Was meint Marx mit der "bürgerlichen Gesellschaft"?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Marx geht von einer Klassengesellschaft aus. Auf der einen Seite die Proletarier und auf der anderen Seite die Bourgeoisie, also das Bürgertum.

Diese beiden Klassen unterscheiden sich durch ihr Verhältnis zu den Produktionsmitteln. Die Bourgeoisie oder auch das Bürgertum besitzt Produktionsmittel und die Proletarier besitzen keine. Das verleiht dem Bürgertum mittels seiner ökonomischen Macht auch die politische Macht.

Eine bürgerliche Gesellschaft, ist also eine Gesellschaft, in der das Bürgertum zur Wahrung seiner Interessen die Spielregeln festlegt. Diese Spielregeln sind so gestaltet, dass sich an der Macht des Bürgertums auch nichts ändert. Darüber wacht der bürgerliche Staat.

Danke für den Stern!

2

In einer Klassengesellschaft und dazu zählt auch der Kapitalimus, übt stets eine Klasse die Herrschaft aus. Im Kapitalismus ist es das Bürgertum, das herrscht, da es über die meisten Produktionsmittel verfügt.

Mit "bürgerliche Gesellschaft" sollten alle diejenigen gemeint sein, die nicht offiziell für den Staat zb als Politiker arbeiten. Es könnten Bäcker, Handwerker, Arzt, ect

da denken wir uns 200 jahre zurück und merken das das ganze nicht zeitgerecht ist .  DER bürger war ein mutiger gewerbetreibender .

Nichts anderes als die normalen Bürger. Also es gab zu seiner Zeit die stände Gesellschaft. D.h. es gab Bauern, Bürger und den Adel

Was möchtest Du wissen?