckt" in der allgemeinen Öffentlichsarbeit )

"Massiv" kann er DAS jetzt aber auch nicht mehr....klänge unglaubwürdig 4 Tage vor der Wahl direkt hervorhebend thematisiert. 

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@Parhalia2

Man muss bedenken, wann und woraus, womit sich die SPD erstmals profilierte. Was ist also eine "SPD" wo ihre WURZELN nicht mehr verfolgt...? 

Um die 20% für eine "Volkspartei" gäben mir da DOCH zu denken....

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Danke für den Stern!

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Eigentlich gar nichts.

Die Leute wissen, dass Politiker vor der Wahl das Blaue vom Himmel reden und nach der Wahl sich meistens nicht mehr an ihre eigenen Worte erinnern können bzw. das Wenigste davon in die Tat umsetzen.

IdR. haben sich die Wähler zu diesem Zeitpunkt, knapp vor der Wahl, schon festgelegt.
Da bleibt für Änderungen nur noch wenig Spielraum.

LG Lazarius

Er müsste Ideen haben, wie es mit Deutschland und der EU wieder aufwärts gehen könnte, d.h. wie zu weniger Arbeitszeit, mehr eigenen Kindern, mehr Wohlstand, weniger Umweltproblemen, mehr Sicherheit, weniger Krieg (weltweit), weniger  Kriegs- und Armutsflüchtlinge, mehr Steuergerechtigkeit und Steuern für die Global Player u.s.w.  kommen.  

Leider hat die SPD kaum bessere Konzepte als die CDU. 

Außerdem müsste der die Fehler von Merkel klar benennen und sich zu einer Politik FÜR die Deutschen bekennen. 

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