Was meint Friedrich August von Hayek mit dieser Aussage?

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3 Antworten

Friedrich August von Hayek ist Österreicher. Joseph Schumpeter auch. Von ihm stammt die Theorie, dass Wohlstand langfristig nur durch neue Produkterfindungen kommen. Er setzt nicht auf die Unternehmer, die "vermarkten", die vor allem dafür sorgen, durch Austausch von Arbeit durch Kapital Produkte (Rationalisierung) billiger, massenhafter zu machen. Schumpeter setzt auf Erfinder-Unternehmer, die neue Produkte in den Markt bringen und dadurch Arbeitsplätze schaffen. In genau diese Richtung zielen die Aussagen Friedrich August von Hayeks. Im Sinne von Adam Smith steigt der Wohlstand für alle, wenn die guten Kopfe, die Erfinder, die Kreativen gefördert und "belohnt" werden. Anders als Marx haben Schumpeter und Hayek die These vertreten, dass nicht "einfache Arbeiter" neue Lösungen zu brennenden gesellschaftlichen Problemen bringen sondern brillante Köpfe. Dass das mit den "einfachen Arbeitern" und dem ideenreichen Warenangebot für alle nicht so geklappt hat, hat sich in den "sozialistischen Gesellschaften" gezeigt. Man vergleiche nur die "Westautos" mit den Ladas, Trabant und Wartburg. Die waren doch alle technisch weit zurück und unter dem Aspekt der Umwelt vorsintflutlich. Hayek würde fragen, was nutzt Gleichverteilung, wenn nur alter Kram gleich verteilt wird.

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Also ich kenne den Typen nicht, aber ich würde es so interpretieren: .

Wir haben uns von einer Klassengesellschaft, die arm und reich klar trennte, zu einer nivellierten Mittelstandsgesellschaft entwickelt, wo der Großteil in annehmbaren Lebensgrundlagen fußt. Wir sind also überwiegend Mittelständler, und arm und reich sind Randgruppen geworden. Wir haben also praktisch die früher Reichen in die normale Ebene "heruntergezogen". Dadurch fühlt sich niemand mehr, wie damals die Armen, ausgeschlossen vom "Recht" auf ein anständiges Leben. Es existiert grobe Gleichheit und so wollen die einfachen Menschen es auch, da sie bei Bildung einer neuen reichen Schicht, wie es momentan der Fall ist, sich selbst wieder als die untere weniger wertvolle Klasse betrachten, die sie nicht sein wollen. Ihr Lebensstandard könnte der selbe bleiben, aber sie wollen nicht, dass andere es noch viel besser haben. .

Ist natürlich eine gewagte Interpretation, keine stichhaltige Information ;)

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Wenn Leute reich werden, hat auch der Arme was davon.

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