Was macht süchtiger: Koffein oder Alkohol?

Das Ergebnis basiert auf 30 Abstimmungen

Alkohol 73%
Koffein 27%

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Koffein

Sieht man doch ganz klar an den Millionen Kaffeesüchtigen, die jeden Tag ihren Kaffee brauchen, um wach zu werden.

"Sonst funktioniere ich einfach nicht"

ist echt so versteh nicht warum das keiner hier kapiert außer paar

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@Panda4545

Absolute Falschlogik. Die Anzahl der Konsumenten sagt nichts über das Suchtpotenzial aus.

Sonst, nach deiner Logik würde Cannabis ja "süchtiger" als Heroin machen

Und dann du "keiner hier kapiert" -> Traurig so etwas über andere behaupten, wenn man selber offensichtlich nicht fähig ist rational zu denken :)

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Statistisch werden 9% der Koffeinkonsumenten in ihrem Leben mal süchtig, diese Rate beträgt bei Alkohol 15%.

Dein Eindruck kommt daher weil Koffeinsüchtige meist ein normales Leben führen können und man daher eher von ihnen mitbekommt während sich die Alkoholsucht dafür zu stark auf Körper und Psyche auswirkt.

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Absolute Falschlogik. Die Anzahl der Konsumenten sagt nichts über das Suchtpotenzial aus.

Sonst, nach deiner Logik würde Cannabis ja "süchtiger" als Heroin machen.

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@Pharmatastisch

Und dein Argument wäre was?

NeuerNutzer99 hat natürlich recht mit seiner Aussage. Das ändert aber nichts daran, dass, wenn man in Deutschland pauschal 1 Mio Menschen befragen würde, auf was sie denn eher einen Monat verzichten könnten, Alkohol oder Kaffee, die überwältigende Mehrheit mit Alkohol antworten würde.

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@FelixSchmelix

Die Frage ist an sich schon falsch, so dass eine Antwort nicht wirklich möglich ist.

Denn nicht der Stoff macht dich abhängig, so wie es die Frage impliziert. Man als Individuum macht SICH Abhängig NACH etwas.

Die Substanz spielt hierbei absolut keine Rolle. Der einzig wahre und entscheidende Faktor, welche eine Abhängigkeitserkrankung ausmacht, ist die Psychodynamik.

Wenn man jetzt halt den Stoff vergleicht, also Alkohol und Koffein, so ist Alkohol das potentere Mittel, vom Eingriff ins Limbische System - Ohne Diskussion -

Die Tatsache, welche Substanz halt mehr konsumiert wird, bzw. über die ganze Gesellschaft vertreten ist, entscheidet noch lange nichts über die Entwicklung eines Abhängigkeitssyndroms.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Bei Fragen kannst du dich melden

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@Pharmatastisch

Ja, dagegen kann man eigentlich nichts sagen. Ich habe lediglich auf die Problematik des im Kaffee enthaltenen Koffeins hinweisen wollen. Es wird nämlich oft vergessen, dass Koffein eine nur geringfügig geringer süchtig machende Wirkung als Alkohol besitzt

Denn nicht der Stoff macht dich abhängig, so wie es die Frage impliziert. Man als Individuum macht  SICH Abhängig NACH etwas.

Letztlich macht eben auch der Stoff an sich unterschiedlich stark abhängig. Es gibt nicht umsonst mehrere Tabellen, die das Abhängigkeitspotenzial verschiedener Substanzen miteinander vergleichen.

Tatsache, dass sich niemand ins Gedächtnis ruft, dass auch das im Kaffee enthaltene Koffein abhängig machen kann und er demzufolge ohne bedenken in großen Mengen getrunken wird, kann man denke ich durchaus sagen, dass es in Deutschland viele Koffein-Süchtigen gibt, die es vermutlich nicht einmal wissen, da die Folgen dieser Sucht nun mal nicht mal ansatzweise die gleichen großen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus besitzen, wie der Alkohol.

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@FelixSchmelix
Letztlich macht eben auch der Stoff an sich unterschiedlich stark abhängig

Hier muss man eben aufpassen: Der Stoff macht nicht unterschiedlich stark abhängig. Denn das sieht man in der Praxis und Geisteswissenschaftlicher Theorie. Es gibt also Fälle, bei denen eine Person eine so starke Sucht nach Cannabis entwickelt, wie andere von Heroin und auch umgekehrt.

Was du erwähnst verstehe ich, ist aber relativ. Also der Grossteil der Heroinkonsumenten zeigen eine stärkere Sucht, als die von Cannabiskonsumenten, aber: Es ist nur eine relative Zahl! Schlussendlich kommt es nicht auf den Stoff an, denn wenn man schaut welche Leute denn stark von Heroin abhängig sind, dann findet man eine klare und riesige Differenz gegenüber dem Durchschnitt der Cannabiskonsumenten. Also der Grund der Abhängigkeit ist bei Heroin weitaus schlimmer meistens, weshalb sie überhaupt zu Heroin greifen.

Der einzige Faktor, welcher eine Sucht bestimmt, begründet und ausmacht ist die Psychodynamik. Der Stoff , welcher schlussendlich dabei ins Spiel kommt ist reiner Zufall.

Es gibt nicht umsonst mehrere Tabellen, die das Abhängigkeitspotenzial verschiedener Substanzen miteinander vergleichen.

Diese will ich mal sehen :) . Es gib nur Kastenmuster dazu, aber ja dies liegt auch relativ vor. Also wirklich nur relativ und nicht absolut! Aber was du meinst, und so bestimmt man: Wie stark eine Substanz ins limbische System eingreift, bzw. das Potenzial dessen.

Dass es viele Kaffesüchtige gibt ist klar. Aber hier muss man auch eine Differenzierung ziehen: Meistens ist es eine Assoziationsabhängigkeit. Aber das wäre eine andere Geschichte jetzt.

Tatsache Fazit: Es ist so, dass sich ganz viele Individuen nach Kaffe oder Koffein abhängig machen (nicht das Koffein macht sie abhängig). Aber der entscheidende Faktor einer Sucht ist die Psychodynamik. Die Substanz ist dabei zweiträngig bis beinahe unbedeutend.

Das viele nicht wissen, dass man abhängig werden kann nach Koffein -> Ja :) Aber dennoch, vergleicht man das Potenzial des Eingriff ins limbische System von Alkohol und Koffein, so ist Alkohol der Spitzenreiter.

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@Pharmatastisch

Danke für die ausführliche Antwort. Vieles von dem von dir genanntem wusste ich noch nicht. Ich fand das alles deswegen auch ziemlich interessant. Aber als Apotheker musst du es ja schließlich wissen.^^

Und ja, mit Tabellen meinte ich tatsächlich die Kastenmuster bzw Auflistungen, die sich wohl darauf bezogen haben.

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Und du glaubst wirklich, daß Kaffeetrinker "schlimmer" sind als diejenigen die täglich ihren Alkohol brauchen? 🤔😜🤣

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Koffein

Brauche selber jeden Tag meinen Kaffee.

Wenn es aber auf einer Dienstreise keinen guten Kaffee gibt, dann verzichte ich auch mal eine Woche auf den Kaffee, auch wenn es mir schwer fällt.

Ich denke Koffein ist für die meisten Deutschen die Droge Nummer 1, auch wenn die meisten es nicht einmal merken.

Schlimm diese "Kaffeejunkies" 😜🤣

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Alkohol

Die Frage ist an sich schon falsch, so dass eine Antwort nicht wirklich möglich ist.

Denn nicht der Stoff macht dich abhängig, so wie es die Frage impliziert. Man als Individuum macht SICH Abhängig NACH etwas.

Die Substanz spielt hierbei absolut keine Rolle. Der einzig wahre und entscheidende Faktor, welche eine Abhängigkeitserkrankung ausmacht, ist die Psychodynamik.

Wenn man jetzt halt den Stoff vergleicht, also Alkohol und Koffein, so ist Alkohol das potentere Mittel, vom Eingriff ins Limbische System - Ohne Diskussion -

Die Tatsache, welche Substanz halt mehr konsumiert wird, bzw. über die ganze Gesellschaft vertreten ist, entscheidet noch lange nichts über die Entwicklung eines Abhängigkeitssyndroms.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Bei Fragen kannst du dich melden.

Quelle - Neuropharmakologe - Pharmatastisch

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich intensiv mit Körper und Psyche.
Alkohol

je nachdem, wie die Trinkgewohnheiten/Mengen sind...beide entwickeln Toleranzen...beides starke Alkaloide /Zellgifte

Alkohol

Suchtrate Alkohol: 15%
Suchtrate Koffein: 9%

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