was meint mam mit dem satz: ohne staat gäbe es kein allgemein annerkanntes gesetz?

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5 Antworten

Wie wolltest du ohne Staatswesen ein Gesetz einführen und die Durchführung bzw.Beachtung eines Gesetzes erzwingen?

Nur mit dem Recht des Stärkeren.....das wäre dann aber kein Gesetz!

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Kommentar von voayager
08.05.2016, 15:36

Quatsch, auch Gangs haben ihre Gesetze, man nennt sie die ungeschriebenen, dennoch sind die sehr real. Bei Verstoß gibt`s Prügelstrafe, Folter oder Hinrichtung, ganz so wie in etlichen Staaten auch.

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In einer Demokratie wirken die Bürger an den Gesetzen mit.

Sie sind also mehrheitlich mit den Gesetzen des Staates einverstanden.Wenn viele Bürger gegen ein Gesetz sind, kann es in einem Verfahren geändert werden. Dann ist das Gesetz wieder allgemein anerkannt.

Gäbe es keinen Staat(in dem demokratisch gewählt wird), dann könnte jeder machen,was er will. Also sein eigenes Gesetz machen oder keines beachten.

Dann gäbe es kein allgemein anerkanntes Gesetz.

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Kommentar von ninabella13
08.05.2016, 14:02

danke:) beste erklärung :)

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Kommentar von voayager
08.05.2016, 15:31

was sind denn das für Spießerweisheiten? Banal ohnehin!

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Ohne einen Staat gäbe es keine Gesetzgebung, und keine Instanz, die sich um die Einhaltung von Gesetzen bemühen würde.

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Das sind doch Binsenweisheiten, dass zur Erzwingung und Einhaltung von Gesetzen so was wie ein Zwangsapparat namens Staat da sein muß.

In Stämmen klappt es allerdings auch ohne Zwangsdapparat, sprich Staat, allerdings sind das dann keine Gesetze sondern Regeln, die zudem nur auf Stammesebene realisierbar sind.

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Kommentar von Ursusmaritimus
08.05.2016, 16:28

Ein Stamm ist ein in sich geschlossenes Staatswesen. Allerdings haben auch Stämme einen Zwangsapparat. Googel mal bspw. den Ursprung von Thing........

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Wenn jeder Mensch das macht, was er für Richtig hällt, dann gibt es keine allgemeingültigen Regeln. Da rülpst und ... dann zum Beispiel der Luther beim Essen und emfindet das als mega höflich. Aber Andere finden das peinlich.

Deshalb haben sich die Leute schon früh zu irgendwelchen Gruppen zusammengeschlossen, in denen die Regeln festgelegt wurden, die in ihrer Gruppe gültig sind. Schon die Bibel (bzw. die Überlieferungen, die viel später in Bücher geschrieben wurden, die man nun Bibel nennt) war so ein "Werk" von einer (religiösen) Gemeinschaft, wo festgelegt wurde, was in dieser "Gemeinschaft" "anständig" war.

Das nennt man heutzutage auch Demokratie: wenn die Mehrheit der Leute, findet, dass man bei Tische "rülpsen" muss, dann schreibt man das in ein Gesetz und alle müssen "rülpsen"!

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