Was meint dieses Gesetz?

1 Antwort

Diese Zeugnis- und Versetzungsordnung gilt für die Schüler/Schülerinnen der öffentlichen Gymnasien bis einschließlich Klassenstufe 10 - ausgenommen das Deutsch-Französische Gymnasium -, die im Schuljahr 2001/2002 die Klassenstufe 5 besuchten, und alle nachfolgenden Jahrgänge, sowie für das Abendgymnasium und das Saarland-Kolleg, soweit sich nicht aus dem besonderen Aufbau und den Aufgaben der letztgenannten Schulen Abweichungen ergeben.

Den für dich relevanten Teil habe ich dick markiert. Du fällst also in die nachfolgenden Jahrgänge. Also gilt das auch für dich - außer du besuchst das Deutsch-Französische Gymnasium (was ich nicht annehme).

Achso, dachte dieses ausgenommen zählt zu den nachfolgenden Jahrgängen.

Also, dass das für mich nicht gilt.

Dann bekomme ich ja meine Mittlere Reife, auch wenn ich nicht in die 11 versetzt werde.

Schüler/Schülerinnen, die das Gymnasium nach dem Besuch der Klassenstufe 10 spätestens in der sechsten Unterrichtswoche des neuen Schuljahres verlassen, erhalten ein auf die am Gymnasium erzielten Leistungen bezogenes Abgangszeugnis gemäß Anlage 8 . Auf Antrag erhalten sie stattdessen ein Abgangszeugnis gemäß Anlage 9, in dem die Noten des Abgangszeugnisses gemäß Anlage 8 in allen Fächern außer dem Fach Sport nach folgendem Schlüssel geändert werden: Aus der Note „ungenügend“ wird die Note „mangelhaft“, aus der Note „mangelhaft“ wird die Note „ausreichend“, aus der Note „ausreichend“ wird die Note „befriedigend“, aus der Note „befriedigend“ wird die Note „gut“ und aus der Note „gut“ wird die Note „sehr gut“. Auf dem Abgangszeugnis gemäß Anlage 9 werden nur Noten, keine Punkte ausgewiesen.

(2) In das nach Absatz 1 erstellte Abgangszeugnis ist bei einem Schüler/einer Schülerin, der/die in die Jahrgangsstufe 11 versetzt wurde, durch die Schule neben dem Versetzungsvermerk unter Bemerkungen folgender Vermerk aufzunehmen: „Das Zeugnis schließt den mittleren Bildungsabschluss ein”.

(3) In das nach Absatz 1 erstellte Abgangszeugnis gemäß Anlage 9 eines Schülers/einer Schülerin, der/die nicht in die Jahrgangsstufe 11 versetzt wurde, wird unter Bemerkungen der Vermerk „Dieses Zeugnis ist dem mittleren Bildungsabschluss gleichgestellt.“ aufgenommen, wenn auf der Grundlage der geänderten Noten

1.

in keinem der Fächer die Note „mangelhaft“ und in mindestens zwei Fächern die Note mindestens „befriedigend“ lautet,

2.

in höchstens einem nichtschriftlichen Fach die Note „mangelhaft“ und in mindestens drei Fächern die Note mindestens „befriedigend“ lautet,

3.

in höchstens einem schriftlichen Fach die Note „mangelhaft“ lautet und in mindestens drei Fächern, von denen mindestens eines ein schriftliches Fach sein muss, die Note mindestens „befriedigend“ lautet,

4.

in höchstens zwei nichtschriftlichen Fächern die Note „mangelhaft“ und in mindestens vier Fächern die Note „befriedigend“ lautet oder

5.

in höchstens einem schriftlichen und höchstens einem weiteren Fach die Note „mangelhaft“ lautet und in mindestens vier Fächern, von denen mindestens eines ein schriftliches Fach sein muss, die Note mindestens „befriedigend“ lautet.

In allen anderen Fällen ist eine Gleichstellung mit dem mittleren Bildungsabschluss nicht möglich

0

Ist das Saarland überhaupt geeignet, um dort Französisch als Verkehrssprache zu etablieren?

Es wurde ja vor einigen Jahren die sogenannte Frankreich-Startegie des Saarlandes von der dortigen Landesregierung beschlossen. D.h., dass sich Französisch bis 2043 im Saarland als zweite Verkehrssprache etabliert haben soll. Aber kann das überhaupt funktionieren? Sicher, das Saarland ist wohl von allen Bundesländern am ehesten für einen Schritt dieser Art bereit: Es hat geschichtlich schon mehrmals zum Einflussbereichs Frankreichs gehört, es grenzt an Luxemburg und Frankreich (Belgien ist auch nicht weit ab) und Französisch wird dort von allen Schülern zumindest zeitweise gelernt. Aber reicht das? Ist das Saarland deshalb dafür wirklich geeignet? Ich muss sagen, dass ich die Informationen, die ich im Internet zu dem Thema gefunden habe nur mangelhaft oder gar nicht Antwort auf meine Fragen geben. Ich war bisher leider auch noch nie im Saarland und kenne überhaupt niemanden, der in diesem Bundesland lebt. Ich hoffe, dass auf dieser Seite auch einge Saarländer(innen) bzw. Personen, die sich mit der hier behandelten Thematik gut auskennen, angemeldet sind, die mir berichten können, wie es denn nun wirklich um das Französisch im Saarland steht. Wie gut spricht der durchschnittliche Saarländer bzw. die durchschnittliche Saarländerin Französisch? Kann man als z.B. frankophoner Tourist ins Saarland reisen und dort Französisch mit der einheimischen Bevölkerung als Brückensprache nutzen (so wie das sonst meist mit Englisch im Ausland fuktioniert)? Hat das Saarland überhaupt die Vorraussetzungen seine Kinder zweisprachig zu erziehen: Also gibt es z.B. genug bilinguale Kitas, Schulen und Lehrkräfte? Wird das Projekt von der Bevölkerung unterstützt? Nimmt man im Saarland überhaupt wahr, dass es jenes Projekt gibt? Gibt es nennenswerte Gegeninitiativen? Meint Ihr/ Meinen Sie, dass das überhaupt funktioniert?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?