Was Märchen über Beziehungstypen aussagen

4 Antworten

Insofern richtig, und zwar würde ich sagen, dass was einem in einem Märchen gefallen hat kann durchaus auch die Person, in diesem Falle Dich, zu einem mehr oder wenigen bewussten Wunschdenken veranlassen, welches sich dann in Deiner Partnersuche manifestiert, d. h.

Du passt Deine Suche dem Vorbild (Märchen) an und filterst dementsprechend potentielle Partner aus. Allerdings würde es sich hier nur um den Zusammenhang Märchen - Wunsch - Partnersuche handeln, und nicht um Charakter - Märchen - Partnersuche.

Insofern ist der Gedanke das ein Märchen den eigenen Charakter ausdrückt nicht grundsätzlich falsch ist, auch wenn in diesem Fall von einer Manipulation des Märchens an Dir auszugehen ist.

In den Märchen ist vieles recht offen formuliert. Weder in "Dornröschen" noch in "Aschenputtel" wissen wir, was die Beziehung zwischen Prinz und Prinzessin ausmacht. Insofern können sie kaum konkretes Beziehungsmodell sein. Es ist eher andersrum. Dadurch, dass die Märchen so offen sind, übertragen wir beim Hören und Lesen eigene Fantasien in das Märchen. Der eine stellt sich Aschenputtel blond vor, der andere dunkelhaarig. Die eine stellt sich den Prinzen groß und stark vor, die andere viellecht eher freundlich und elegant. Und das hat wieder Einfluss darauf, wie man sich die Figuren und ihre Beziehungen vorstellt.

Völliger Blödsinn! Die Märchen die du als Kind mochtest, sagen NICHTS über dein Leben aus. Null!

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