Was müsste die CDU ändern um für die Bevölkerung wählbar zu werden?

Eine "Anti-Flüchtlingshaltung" und sie werden von der Mehrheit gewählt. Wie vor 2015

Aha

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich verstehe den Aufwand ehrlich gesagt nicht - das Ergebnis der CDU war doch so schlecht gar nicht bzw. ein großer Teil der Bevölkerung hat doch entgegen der vorigen Umfragewerte doch CDU bzw. Union gewählt. Als bürgerliche und generell wählbare Partei sehe ich sie immer noch an.

Mehr und mehr habe ich den Eindruck, dass die Union einfach nicht verlieren kann. Die müssen erst mal ihre eigenen Querelen in den Griff kriegen und ehrlich sein, aber das ist unbequem, das werden sie nicht sein, es werden stattdessen nur wieder Wischiwaschi-Phrasen gebracht.

https://www.youtube.com/watch?v=A7ZlIdNmtMw

Man müsste sich meiner Ansicht nach einfach vom Merkel-Kurs lösen - diese Niederlage vom September hat deutlich mehr mit Angela Merkel zu tun, als viele es wahrhaben wollen. Hätten sie und ihre Kabinette die Hausaufgaben erledigt anstatt nach jedem Stimmenverlust auf "traurig" gemacht und von "Demokratie" gefaselt ehe man dann doch nichts änderte und nur so weiter machte, stünde die Union heute besser da. Leute wie Spahn haben sicher auch ihr Scherflein beigetragen, Laschet war auch kein Bringer, aber die letzten Jahre unter Merkel waren der Anfang.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
diese Niederlage vom September hat deutlich mehr mit Angela Merkel zu tun, als viele es wahrhaben wollen.

Dass sehe ich auch so die haben sich ausgeruht auf 16 Jahren Muddi tolerierter SPD Politik.

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@Huflattich

Auch die 2013 ursprünglich von konservativen Euroskeptikern aus der CDU/CSU gegründete AfD gäbe es heute nicht in ihrer Stärke und Bedeutung, wenn die Merkel-Regierungen - denen an vorderster Front teils sehr unqualifizierte Leute angehörten - ihre Hausaufgaben erledigt und nicht nach jeder als Warnschuss anzusehenden CDU-Niederlage auf Landes- oder Bundesebene auf "traurig" gemacht und ein langes Gesicht gezogen bzw. von "Demokratie" gefaselt hätten.

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@Huflattich

Die große Koalition hat abgewirtschaftet aber genau betrachtet hat die "große Koalition" heute doch immer noch eine knappe Mehrheit.

Ich halte es absolut nicht für so abwegig, dass sie am Ende wieder unter anderen Vorzeichen die Regierung bilden werden. Pappi Scholz als Kanzler.*eek*.

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@Huflattich

Geht mir auch so, ich schließe die GroKo nicht aus.

GroKo aus Union und SPD halte ich für inhaltlich zudem übereinstimmender als Jamaika oder RotGrünGelb mit zwei Parteien (einmal die Grünen bei Jamaika und einmal die Liberalen bei RotGrünGelb), die durchaus als Störfaktor anzusehen sind und inhaltlich sehr weit entfernt von den anderen sind, aber nur bedingt bereit zu Zugeständnissen. Da ist es leider vorprogrammiert, dass es am Ende so richtig kracht und die Deutschen angesichts dieses Elends am Ende noch unzufriedener sind und ggf. nicht mehr wählen oder AfD - muss das sein?!

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@rotesand
GroKo aus Union und SPD halte ich für inhaltlich zudem übereinstimmender als Jamaika oder RotGrünGelb mit zwei Parteien

Schlimm genug. Aber ich denke, es wäre besser um endlich zu erkennen was wirklich SPD Politik ist und für das Volk bedeutet .Die drei werden sich nie einigen und wenn allerhöchstens für eine halbe Amtszeit dann knallts.

Es ist doch so , eigentlich will jeder, dass sich nichts ändert, dass er nicht mehr für fiktive Dinge zahlt, die eventuell erst dann eintreffen, wenn alle die heute leben schon lange tot sind .( Klimawandel).

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diese Niederlage vom September hat deutlich mehr mit Angela Merkel zu tun, als viele es wahrhaben wollen.

Interessant. Kannst du das näher begründen?

Leute wie Spahn haben sicher auch ihr Scherflein beigetragen

Und vor allem Scheuer, der nicht zurücktritt, Söder, der Rückenschütze, AKK, von der Leyen und noch einige.

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Sie müssen endlich mal etwas für die Menschen machen und auch Taten folgen lassen, die vertrauensbildende Maßnahmen sind.

Die Erhöhung der Grundrente sollte schon nach der vorangegangenen Wahl beschlossen und eingeführt werden. Diese Menschen warten heute noch darauf. Zumindest ist die neue Grundrente beschlossen. Doch deren Einführung wird hinausgeschoben. Wahrscheinlich müssen erst noch einige Rentner sterben, um die Sache billiger für den Staat zu machen.

Ich könnte noch viele ähnlich gelagerte Fälle aufzählen. Die CDU hat zu Recht das Vertrauen der Bevölkerung verloren. LG Lazarius

Wahrscheinlich müssen erst noch einige Rentner sterben, um die Sache billiger für den Staat zu machen.

Ah deshalb - noch ein Grund für die Impfung gegen Corona...

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@Huflattich

Wenn man 900€ Grundrente verteilt, womit man in vielen Städten noch nichtmal mehr die Wohnkosten bezahlen kann, sollte man sich nicht wundern, wenn man nicht mehr gewählt wird. Allerdings, ist das bei der SPD nicht anders. Es muss wohl bei den Rentnern erst genauso krachen, wie beim Klima, bevor Hektik aufkommt?

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@Rudigems

Da stimme ich dir zu.

Es ist auch ungerecht, dass man Rentnern und Bedarfsgemeinschaften bei Hartz4 alles verrechnet und die Politiker scheffeln durch Zusatzeinkünfte, z. B. über Beraterverträge, Millionen von €. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass man mir in der DDR viele Lügen erzählt hat. Aber alles, was man mir über den Kapitalismus erzählte, hat gestimmt.

LG Lazarius

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@Rudigems

Ich wollte grad sagen dass ist doch auf Grund der Fehlplanung der SPD schon unter Schröder entstanden .Ganz zu schweigen von dem Transfer der Geldmittel in den Osten nach dem Mauerfall. Die Wiedervereinigung ist von den Rentenkassen bezahlt worden . Da nutzt es wenig sich lediglich für einen Fehler zu entschuldigen...

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@Lazarius

Letztendlich werden wir seit Jahrzehnten auf den Arm genommen.

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Erstmal bräuchte die Union ein analytisches Narrativ der eigentlichen Ursachen ihres wahlpolitischen Niedergangs.

Diese analytische Erzählung haben sie aber nicht. Daher beschäftigen sie und ihr Umfeld sich nur mit mehr oder weniger abwegigen "Ideen" und werden folglich ihre Krise eher verschärfen als lösen.

Ich versteh immer gar nicht wo sowas her kommt. Das klingt immer so als wäre die Partei in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Dabei ist Sie nach wie vor mit der SPD gleich auf wir reden über einen unterschied der dermaßen gering ist das das Ergebnis eigentlich gleich auf liegt.

Es ist völlig ausreichend wenn die CDU deutlich kommuniziert wen und was sie will.

Mehr ist dazu nicht notwendig.

Ein kleiner Haken ist allerdings dabei - man muss sich vorher innerparteilich einigen.

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