Was meint ihr? Hat die Frau auf dem Bild recht?

 - (Abtreibung, Abtreibungsrecht, Abtreibungsbefürworter )

10 Antworten

Ich habe keine Lust, darüber zu diskutieren, weil das sowieso nur darin endet, dass sich beide Seiten gegenseitig anschreien und missinterpetieren/-charakterisieren, statt eine gesunde Debatte zu führen.

Nein, das ist nicht das Gleiche. Und eine Abtreibung ist ganz klar falsch. Aber es ist nicht so einfach, das damit abzutun. Und eine Abtreibung mit Mord gleichzusetzen, das passt auch nicht so ganz.

Ich verstehe deine Sicht und hoffe das es hier nicht eskaliert aber mich interessiert es sehr wie andere Leute dazu stehen

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Ich bin ein Befürworter des Rechtes auf Abtreibung - weil ich eben nicht finde, dass Abtreibung eines möglichen Lebens Mord wäre/ist.

Dennoch ist das, was die Dame hier schreibt, Schwachsinn. Denn es gibt überhaupt keinen Grund beim Blasen von Kannibalismus zu reden - nicht das ich in dieser Praxis sehr bewandert wäre - aber ich glaube, dass Essen des männliches Gliedes gehört da irgendwie nicht zu ....

Anders bei Abtreibung: Je nachdem, wie man "Leben" definiert und vor allem, ab wann man da den Zeitpunkt bei einem potentiellen Kind für setzt, ist nämlich nicht fest definiert kann Abtreibung als Mord absichtliches Beenden eines Lebens -. gesehen. Nicht meine Meinung, aber eben nicht inkorrekt, sondern von der Definition von Leben abhängig.

Es geht nicht um das Essen des Penis, sondern um das Schlucken des Spermas mit diesen Millionen von lebendigen Spermien ;-)

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@Dackodil

Das ist trotzdem kein Kannibalismus. Hättest du ausreichend recherchiert würdest du das wissen

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@Slarti

Selbstverfreilich darfst du dich einmischen :-D.

Es wäre allerdings so oder so überhaupt nicht vergleichbar ;-).

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@guitschee

Eben. Daher meine Antwort. Es SOLL gar nicht verglichen werden.

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@Slarti

Nun, deine Antwort habe ich gelesen, stimme aber in diesem Punkt nicht mit dir überein, denn ich finde durchaus, dass es legitim ist, zu fragen, ob Abtreibung und Mord was miteinander zu tun haben.

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@guitschee

Danach wird doch gar nicht gefragt. Weder vom FS noch vom Plakat.

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@Slarti

Doch im Prinzip schon, denn dieses Plakat setzt die schwachsinnige Behauptung von "Blow Jobs = Kannibalismus" mit "Abtreibung ist Mord" gleich. Für ersteres sehe ich, für wohl jeder keinerlei Berechtigung - ist halt einfach Blödsinn - sind wir uns wohl alle einig. Letztes ist aber durchaus eine Sache die man diskutieren kann und eine Auffassung, die man auch legitim vertreten kann.

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@guitschee
denn dieses Plakat setzt die schwachsinnige Behauptung von "Blow Jobs = Kannibalismus" mit "Abtreibung ist Mord" gleich.

JA EBEN! Das ist die absichtliche Gegenüberstellung zweier absurd falscher Behauptungen. Die zweite dient dazu, die erste als ebenso absurd zu entkräften.

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@Slarti

Komm komm, ich weiß, dass du schlauer bist, als das. Begib dich doch nicht mit Hardcore-Religionsspinnern auf eine Stufe, deren Argumentation genauso affig ist. Es durchaus berechtigt zu fragen, in wie weit Abtreibung moralisch gesehen richtig oder falsch ist. "Abtreibung ist Mord" ist natürlich eine polemische Aussage, aber die Frage, die dahintersteckt finde ich durchaus legitim - wie gesagt, ich kommt ja auch für mich zu dem Ergebnis: Abtreibung sollte ein Recht sein und bleiben und würde mich freuen, wenn jeder so denken würde, aber das ändert nichts daran, dass ich die Frage an sich, nach einer ethischen Einordnung, nicht "absurd" finde.

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@guitschee
Begib dich doch nicht mit Hardcore-Religionsspinnern auf eine Stufe, deren Argumentation genauso affig ist.

Wir reden VÖLLIG aneinander vorbei. Es geht hier darum, was der Sinn und Zweck eines solchen Plakates ist und nicht darum, ob ich der Meinung der einen oder anderen Seite bin.

Offenbar hat das hier einige - so auch dich - gewaltig getriggert.

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@Slarti

Ich bin nicht getriggert, sondern habe eher das Gefühl der Plakatersteller und du sind es.

Die Aufgabe dieses Plakates ist, meines Erachtens, die Argumentationsweise der Gegner des Rechtes auf Abtreibung und deren Fragen ins Lächerliche zu ziehen und das finde ich einfach unfair, denn ich finde, das was die sagen sollte (sofern es halt kein religiöser Nonsens ist) durchaus bedacht und überdacht werden und auch gehört.

Das einzige was bei mir getriggert, ist mein Sinn für Gerechtigkeit.

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@guitschee

Sorry, aber es reicht jetzt. Ich habs dir so deutlich wie nur möglich erklärt. Ich bin hier der wohl Einzige, der NICHT getriggert wurde und du fährst fort, mich falsch zu verstehen oder falsch zu interpretieren, was ich schrieb.

Die Aufgabe dieses Plakates ist, meines Erachtens, die Argumentationsweise der Gegner des Rechtes auf Abtreibung und deren Fragen ins Lächerliche zu ziehen und das finde ich einfach unfair

Sag ich doch. Du BIST getriggert. BEIDE Aussagen sind unfaire Maßnahmen zur Meinungsbildung. Der Vorwurf des Mordes gegenüber abtreibenden Frauen soll dazu beitragen, diese Entscheidung gesellschaftlich zu ächten. Kannibalismus ist bereits gesellschaftlich geächtet. Beide Vorwürfe sind absurd.

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@Slarti

Ich verstehe dich schon. Nur finde ich halt nicht richtig, was du sagst und bin nicht deiner Meinung, wenn du damit ein Problem hast, tust du mir leid. Verstehst du MICH denn?...

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@guitschee

Nein, in keiner Weise, die irgend einen Sinn ergibt.

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@Slarti

Tja, dann ist eine weitere Unterhaltung darüber nicht unsinnvoll. Wie gesagt, ich finde deine Meinung hierzu nicht sinnvoll und in diesem Punkt falsch - du meine.

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@guitschee

um hier mal ein bisschen zu schlichten:

Ich denke hier geht es um Sprachliche Feinheiten. Würden Abtreibungsgegner sagen "Abtreibung ist Tötung" dann könnte man darüber diskutieren ob das so ist, aber "Mord" ist halt etwas ganz anderes.

Abtreibung als Mord zu bezeichnen, beinhaltet ein Urteil, was die Abtreibende zur Mörderin oder Auftraggeberin eines Mordes macht.

Daher wirkt auf Pro Choicler diese Aussage fast immer abwertend und oft auch provozierend. Es ist keine Heimtücke oder Gier, also kein Mordmerkmal vorhanden, wenn eine Frau eine Schwangerschaft nicht austragen möchte.

Damit wird jede 6. Frau quasi als Mörderin bezeichnet, und ein Mörder ist immer auch schuldig und im allgemeinen geächtet.

Mord ist einfach ein krasses Urteil, wenn man sich mal damit befasst, was alles zusammenkommen muss, damit jemand wegen Mordes verurteilt wird, und wie selten dieses Urteil, im Vergleich zu allen Tötungsdelikten zusammen, gefällt wird.

Damit werden außerdem echte Mordopfer herabgewertet, weil man sie mit Föten gleichstellt, die so wenig entwickelt sind, das sie nichts absolut nichts wahrnehmen können, und die noch nie ein Bewusstsein hatten.

Wenn man es aus dieser Perspektive sieht, passt der Vergleich auf dem Plakat meiner Meinung nach wieder sehr gut, denn aus dieser Sicht SIND es zwei absurde Aussagen die gegenübergestellt werden.

@Slarti: guitschee will nicht aussagen, das Abtreibung Mord wäre, er versteht denke ich halt bloß nicht, warum viele diese Aussage SO absurd finden wie den Kannibalen Vergleich. Ich hoffe ich konnte ihm das nun verdeutlichen, und hoffe du stimmst meiner Aussage zu, das man sich insbesondere am Wort "Mord" stört.(Vor allem weil "Mord" ein Urteil beinhaltet)

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@Slarti

lies mal bitte meinen Kommentar unter guitschees letztem ^^

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@Deamonia
guitschee will nicht aussagen, das Abtreibung Mord wäre

Schon klar, habe ich auch nicht so verstanden. Wie ich mehrfach ausführte, hat sie den kompletten Zweck des Plakats und seine Vorgeschichte nicht begriffen und erst recht nicht, dass es mir ausschließlich darum geht und nicht um eine Entscheidung für die eine oder andere Seite.

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@Slarti

Okay, wenigstens habe ich die Bestätigung, dass Slarti einfach wirklich nicht versteht wovon ich rede...

Ich sage es mal ganz einfach, damit andere Leute in der Lage sind, es zu verstehen: Wenn irgendein Vollpfosten meint, vor einer Abtreibspraxis stehen zu müssen und dort jeder Frau hinterherrufen, dass sie ein Mörder sei, dann ist meine innerliche Reaktion: "Geh weg du A-loch, du hast hier nichts zu suchen und du hast offensichtlich keine Ahnung, das ist sowieso nie eine Entscheidung, die leicht ist" - aber dieses Plakat ist nicht in einer solchen emotional aufgeladenen Stimmung - dieses Plakat ist auf der theoretischen Ebene - und auf der theoretischen Ebene finde ich es völlig legitim, darüber zu diskutieren, wie man es ethisch einordnet - und ich finde es eine beschissene Art und Weise in einer Grundsatzdiskussion, die damit indirekt geführt wird, den anderen auf so billige Art und Weise zu verhöhnen, anstatt ihm zuzuhören und sich auch mal seine Argumente anzuhören. Das ist dreckige Art - und das hat unsere Seite gar nicht nötig - denn wir sollten in der Diskussion die Seite der Vernunft belegen, wenn die andere Seite schon so emotional reagiert.

Deutlich genug, ausgedrückt, was mein Problem mit diesem Schwachsinnsplakat und der gleichen Argumentationsweise ist?!

ICH HABE ES BEGRIFFEN - ICH FINDE ES NUR FALSCH UND SCHEIẞE!

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@guitschee
dieses Plakat ist nicht in einer solchen emotional aufgeladenen Stimmung - dieses Plakat ist auf der theoretischen Ebene

Es ist ein Plakat und als solches Teil einer Demonstration in Reaktion auf Abtreibungsgegner bzw. ganz allgemein für das Recht der Frauen, über diese Dinge selbst entscheiden zu können. Aus dem Bild kannst du keinerlei Rückschlüsse darauf ziehen, wie emotional die Situation ist und das spielt auch gar keine Rolle.

finde ich es völlig legitim, darüber zu diskutieren, wie man es ethisch einordnet

Auch darum geht es nicht. Wenn, dann nur irrtümlicherweise. Der FS jedenfalls ist wohl der Meinung, dass diejenige, die das Plakat hält, TATSÄCHLICH der Meinung wäre, ein Blowjob sei Kannibalismus.

Das ist aber nicht so - aus den bereits mehrfach genannten Gründen.

Es gibt hier überhaupt nichts zu diskutieren. Es gibt nur gegenüber dem FS etwas richtigzustellen und das habe ich getan - im Gegensatz zu den anderen hier recht emotional Beteiligten.

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@Deamonia

Alter, rede ich eigentlich chinesisch? Wüsste ich gerne, wäre eine neue Fähigkeit...

Ich weiß, warum viele "Abtreibung=Mord" absurd finden - im Prinzip steckt da das gleiche hinter, was Omnivore aufregt, wenn irgendein Veganer "Fleischkonsum = Mord" schreibt. Ist mir völlig warum und wieso - ich finde es nur falsch, denn ich finde, und das obwohl ich wie gesagt selber Befürworter des Rechtes auf Abtreibung bin, diese Art der Diskussionsweise dem Thema gegenüber unangemessen. Denn aus einer bestimmten Sichtweise, kann man so eben auch sehen - und ich finde, darüber sollte ohne Kampfansagen, Polemik und co. diskutiert werden, damit man zu einer angemessenen Lösung kommt - und sich gegenseitig als "Mörder" zu betiteln oder eben als "Schwachmaten" zu verhöhnen, finde ich beides absurd und falsch.

Ist nicht die Art und Weise, in der ich diese Diskussion führen will oder geführt sehen will - ist mir zu niveaulos. Und nur weil die eine Seite - die der Abtreibungsgegner - häufig genug so ist, heißt das nicht, das wir genau so sein müssen.

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@Slarti
Aus dem Bild kannst du keinerlei Rückschlüsse darauf ziehen, wie emotional die Situation ist und das spielt auch gar keine Rolle.

Ehrlich gesagt, sieht die Person mir nicht aus, als wäre sie gerade auf dem Weg zu einer Abtreibung ... also ist sie gerade auf einer Theorieebene.

 Der FS jedenfalls ist wohl der Meinung, dass diejenige, die das Plakat hält, TATSÄCHLICH der Meinung wäre, ein Blowjob sei Kannibalismus.

Keine Ahnung, was sich der Fragesteller denkt - meinethalben kann der auch an den Osterhasen glauben - die Aussage und VOR ALLEM die INTENSION dieses Plakates finde ich persönlich scheiße.

Der FS hat gefragt: was wir über diese Aussage denken - was ich darüber denke, habe ich geschrieben.

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@guitschee
also ist sie gerade auf einer Theorieebene.

Was soll denn eine "Theorieebene" sein? Wenn in deinem Beispiel jemand auf dem Weg zu einer Abtreibung ist und jemand demonstriert dagegen, indem er ihn daran hindern oder davon abbringen will, ist derjenige doch genauso "auf einer Theorieebene", solange er nicht handgreiflich wird.

Keine Ahnung, was sich der Fragesteller denkt

Ja, das merke ich. Das SOLLTE dich aber interessieren.

Der FS hat gefragt: was wir über diese Aussage denken

Nein. Er fragte "HAT DIESE FRAU RECHT?" Er fragte nicht "Stimmt, was auf dem Plakat steht?" sondern HAT SIE RECHT. Das ist ein erheblicher Unterschied.

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@Slarti
HAT SIE RECHT

Ja, und ich finde eben: Nein, sie hat nicht Recht - denn sie befindet sich im Unrecht, weil sie mit der Gegenseite überhaupt nicht vernünftig ein Gespräch sucht - was ich falsch finde.

Was soll denn eine "Theorieebene" sein? Wenn in deinem Beispiel jemand auf dem Weg zu einer Abtreibung ist und jemand demonstriert dagegen, indem er ihn daran hindern oder davon abbringen will, ist derjenige doch genauso "auf einer Theorieebene", solange er nicht handgreiflich wird.

Theorieebene: für mich die Ebene, auf der philosophisch der Frage nachgeht, wie eine Abtreibung moralisch einzuordnen ist

Praxisebene: Abtreibung - Gang zur Abtreibungsklinik - Verhinderung einer Abtreibung - Einreden auf eine Person die vor dieser Entscheidung steht - ect.

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@guitschee

OMG. Also nochmal. Sie sagt nicht, dass ein Blowjob Kannibalismus ist. GEHT DAS MAL IN DEINEN KOPF REIN?

Ihre einzige INDIREKTE Aussage durch Tragen des Schildes ist:

"Der Vorwurf des Mordes ist so absurd wie Wertung eines Blowjobs als Kannibalismus."

Nur kapiert das der FS nicht. Und du ebensowenig und DAS ist das eigentliche Problem hier.

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@guitschee
Alter, rede ich eigentlich chinesisch? Wüsste ich gerne, wäre eine neue Fähigkeit...

"Alter" reg dich mal ab, ich wollte lediglich vermitteln, kein Grund mich so anzupampen!

und sich gegenseitig als "Mörder" zu betiteln oder eben als "Schwachmaten" zu verhöhnen, finde ich beides absurd und falsch.

Na eben darum geht es doch bei dem Plakat, eine Absurde Aussage wird einer anderen absurden Aussage gegenübergestellt.

Du sagst du findest beides falsch, aber dennoch hast du für die "Mord" Aussage Verständnis, wenn man es aus einer bestimmten Sichtweise sieht.

Mit der selben Argumentation, es komme nur auf die Sichtweise an, kann man aber auch die Aussage auf dem Plakat legitimieren.

Denn wenn die Sichtweise ist, das das Plakat aussagen soll, das die Behauptung "Abtreibung ist Mord" Unsinn ist, dann ist die Aussage auf dem Plakat durchaus legitim.

Was ich unverständlich finde ist, das du einerseits schreibst, du weist warum viele das absurd finden, aber dennoch auf der Diskussionswürdigkeit dieser Sache bestehst, während du es der anderen Seite völlig absprichst.

Ebenso verstehe ich nicht, wie du einerseits schreiben kannst, du findest beide Seiten Absurd, und die falsche Art zu diskutieren, und dennoch eine Seite unterstützt, und ihre Aussage gerechtfertigt findest, das widerspricht sich!

Da sprichst du für mich echt Chinesisch!

Dabei fällt mir gerade noch was auf, was das Problem sein könnte: Du vergleichst hier die Diskussion ob Abtreibung Mord ist, mit der Feststellung/Behauptung das Abtreibung Mord ist.

Das ist aber ein gewaltiger Unterschied!

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@Slarti
Sie sagt nicht, dass ein Blowjob Kannibalismus ist. GEHT DAS MAL IN DEINEN KOPF REIN?

Hast du einen Satz von mir gelesen?! Mir ist klar, dass sie das nicht ernst meint, sondern, dass sie damit die zweite Aussage lächerlich machen will - und GENAU DAS FINDE ICH FALSCH.

GEHT DAS MAL IN DENEN KOPF REIN?!

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@Deamonia
"Alter" reg dich mal ab, ich wollte lediglich vermitteln, kein Grund mich so anzupampen!

Tschuldigung, hast Recht. Es regt mich allerdings auf, wenn sich jemand dümmer stellt, als er ist und das tut Slarti hier - vermutlich weil er nicht zugeben will, dass er sich mit der Polemik des Plakates leider auf die gleiche Stufe von den Menschen stellt, die Frauen "Mörder" nennen...

Das hat freilich nichts mit dir zu tun, dafür entschuldige ich mich!

Na eben darum geht es doch bei dem Plakat, eine Absurde Aussage wird einer anderen absurden Aussage gegenübergestellt.

Und genau das sehe ich eben anders. Denn ich finde, die zweite Aussage hat in gewissen Maßen, aus einer bestimmten Sichtweise eben seine Berechtigung und sollte angehört und abgewogen werden.

während du es der anderen Seite völlig absprichst

Tue ich nicht. Ich sage nur: ich missbillige massiv die Art und Weise, wie es hier passiert.

Denn die Seite der Befürworter des Rechtes auf Abtreibung hat gute Argumente, dafür muss man nicht auf so billige Polemik zurückgreifen, damit schadet man der Sache nur.

Da sprichst du für mich echt Chinesisch!

Dann kann ich dir nicht helfen, denn ich habe hier schon ziemlich genau geschrieben warum und wieso ich was wie denke.

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@guitschee

Aha. Dann ist allerdings jegliche Diskussion sinnlos. Wenn du wirklich meinst, sich gegen absurde, anprangernde und falsche Vorwürfe nicht einmal dadurch wehren zu dürfen, dass man deren Absurdität zeigt, dann hast du wohl nichts dagegen, dass jeder jeden beliebigen Schwachsinn sagen darf, um Frauen zu diskriminieren. Im Prinzip wird bei deiner Einstellung JEGLICHE Demonstration gegen unfaire Behandlung, Zustände und Lügen unmöglich.

Wenn du wirklich denkst, dass das falsch ist, was sie tut, um sich zu wehren, dann tust du mir zutiefst leid, weil du das Prinzip der "Fairness" oder wie immer du es nennen willst, das du da verteidigst, gegen die Opfer der Unfairness anwendest. Mit so einer Haltung und Prinzipienreiterei arbeitest du den Abtreibungsgegnern in die Hände. Wenn du das sowieso wolltest, dann Gratulation. Hast du gut gemacht.

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@guitschee
Es regt mich allerdings auf, wenn sich jemand dümmer stellt, als er ist und das tut Slarti hier

Nein. Hör auf, mich in dein primitives, lächerliches Schubladendenken einzusortieren.

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@guitschee

Du merkst den Widerspruch in deinen Aussagen wirklich nicht, oder?

Laut dir hat die Mord Seite hat ihre Berechtigung, womit du, wenn du gleichzeitig den Vergleich falsch findest, sagst die andere Seite/Behauptung hätte keine Berechtigung.

Dann sagst du plötzlich, die andere Seite hätte doch auch ihre Berechtigung, aber die Argumentation wäre falsch.

In wiefern ist die Blowjob Aussage aber mehr zu missbilligen als die Behauptung "Abtreiben ist Mord"?

Was die Polemik angeht:

  • Auf der einen Seite werden unschuldige Menschen als Mörder hingestellt.
  • Auf der anderen Seite wird die Behauptung der ersten Seite ins lächerliche gezogen.

Ersteres finde ich wesentlich polemischer und schlimmer, da werden Menschen angegriffen, nicht nur eine Aussage.

Wenn dich jemand grundlos als Mörder betitelt, und du darauf sarkastisch reagierst, wer hat dann "unfair" gehandelt?

Mit dieser Sichtweise ist das Plakat lediglich die Verteidigung Unschuldiger gegen den "Abtreiben ist Mord" Angriff der anderen Seite.

Nochmal: Es geht nicht um die Diskussion OB Abtreibung Mord ist, sondern um die BEHAUPTUNG Abtreibung sei Mord.

Auf dem Plakat wird die Behauptung Abtreibung sei Mord kritisiert, nicht die Diskussion darum.

Natürlich gibt es oft bessere Wege als Provokation, aber bei Demos geht es um Aufmerksamkeit, und ein Plakat "Abtreibung ist kein Mord weil" mit einer Auflistung von Argumenten, würde halt null beachtet werden, und wäre daher völlig Sinnlos.

PS: Ich kann nicht verstehen, das du weiterhin argumentierst, es käme auf die Sichtweise an, und gleichzeitig nicht bereit bist, bei der Blowjob Aussage eine andere Sichtweise in Betracht zu ziehen, als die die du hast.

Du bist nicht mal Ansatzweise darauf eingegangen, warum die eine Seite aus einer "besonderen" um drei Ecken gedachten Perspektive betrachtet werden darf, um Sinn zu machen, die andere aber nicht...

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@Slarti

Verzeih mir, fortan werde ich dich ganz sicher mehr fälschlich bei den halbwegs intelligenten Menschen hier einordnen...

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Na ... die Analogie hinkt mit für sie negativer Überzeugungskraft hinterher. [edit: Per Definition ist Abtreibung definitiv ähnlicher zum Mord als ein Blowjob zum Kannibalismus - letzteres hat quasi keine Kongruenz während ersteres (mir zumindest) diskutabel erscheint.]

Die Frau hat Unrecht. Zumindest was den Kannibalismus angeht, da es sich bei Kannibalismus um den Verzehr von Menschenfleisch handelt. Aber mit ihrem Satz dass Abtreibung Mord ist stimme ich ihr voll und ganz zu. Wenn du darüber entscheidest einen Menschen zu töten handelt es sich um Mord. Auch wenn es noch ein ungeborenes ist, ist es immer noch ein Lebewesen und hat genau das selbe Recht wie jeder andere auch zu leben. Es gibt genügend Alternativen zur Abtreibung. Wenn man das Kind nicht will aus welchen Gründen auch immer kann man es ja beispielsweise in eine Pflegefamilie o.ä. geben wo es um es gesorgt wird

Super Antwort!

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