Was müsste geschehen, sodass mehr Jugendliche Nachrichten schauen / Zeitung lesen?

19 Antworten

Von Kindheit an die Mitbestimmung in Gruppen fördern.
Nur, wer schon als Kind innerhalb seiner Möglichkeiten demokratische Handlungen und Abläufe geübt hat, versteht sich später selbst als Mensch mit gesellschaftlichem Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten.
Und nur Menschen mit diesem Bewusstsein interessieren sich für Nachrichten und das politische Geschehen.

Deswegen das ganze "Buhei" um demokratische Teilhabe in Kinderbetreuung, an Grund- und weiterführenden Schulen.
Leider ziehen die Schulen so überhaupt nicht mit.

Kultusministerien, Schulleitungen und leider auch vielen Eltern fehlt ganz einfach das Vorstellungsvermögen von der Dimension dieser Problematik.
Sie reagieren entweder überspitzt mit sarkastischen Scheinargumenten oder mit finanziellen Argumenten der Nichtdurchsetzbarkeit.
Und wenn das auch nicht greift, kommen sie mit ihren Lehrplaninhalten, die angeblich gefährdet wären, wenn aus Kindern kleine Demokraten werden.
Naja, Äpfel und Birnen...

Sie haben schlicht nicht bemerkt, dass die gesellschaftliche Nachkriegsbegeisterung für Demokratie und Selbstbestimmung sich mit der Zeit abnutzt, wenn sie nicht jedes Kind, jede Generation aufs Neue übt.

Vorneweg, ich kommentiere das bloß aus schierer Langeweile und erhoffe mir nichts daraus, bin mir desweiteren voll und ganz im klaren, dass ich an diesem Punkt nur noch "Senf hinzugebe".

Guter Ansatz, ich denke jedoch, dass die Ursache des Problems etwas tiefer im Dogma der Gesellschaft verankert ist.
Vor geraumer Zeit beschrieb mir eine Bekannte, wie ihre Eltern sie nicht zu einem 'get-together' gehen ließen, in welches es hauptsächlich um antifa und feminismus bezogene Dinge gehen sollte. Während ich selbst keine fan des third-wave-feminismus bin, geschweige denn Feminismus' in der westlichen Welt heute, fand ich das argument ihrer Eltern, "dass sie sich eine eigene Meinung bilden könne wenn sie ausgezogen sei, und sie solche Treffen und Umgänge doch bloß radikalisieren würden" doch etwas unangebracht. Zugegeben; weder feminismus noch antifa haben sich in letzter Zeit in gutes Licht gestellt. Trotzdem ist es etwas kontraproduktiv zu versuchen es einem Jugendlichen zu verbieten eine eigene Meinung zu bilden oder sich andere Blickwinkel einzuholen.
Worauf will ich damit hinaus? 
Politik als ganzes scheint -besonders von Eltern- dämonisiert zu werden. Am ganzen Trump Debakel in Amerika konnte man ja schon Erkennen was für Ausmaße eine Politische Schlammschkacht in der westlichen Welt ja doch nehmen kann. 
Politik scheint in verschieden sozialkreisen entweder 'the elephant in the room', oder ein über Leben und Tod entscheidendes Thema zu sein. Die liberalen verhetzen alles was sich auch nur im geringsten Konservativ anhört, die konservativen werden von allen ignoriert oder gehasst ohne ihnen auch die chance zu geben ihre Meinung im geringsten zu vertreten. 
Menschen deren Meinungen von der Medien-propagierten Norm abweichen, haben Angst diese zu äußern, und so wird Politik entweder zum 'elephant in the room' oder einem Krieg aus halbwissen.
Menschen haben Angst vor Politik, es ist ein Thema über das sich Familien zu Blute streiten, und Eltern meiden es die Politischen Meinungen, oder Meinung im Allgemeinen, ihrer Kinder im geringsten zu fördern. Das Thema ist 'zu Komplex', als dass sich ein Kind oder Jugendlicher damit auseinandersetzen sollte, und wobei ich voll und ganz der Meinung bin, dass es Themen gibt über die sich Kinder und Jugendliche keine Gedanken machen müssten, würde Forderung von Politik im kleineren und praktischeren, wie oben von ihnen beschrieben, doch einen großen Teil zur Besserung der ganzen Situation beitragen.

Ich würde sehr gerne noch mehr auf einzelne Kleinigkeiten angehen, aber ich befürchte das mich meine Kopfschmerzen daran hindern.

Schönen Tag noch!

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Gut ich gehöre zu den Jugendlichen ( oder gesetzlich gesagt eher junger Erwachsener, aber ich bin hier auf Gutefrage schon länger ), die gerne Nachrichten schaut. Manche von meiner Klasse interessieren sich auch für Politik, die Mehrheit jedoch interessiert sich dafür nicht.

Oft wenn wir Politik Unterricht haben, gibt es immer ein stöhnen in der Klasse, weil sie es langweilig finden. Ich finde die Lehrer sollen versuchen die Interesse der Jugendlichen an Politik erregen. Das wäre vielleicht schon der erste richtige Schritt auf den Weg dahin. Bloß wird es dann schwer, neutrale Meinung oder Informationen vom Lehrer zu bekommen, da sie manchmal nicht neutral zu bestimmten Themen stehen.

Als ich noch auf der Realschule war, wurde meine Interesse an Politik bisschen erregt, wann wir angefangen haben so eine Art Sitzung zu machen, ähnlich wie bei einem Parlament o.ä. Da hatten wir um bestimmte aktuelle Themen diskutiert, was sogar sehr belebend war, weil jeder seinen Senf dazugeben wollte.

Einfluss nehmen noch die Eltern. Interessieren sich die Eltern sehr für Politik, kann dies den Jugendlichen auch helfen, die Interesse an Politik zu verbessern, wenn man zuhause z.b. um manche Themen diskutiert.

Noch manche Gründe können sein, dass die Jugendlichen ( ich kenne auch welche ) die Nachrichten einfach nicht anschauen wollen, weil die großen Massenmedien nicht neutral berichten. Mich und andere miteinbezogen kann das sogar auf Dauer nerven. Andere Medien wollen sie aber nicht finden oder wollen dafür keine Zeit aufbringen.

Allgemein würde ich sagen, dass die Schule und meine Eltern Einfluss darauf genommen haben, dass ich mich seit dem 14. Lebensjahr für Politik und allgemein Nachrichten interessiere.

Aktuell schaue ich aber wenig Nachrichten, weil sie alles andere als Neutral sind, vor allen in Bezug auf die Außenpolitik. Die Massenmedien wie Spiegel, Bild, ARD, ZDF, RTL usw. halten die Oberhand über die ganzen anderen Medien.

Es kommt so ne Art Demokratie Müdigkeit. Unsere Generation ist mit dem Euro in einer friedlichen EU aufgewachsen, wohlbehütet ohne große politischen Probleme. Wir mussten unsere Demokratie und nicht erkämpfen. Wir kennen auch nicht mehr die weltspaltung zwischen Demokratie (Kapitalismus) und Kommunismus (einheitsparteien etc.). Wir sind es einfach gewohnt und kennen es nicht ohne. Außerdem läuft es ja doch halbwegs gut und und geht's auch ganz gut. 

Trotzdem sollten wir nie vergessen wie es früher war. Es war ein langer schwieriger weg in die Demokratie. Wir sollten diese wertschätzen und auch geschichtlich informiert sein. Ich bin selber 18, sehr Politik interessiert, aber kenne soviel die es gar nicht juckt und die gar nicht wählen gehen wollen ( sich gar keine Gedanken machen). Selbst Leute die Abitur machen haben oft keine Ahnung.. 

Kannst dir ja mal historische reden anhören (Kennedy, reagen (Berlin), Charlie Chaplin an die Menschheit). Dann weißt du was ich mein:) 

"Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen." Winston Churchill 

Lies dir mal mehr über Churchill durch und frag dich dann ob du den Mann noch zitieren möchtest.

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