Was meinte Sigmund Freud mit diesem Satz?

4 Antworten

Ich denke, dass der Satz keineswegs eindeutig und leicht zu verstehen ist, sondern im Gegenteil recht schwierig. Sicherlich kann man "den Menschen" deuten als Dativ Plural, derart, dass die Religion es unternimmt, den Menschen etwas zu leisten.

"Den Menschen" kann aber auch Akkusativ Singular sein und die Konstruktion als ein AcI zu verstehen. Bei einem Menschen wie Freud, der sicher fließend Latein sprach, sollte mich das nicht wundern; auch Frau Rawling verwendet diese Konstruktion im Original der Harry-Potter-Bücher laufend. Dann wäre der Satz so zu verstehen: Was unternimmt die Religion, dass der Mensch (etwas) leistet? Dann geht es nämlich darum, dass es die Religion war, die Jahrtausende lang den Menschen veranlasst hat, seinen Sexualtrieb zu sublimieren. Das wäre m.E. deutlich Freud-typischer als die eher nichtssagende Interpretation oben.

Das kann mein en:

  1. es wird anerkannt, dass es eine transzendente Denk- und Empfindungsfähigkeit in allen Menschen gibt
  2. diese Fähigkeit treibt die Menschheit zu besonderen "Leistungen" , von denen aber nicht gesagt ist, was gut und was schlecht daran war/ist
  3. Da es keine bestimmte Religion meint, ist in seiner Definition vor allem das Unbewusste mit enthalten, in dem jene Ängste und Triebregungen beheimatet sind, mit denen es den Menschen gelingt, die religiös hergestellten Projektionen ebenso beängstigend wie beschwichtigend zu erleben

soviel wie: man muss die Religion danach beurteilen, was sie den Menschen positives gibt. Also Religion nicht abstrakt verherrlichen, sondern immer nur im Zusammenhang mit ihrem Wirken, ihren Früchten.

eBay "Keine Rüchnahme, Kein Umtausch etc." Text? Brauche Formulierung!

Hallo, ich bracuhe eine Formulierung (mit § und so) für meine eBay Auktion kann mir da einer einen guten Satz formulieren. Danke!

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Kann mir jemand das bitte erläutern? (Freud, Philosophie)

Nacht zusammen, bin gerade dabei einen Vortrag vorzubereiten für die Psychoanalyse von Sigmund Freud. Bin dabei auf einen Satzzusammenhang gestoßen, den ich nicht ganz verstehe bzw. mir nicht vorstellen kann.

Es geht um die drei Instanzen: Ich, Es, Über-Ich Zitat: [Man darf sich die drei Instanzen nicht als materielle Dinge oder verschiedene Hirnregionen vorstellen. Es sind bei allen Menschen regelmäßig auftauchende Komplexe von Verhaltensweisen, Bestrebungen, Motivationen u. w. Und letztendlich ist das Strukturmodell ein Modell, nicht die Wirklichkeit selbst.

Den letzten Satz kann ich nicht ganz nachvollziehen, vorallem das mit den Komplexen. Ich hoffe, jemand kann mir auf die Sprünge helfen! Danke schonmal

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Religionskritik Sigmund Freud Fragen?

Hallo :)

Ich muss für die Schule herausfinden,

  1. was laut Freud die Ursache für die religiöse Illusion ist (finde da nur die Auswirkungen)

  2. Welchen Weg Freud sieht um über den Realitätswert der religiösen Illusionen zu entscheiden und

  3. Was Feud selbst über den Realitätswert der Religionen denkt

Würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen :)

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Sigmund Freud - Religion als kollektive Zwangsneurose?

Hallo , wie bereits in der Überschrift angedeutet suche eine Antwort auf die Frage inwiefern man Religion als kollektive Zwangsneurose bezeichnen kann, natürlich aus der Sicht Sigmund Freuds. Ich bin schon recht vertraut mit der Materie , dh. ich weiß einiges über sein Menschenbild, die Religionskritik habe ich ebenfalls gelesen und meines Erachtens nach verstanden, der unterschied zwischen Zwangshandlungen und dem neurotischen/religiösen Zeremoniell ist mir auch bekannt , jedoch tue ich mich ungemein schwer bei der Verknüpfung dieser Fakten die im Endeffekt ja zu einem Ergebnis führen,dass mich die oben genannte Frage beantworten lässt.Könnt ihr mir vllt weiterhelfen ? Am liebsten wäre es mir wenn ihr eure Meinungen durch Zitate oder zumindest Abschnitte stützen könntet damit es für mich leichter Nachvollziehbar ist. Sofern es Literatur gibt die mir eventuell helfen kann, die letzen Lücken aufzuarbeiten wäre ich euch auch sehr dankbar. MfG Tim

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Religionskritik Signmund Freud

Hallo ihr Lieben,

Diese Frage geht speziell an die Leute die sich schonmal mit dem Thema auseinandergesetzt haben

Es geht um Sigmund Freud (einen berühmten Reliogionskritiker aus dem 19. Jhd ) der die These aufstellte, dass Glaube nur eine Illusion sei und gott auch als Vaterersatz gesehen wird, usw. Habe hier einen Teil aus Wikipedia rauskopiert, falls sich jemand nochmal einlesen möchte:

"Das anthropologische Argument definiert die Religion als infantiles (=kindliches) Abwehrverhalten gegen die menschliche Unterlegenheit: Der Mensch habe die Naturkräfte personalisiert und zu schützenden Mächten erhoben. Somit helfen sie ihm in seiner Hilflosigkeit. Das zugrunde liegende Verhaltensmuster knüpfe an die frühkindliche Erfahrung der schützenden Eltern, besonders die des Vaters, an.

Auf die frühkindlichen Erfahrungen geht auch Freuds ontogenetischer Ansatz ein: Das ambivalente Verhältnis des Kindes gegenüber dem Vater setzt sich im Glauben des Erwachsenen fort. Er erkennt, dass er auch als solcher sich nicht völlig gegen fremde Übermächte wehren kann, weswegen er seinen Schutz im Gottesglauben sucht. Die Götter fürchtet er, trotzdem überträgt er ihnen seinen Schutz.

Das Motiv der Vatersehnsucht setzt sich bei der stammesgeschichtlichen (phylogenetischen) Erklärung fort. Freud setzt bei der Urhorde nach Charles Darwin an, deren Stammesvater als absoluter Despot von den Söhnen sowohl verehrt als auch gehasst wurde, insbesondere aufgrund seines Anspruches, alle Frauen der Horde zu besitzen. Aus Eifersucht hätten sie ihr Oberhaupt gemeinsam umgebracht (Ödipuskomplex). Eine Nachfolge sei aufgrund der gegenseitigen Blockade ihres Feindes und gleichzeitigen Ideals nicht möglich gewesen. Als Gemeinschaft sollen sie sich auf eine Satzung verständigt haben, die ähnliche Taten ausschließen sollte und den Besitz der Frauen ausgeschlossen habe, sodass lediglich Frauen fremder Stämme und Sippen geheiratet wurden (Exogamie). Anschließende Mahlzeiten sollen an den vorangegangenen Mord erinnern. Das Schuldbewusstsein der gesamten Menschheit („Erbsünde“) sei somit der Anfang sozialer Organisation, Religion, sittlicher Beschränkung und damit der Kultur überhaupt.

Freud setzte sich bis zu seinem Lebensende mit dem Thema Religion auseinander" Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud#Religionskritiker_Freud

Kann irgendjemand zusammenfassen wie man Freuds Meinung erklären kann?

Vielen Dank schonmal!

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