Was macht Menschen zu Mördern?

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12 Antworten

Ich setze voraus, dass der Unterschied zwischen morden und töten bekannt ist. Tja, Menschen morden und töten schon viele 100.000 Jahre lang. Die klassischen Gründe: Wut, Habsucht, Eifersucht, Geltungstrieb (siehe: Schrumpfköpfe am Gürtel zu tragen) pp. waren und bleiben völlig normale Anlässe zum Töten. Mit Beginn unserer kultivierteren Umgangsform - 10 Gebote pp - werden ehemals selbstverständliche Reaktionen geächtet und von der Gesellschaft unter Strafe gestellt. Das heißt; auf dem archaischen Fundament einer Millionen Jahre alten Umgangsform, liegt ein Hauch "Puderzucker" von gerade mal ca. 2000-3000 Jahren. Immerhin hat sich die -damals für die menschl. Existenz wichtige - Produktion von Andrinalin reduziert. Doch der "Urmensch" in uns kommt immer wieder mal zum Vorschein (siehe: polygenetische Erbanlage); vor allem, wenn Männer in einer losgelösten Kriegssituation "erobern" oder wenn durch Einnahme von Drogen der "Puderzucker weggewischt wird. Die relativ aktuellen Taten im "Jugoslawienkrieg" (Masssenvergewaltigungen bei gleichzeitiger Tötung der Männer)sind nur ein kleines Beispiel. Man sehe sich in Guantanamo den Umgang der zivilisierten Amerikaner mit ihren Gefangenen an. Wenn eine Großfamilie/Gruppe von Affen einen "Eindringling" besiegt, dann wird dieser noch auch nach dessen Tod noch sehr bösartig herumgezerrt als wolle man sich für den erlebten Schreck rächen oder diesen abbauen und sicher gehen, dass von dem Getöteten keine Gefahr mehr ausgeht. Die Nähe zu den Affen ist für den Menschen zeitich näher als die Nähe zu unserer "Hochkultur", die zwar verstanden, doch nicht immer internalisiert wird. So sind gerade Totschläger, die in sich in einem Gefängnis wiederfinden, meistens überrascht über die eigene Tat. Sie kamen doch bloß nach Hause und da war der andere Mann im Schlafzimmer... und da habe ich mich nicht mehr kontrolliert.. Ja, da war mal wieder die Schicht des kulturellen Puderzuckers zu dünn und man reagierte wie der "grunzende Vorfahre", dem man das Weibchen wegnehmen wollte.

Bergmanndocarmo 05.12.2010, 21:05

Zusatz: Man fragt sich, weshalb junge Menschen im adrinalingesteuerten Gewaltrausch das inzwischen wehrlos am Boden liegende Opfer weiterhin treten und schlagen (siehe:Affen)

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schlechte Kindheit, Mobbing, Stress, psychisch gestört. Das sind mal ein paar mögklichkeiten, was,meiner Meinung nach, Mörder zu Mördern macht. 'Ich knallt euch alle ab' vielleicht. Ist aber ein Buch über einen Amokläufer.

soziale ausgrenzung, isolation, dadurch soziophobie(angst) entwickelnd, empathie verlierend, das gegenüber nicht mehr als seinesgleichen erkennend, entwertend, dadurch aus existenzkampf heraus nur noch eigene interessen verfolgend, über leichen hinweg. man muss aber unterscheiden zwischen mörder(vorsätzlich, geplant) und totschläger(zufällig, aus der situation heraus).

"mörder" ist man, wenn man den tatbestand "mord" des zuständigen strafgesetzbuches erfüllt. das kann von land zu land SEHR unterschiedlich sein.

Psychische Störungen, die oft schon während der Kindheit verursacht wurden.

nachtzug nach lissabon... kein sachbuch, aber ein buch, das in diesem zusammenhang gute beispiele liefert....

psychische Störungen. Bücher darüber kenn ich nicht.

Stephan,Harbort seine Bücher können dir bestimmt weiter helfen,er ist Deutschlands Experte für Serienmorde/Mörder.

Das sind verschiedene Gründe. Habgier,Krankheit,oder auch anderes.

auch: Dostojewskij, Schuld und Sühne/Raskolnikow

Diskussion über "lebensunwertes Leben" (und Euthanasie) zwischen dem Mörder und dem Ermittler!

Ihre Gefühle ^^

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