Was möchten Holocaust-Leugner genau erreichen heute im Jahr 2016?

... komplette Frage anzeigen

19 Antworten

Dass es Lager gegeben hat, leugnet ja keiner, auch die Holocaust Gegner nicht, nur das dort Massenvernichtungen stattgefunden haben, wird bestritten.

Was tatsächlich wahr ist, inwieweit was stattgefunden hat, welche Zeugenaussagen glaubwürdig sind, darf ja sowieso nicht diskutiert werden; das allerdings finde ich persönlich sehr merkwürdig, denn es gibt durchaus sehr seriöse Wissenschafler, die begründetet Zweifel  an der offiziellen Geschichtsschreibung haben, und da gehts nicht um Volksverhetzung sondern um die Wahrheit - und die ist ein Selbstzweck, ohne dass man irgendwas davon hat.

Dass man aber in einem doch eigentlich freien Land sofort in den Knast kommt, wenn man auch nur darüber diskutieren will, finde ich schon merkwürdig

Um es gleich klarzustellen: Ich ziehe die Judenverfolgung ganz bestimmt nicht Zweifel, aber es gibt so Einiges an ausländischen Veröffentlichungen, was mich nachdenklich macht bezüglich dessen, was wirklich in den Lagern geschehen ist.

Bevor jemand jetzt auf die Idee kommen sollte, was das denn sein soll: Man darf es sowieso nicht sagen und öffentlich schon gar nicht.

Übrigens, bevor hier ein Sturm der Entrüstung darüber losbricht, wie man so etwas überhaupt wagen kann, auszusprechen: Darauf werde ich nicht reagieren, das wäre mir einfach zu dumm.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oxBellaox
23.11.2016, 11:13

jeder sollte sich äußern können, sofern er nicht gemein und unmenschlich wird. Und das machst du nicht. Lasse deinen Post mal so stehen und denke darüber nach.

Ich bin jedoch vollkommen bei Juden, Homosexuellen, "Asozialen", "Zigeunern" - allen die unter dem 3. Reich Leid erfahren mussten.

1
Kommentar von PatrickLassan
23.11.2016, 12:54

es gibt durchaus sehr seriöse Wissenschafler, die begründetet Zweifel  an der offiziellen Geschichtsschreibung haben

Nenn mal einen einzigen.

Dass man aber in einem doch eigentlich freien Land sofort in den Knast kommt, wenn man auch nur darüber diskutieren will, finde ich schon merkwürdig

Merkwürdig finde ich,. dass du dir die entsprechende Strafvorschrift offensichtlich nicht angesehen hast.

 § 130 StGB findest du hier:

https://dejure.org/gesetze/StGB/130.html

4

Ich glaube, das hängt von der Generation ab.

Die Täter leugneten den Holocaust, um ihre eigene Schuld zu leugnen.

Ihre Mitbürger (die Deutschen, die 1933 bis 1945 dabei waren und ihre Kollaborateure) leugneten den Holocaust, um ihre eigene Mitschuld zu leugnen.

Du musst wissen, dass die Deutschen direkt nach 1945 erst einmal zum allergrössten Teil so getan haben, als sei das alles nicht geschehen, oder zumindest so, als habe niemand etwas davon wissen können, und auch so, als seien sie persönlich üüüüüüüüüberhaupt nicht daran beteiligt gewesen, auch die, die daran beteiligt waren.

Deutschland hat seine Täter geschützt, sie sind nach dem Krieg zu Amt und Würden gekommen oder in Amt und Würden geblieben, und auf Beschuldigungen (auch berechtigte) reagierte das Volk mit Wut und Empörung. "Siegerjustiz" hiess es, als die Nürnberger Prozesse stattfanden, um wenigstens die Hauptverantwortlichen dieses geschichtlich einmaligen Massenmordes zur Verantwortung zu ziehen.

das war bis in die 70er, 80er Jahre: bis dahin war man in Deutschland ein "Nestbeschmutzer", etc. wenn man den Holocaust thematisierte. Es wurde nicht darüber geredet, Opfer hatten keine Stimme, sie sollten gefälligst schweigen.

Und dann kam langsam eine jüngere Generation, die nicht persönlich an dem Massenmord beteiligt war, und von der hörte man dann, (nach 30, 40 Jahren des Schweigens und Leugnens) übergangslos: "Ja, das weiss eh alles schon jeder, aber wir waren damals noch nicht geboren, (oder zu jung) wir können nichts dafür, also hört schon auf, davon zu reden".

Und das ist die Einstellung, die auch heute in Deutschland vorherrscht. Man sieht es immer wieder hier auf "Gute Frage", wo junge Deutsche bass erstaunt aus dem Auslandsaufenthalt zurück kommen und jammern, dass es ausserhalb von Deutschland Leute gibt, die Deutsche wegen des 2. Weltkrieges oder wegen des Holocaust nicht mögen.

Die Deutschen können bis heute nicht wirklich offen mit dieser Frage umgehen, nicht akzeptieren, dass der grösste Massenmord aller Zeiten zur Geschichte ihres Volkes, ihres Staates gehört, und dass sie aus diesem Grund eben auch teilweise damit identifiziert werden. Sie beklagen sich dann sehr lautstark über letzteres, aber begreifen die oben dargelegten Zusammenhänge nicht, auch jene Deutschen nicht, die sich als sehr progressiv oder links verstehen.

Also insgesamt ist es in Deutschland üblich, dass man sich im Bezug auf den 2. Weltkrieg in die Tasche lügt. Vielleicht nicht, indem man behauptet, der Mord an ca. 6 Millionen durch die Deutschen oder in ihrem Auftrag habe nie stattgefunden, wie z.B. Dandy 100 es hier tut (und seine Antwort steht noch immer hier, niemand hat sie gelöscht), sondern hauptsächlich indem man so tut, als sei plötzlich eine "böse Macht", die "Nazis" von aussen nach Deutschland gekommen und habe all diese "schrecklichen Verbrechen" begangen.

Der Grundtenor in Deutschland ist "Es waren schreckliche Verbrechen, aber es waren nicht wir". Das sieht man z.B. daran, dass Politiker sehr oft passive Satzstrukturen ohne handelndes Subjekt einsetzen, wenn sie darüber sprechen: "die Verbrechen, die begangen wurden". Wer hat sie begangen? Weiss man nicht. "Die Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden" d.h. die bösen aliens haben den guten Deutschen Namen entführt, und damit Verbrechen begangen. Aber dass es die Deutschen waren, die die Verbrechen begangen oder veranlasst haben, liest man in den Reden Deutscher Politiker praktisch nie.

Ich würde also sagen: in Deutschland gibt es und gab es eine Kultur des Leugnens, sie ist nur etwas subtiler als das grobe Bestreiten historisch erwiesener Tatsachen. (Und ja, Dandy 100, die Opferzahlen sind erwiesen, die Nazis waren manische Buchhalter und haben ihre Verbrechen grösstenteils sehr gut dokumentiert, du musst nur die Werke der Historiker lesen, die übrigens auch immer vollständiger und immer detaillierter werden, aber ich kann mir vorstellen, dass das für dich zu viel Mühe ist).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Holocaustleugner leben in einer Art "Parallelwelt". Sie interessieren sich nicht für historische Fakten, daher fragen sie nicht danach, wie es gewesen ist, sondern nur danach, wie es hätte sein sollen. Daher lesen sie, sofern sie überhaupt lesen und sich über Geschichte informieren (können/wollen), ausschließlich revisionistische Machwerke, die ihnen die Bestätigung dafür liefern, was sie glauben wollen.

Holocaustleugner besitzen keine deutsche Identität, sondern identifizieren sich mit einem faschistisch geprägten Nationalismus und biologischem Rassismus, der sie vermeintlich zu besonderen Menschen, zu "Herrenmenschen" erklärt. Diese Ideologie, angeblich "besondere" Menschen zu sein, verträgt sich nicht mit einem so ungeheuren Verbrechen wie dem Holocaust, der daher schlicht geleugnet wird. Zur vermeintlichen Beweisführung dient ihnen, wie gesagt, die revisionistische Literatur.

Der Fragesteller könnte diese Leute immer wieder durch Sachsenhausen oder andere KZs führen und ihnen die damaligen Vorgänge und Verbrechen vor Ort erklären, es würde nichts nutzen, denn sie würden alles Negative und Belastende als Propagandaaktionen der ehem. Siegermächte ausgeben, um das deutsche Volk bis heute zu ächten  -  ja, diese Leute sind wirklich so dumm!

MfG

Arnold

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vlt. möchten gar nichts erreichen sondern glauben nur daran. Meine Oma glaubte es auch (dass es den Holochaust nicht gab) und schon als Kind diskutierte ich damals viel mit ihr und konnte das nicht verstehen wie man so denken kann.

Aber es ist halt so...bei der Rentnergeneration war das Nazireich zum Teil Lebensphilosophie. Manche haben halt auch später noch dran geglaubt, dass es richtig war, um nicht ihr gesamtes Weltbild zerstören und sich neu erfinden zu müssen - also eine Art Schutzmechanismus.

Der Teil wiedreum, der diese Ansichten verbreitet will wahrscheinlich nur Anhänger gewinnen und die Verbrechen relativieren. Kann mir trotzdem vorstellen, dass einige von denen auch tatsächlich daran glauben - wie halt jede Verschwörungstheorie seine Anhänger hat... ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Accountowner08
24.11.2016, 18:05

Stimmt, in Deutschland nach 1945 konnte man entweder Nazi bleiben, und leugnen, dass der Holocaust je stattgefunden hat, oder die Tatsache Holocaust akzeptieren und leugnen, dass man je Nazi war.

Ich vermute, dass dieselben Personen, je nach Gesellschaft in der sie sich gerade befanden, mal das eine, mal das andere taten...

und dann gab es ein paar wenige Deutsche, die wirklich dagegen waren...

1

Hallo!

Ich versuche einigermaßen sachlich und objektiv zu antworten -----> solche Menschen möchten einfach nur ihre Meinung kundgeben, die aber eben nicht konform geht mit der allgemeinen Geschichtsschreibung, sondern eigene Wege geht. Es ist ihnen wichtig, sie glauben eben anders als die Mehrheit & geben das entsprechend bekannt.

Manche sind ggf. auch darauf aus, bewusst zu provozieren, aber dazu kann ich mich nicht äußern.

Ich hatte auch schon mit manchen inzwischen sehr betagten (Altersklasse 80 plus) Leuten zu tun, die das alles verharmlost haben oder sich heute noch dazu bekennen, dass sie Adolf Hitler eigentlich mochten... das ist natürlich schlimm, dass es so was gibt, aber ich nehme das nicht ernst, lasse solche Menschen reden & rege mich nicht drüber auf. Es bringt nichts & auch die Ansicht dieser Leute kann man eben nicht ändern. Solange ihre Gesinnung sie nicht zu irgendwelchen Schandtaten und Ausfälligkeiten veranlasst bzw. sie es für sich pflegen und damit in der Öffentlichkeit nicht hetzen, tangiert mich das nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es geht um Aufwiegelung. Als Deutscher wird man auch heute noch ständig mit der Nazi-Vergangenheit konfrontiert. Auch noch nach Generationen besteht eine Kollektivschuld, die man trägt, sobald man Deutscher ist und als Deutscher geboren wird. Wenn nun jemand einen von dieser Schuld losspricht, verschafft dies den einfach gestrickten Personen allein dadurch schon ein wohliges Gefühl der Schuldlosigkeit, selbst dann, wenn sie zuvor noch nie irgendwelche persönlichen Nachteile von dieser Schuld hatten. 

Die Vorstellung, zu Unrecht beschuldigt zu werden, löst dann auch noch zusätzlich eine agressive Abwehrhaltung aus, die man wunderbar einheizen kann, um sie zu einem lodernden Hass zu schüren. Hass auf die Regierung, die vor sen Siegermächten katzbuckelt, Hass auf Ausländer, Hass auf das ganze System. Und jetzt muss man diesen Leuten nur noch versprechen, etwas gegen diese ganzen Feindbilder zu unternehmen, und schon folgen sie einem. Vernunft hat an dieser Stelle eben keine Chance mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oxBellaox
23.11.2016, 11:33

merkwürdigerweise sind diese Leute relativ ruhig, gebildet und sachlich. Das hat mich ja so zum Nachdenken angeregt.

Es ist schon interessant, wenn man unter dem Stichwort "Holocaustleugnung" bei Wikipedia nachliest.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnung

2

Man sollte die sogenannten Leugner etwas genauer anschauen.

Es gibt viele, die die Datenbasis  kritisieren, also die 6 Mio umgebrachten Juden anzweifeln und eine Zahl mit 2 Mio für korrekt halten.

Solche Leute würde ich jetzt nicht als Holocaustleugner bezeichnen, denn ihre Argumente sind nachvollziehbar.

Die großen Vernichtungslager befanden sich alle im Osten und wurden durch die Sowjets befreit, diese haben auch die Unterlagen in ihrem Besitz, soweit sie vorhanden waren.

Mir persönlich geht es nicht um eine Zahl, sondern die Methode des Nazis und die kann man nicht leugnen. Eine industrielle Tötungsmaschinerie hat stattgefunden, die kann man nicht leugnen, wird es trotzdem tut, dem fehlt es am Verstand.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Lorimara
27.11.2016, 18:15

Deren "Argumente" sind keine Argumente, weil die Zahl der 6 Millionenn sehr gesichert ist, eher sind es noch mehr. Nach und nach findet man noch verschollene Dokumente, oder es werden Massengräber gefunden, die die Zahlen erhöhen (auf dem Transport z.B. einfach rausgescheucht und erschossen)
Es sind keine Argumente, die diese Holocaustleugner hervorbringen, denn: wer sich angeblich dermaßen mit der Zahl der Opfer des Holocaust beschäftigt, müsste sich auskennen, mit soliden Quellen. Das tun sie nicht, stattdessen kommen sie mit Ammenmärchen wie: dieses Zyklon ... hätte niemals durch die Duschköpfe gepasst, weil es Granulat war - oder, es gäbe gar keine Zeugen für die Verbrennungsöfen, dort wäre Müll verbrannt worden usw.
Diese Zahlenspielchen - von 6 Millionen auf 2 Millionen zu kommen, sind bekannt von den Revisionisten.
Sie alle sind schon widerlegt:
http://www.h-ref.de/abc/z/zahlen-der-opfer.php

0

Die Holocaustleugner wollen halt die Nazis reinwaschen. Das sind in deren Augen edle Leute, die von der "Lügenpresse" verleumdet werden.

Viele von denen heißen allerdings, wenn sie sich unter sich wähnen, den Holocaust gut.

D.h. sie heißen etwas gut, was es in ihren Augen nie gegeben hat. Passt nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oxBellaox
23.11.2016, 11:57

ähnlich habe ich das auch gesehen bisher. Mich verwirrt allerdings der o.g. Artikel "Holocaustleugnung" bei wikipedia. Bin da selbst gerade beschäftig aus seriösen Quellverweisen Infos in mich aufzunehmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnung

1

Der Holocaust ist durch so viele Beweise dokumentiert, dass jedes Leugnen vollkommen unsinnig ist. Eventuell kann man auf historisch-wissenschaftlicher Basis über Details oder Zahlen diskutieren, was aber am Gesamtphänomen nichts ändern würde. Was mich stört, ist der Umstand, dass das Verbrechen des Holocaust benutzt wird, um z. B. die Verbrechen der Faschisten (hundertausende Menschen in Libyen und in Äthiopien mit Giftgas, Massenerschießungen und in Konzentrationslagern ermordet) zu relativieren.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt nicht wenige Nazis, die den Holocaust gar nicht leugnen, sondern es bedauern, dass nicht mehr Kommunisten, Juden, Homosexuelle, Sozialdemokraten etc, umgebracht wurden.

Die Holocaustleugner gehören eher zu der Sorte Rassisten, die alles dafür tun, damit kein dunkler Schatten auf die NS-Ideologie fällt. Diese Holocaustleugner betrügen sich nur selbst.

Worin liegt eigentlich das Problem, sich zu bekennen, dass unsere Grosseltern dazu beigetragen haben, dass die industrielle Vernichtung von Menschenleben möglich war? Wie hätte ich mich mit dem Background meiner Grosseltern damals verhalten?

Für meine Generation war das Thema sehr abstrakt und ausserhalb jeglicher Vorstellung bis 1979 die US-Serie "Holocaust" über die bundesdeutschen Bildschirme flimmerte. Was die DDR-Verfilmungen von "Nackt unter Wölfen" und "Jakob der Lügner" nicht geschafft haben, vermochte eine vergleichsweise kitschige Serie aus den Vereinigten Staaten auslösen. Es entstand eine breite Diskussion in West-Berlin und der Bundesrepublik, die mich/uns ein Stück weit aus der Lähmung der Nachkriegszeit befreit hat.

Ohne Fehl und Tadel waren die Deutschen auch vor 1933 nicht. Es sei nur erinnert an den 30jährigen Krieg 1618-1648, die Niederschlagung des Boxeraufstands in China 1899-1901, den Völkermord an den Hereros und Nama 1904, the Rape of Belgium 1914 und das untätige Zusehen am armenischen Völkermord 1915.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oxBellaox
25.11.2016, 22:14

Worin liegt eigentlich das Problem, sich zu bekennen, dass unsere
Grosseltern dazu beigetragen haben, dass die industrielle Vernichtung von Menschenleben möglich war?

Meine Urgroßeltern haben ein jüdisches Ehepaar eine Zeit lang in ihrem Haus versteckt unter Lebensgefahr.

0

Es ist die allseits beliebte Erbsenzählerei und gegenseitige Aufrechnung zur Relativierung.

Es ist vollkommen wurscht ob da einer oder 6 Millionen staatlich organisiert umgebracht wurden.

Schon der Eine hätte gereicht.

Was mir allerdings unangenehm auffällt, dass viele Menschen meinen, die Geschichte der Deutschen auf den Holocaust zu reduzieren.

Für mich war die Zeitspanne des "drittenReiches" mit der "Nazi-Herrschaft" eine Regierungszeit die ich mit einer Militärjunta gleich setze. Ich sehe in dem Holocaust auch kein Leidenseigentum der Juden. Viel Menschen waren davon betroffen, wobei es natürlich die Juden besonders hart getroffen hatte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es geht ihnen darum, die Illusion von den guten Deutschen wiederherzustellen. Sie brauchen diese Illusion, um sich gegenüber Nichtdeutschen besser zu fühlen.

Übrigens sind Holocaust-Leugner etwas anderes als Holocaust-Gegner.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oxBellaox
23.11.2016, 14:13

Ich meine H-Leugner, auch in der Überschrift. Sry.

1

Na beispielsweise, unerfahrenen Geistern beizubringen, dass die Nazizeit doch gar nicht so böse war.

Da wurden nie Leute umgebracht und eigentlich waren das nur brave Schäfchen, die keiner leiden konnte, nur weil sie mal hier Polen und da Frankreich überfallen haben - das war doch quasi Notwehr....

*Vorsicht vor dem Sarkasmus-Schild*

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ignorieren, einfach ignorieren.

Das sind dieselben Verschwörungstheoretiker, die behaupten, es gäbe eine geheime jüdische Weltregierung. Und die USA hätten den Angriff am 11.9.2001 gestartet.

Wahrscheinlich haben diese Leute ihre Hüte und Mützen mit Alufolie ausgestattet zur Abschirmung  ihrer Fremdbeeinflussung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Entweder man ist schlicht und einfach antisemitisch oder man leugnet den Holocaust um sich mit seiner deutschen Identität wohler zu fühlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die können ihre Gesinnung ohne Verbrechen besser rechtfertigen und verbreiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das gibt es nur eine Antwort: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Gerade im Internet kann sich jeder bemerkbar machen, was noch im letzten Jahrhundert so nicht möglich war.

Es sind Spinner, die eigentlich auch keine weitere Aufmerksamkeit lohnen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diesen Typen geht es darum, den Hitler Faschismus zu verharmlosen, alles Rechte wieder so gesellschaftsfähig wie möglich zu machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei Holocausleugner geht es nicht um die Wahrheit, sondern darum Recht zu haben.

Da aber alle Beweise für die Shoah sprechen wiederholen sie ihre Dummheiten so lange, bis es irgendjemand glaubt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?