Was meint man mit "Entfremdung der Schüler"?

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Lt. Wikipedia:
Entfremdung bezeichnet einen individuellen oder gesellschaftlichen Zustand, in dem eine ursprünglich natürliche Beziehung (zwischen Menschen, Menschen und Arbeit, Menschen und dem Produkt ihrer Arbeit sowie von Menschen zu sich selbst) aufgehoben, verkehrt, ge- oder zerstört wird.

Entfremdung von Schülern - normal ist Ordnung halten, Regeln befolgen, Wissen aneignen. Entfremdung kann dann sein, dass Schüler nicht zum Lernen in die Schule gehen, sondern um soziale Kontakte zu pflegen. Darunter kann auch fallen, dass der Lehrer nicht respektiert wird, mit Mitschülern schlecht umgegangen wird oder dass das Lernen verweigert wird - bis hin zur Sabotage, das auch für andere kein Lernen mehr möglich ist. Genauso könnte auch darunter fallen, dass Kinder nicht für das Leben lernen, sondern um kriminell zu werden.

Vielen Dank! Hast mir sehr geholfen!

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Als Psychologe definiere ich Entfremdung als das „sich Entfernen“ aus seinem engsten, vertrauten Umkreis.

Als Schüler bilden deine Freunde sowie deine Familie (incl. Verwandtschaft) den engsten Vertrauenskreis. In diesem Vertrauenskreis fühlt man sich eingefügt, beschützt und geborgen. Wenn einem heranwachsenden Jugendlichen dieser Vertrauenskreis nun zu eng wird, weil er sich von Regelementierungsvorgaben (z.B. zu einem bestimmten Zeitpunkt zu Hause zu sein, sich nicht mit bestimmten Personen herum zu treiben, sich nicht an bestimmten Plätzen oder Lokalen aufzuhalten) eingeengt und behindert fühlt, versucht er sich dem Einfluss dieser Autoritäten zu entziehen und eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen werden im ursprünglichen Vertrauenskreis dann als befremdend wahrgenommen. Daran entzünden sich dann Familienstreite, Streitigkeiten unter Freunden, Unverstanden sein in Schule und Beruf usw.

Dieses „sich Entfernen“, Eigenständig werden ohne Zustimmung der vertrauten Kreise, wird dann als Entfremdung wahrgenommen, weil man die vertraute Person nicht mehr als vertraute Person sondern als fremde Person wahrnimmt. „Ich erkenne mein Kind nicht mehr wieder“, „da komme ich nicht mehr gegen an“, „da bin ich einfach nur noch machtlos“ sind die bekannten Stoßseufzer die den Betroffenen dann entfahren.

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