Was macht man, wenn man angeklagt ist, aber kurz vor der Gerichtsverhandlung der Anwalt abspringt?

5 Antworten

Man sucht sich so schnell wie möglich einen neuen Anwalt, der sich dann bei Gericht legitimiert und um Verschiebung des Termins bittet, damit er sich in den Fall einarbeiten kann. Im Regelfall wird diesem Antrag stattgegeben werden. Oder Du gehst halt ohne Anwalt zum Termin.

Man teilt das dem Gericht mit, bemüht sich schleunigst um einen anderen (so sich der denn findet) oder bekommt einen Pflichtverteidiger zugewiesen, wenn es dem Vorsitzenden zu dumm wird.

G imager761

Man bekommt aber nicht dadurch einen Pflichtverteidiger, weil es dem Richter zu dumm wird

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Kommt drauf an. Ich hoffe, wir reden hier wirklich von einer Anklage und nicht nur von einer zivilrechtlichen Klage.

Im Falle der Anklage - also des Strafverfahrens - wird unterschieden zwischen notwendiger und nicht notwendiger Verteidigung.

Handelt es sich um einen Fall der notwendigen Verteidigung (§ 140 StPO), kann sich der Angeklagte selbst einen neuen Verteidiger suchen, und wenn er das nicht will oder keinen findet, bestellt das Gericht ihm einen Pflichtverteidiger (§ 141 Abs. 2 StPO).

Im Falle nicht notwendiger Verteidigung kann er sich auch selbst einen neuen Verteidiger suchen oder er lässt es eben bleiben und zieht die Sache ohne Verteidiger durch. Das Gericht bestellt ihm dann keinen Pflichtverteidiger.

Gerichtsverhandlung wegen Geschwindigkeitsverstoß (Gericht)?

Servus, ich habe morgen eine Gerichtsverhandlung, da ich mal zu schnell unterwegs war. Was für fragen könnte der Richter mir stellen und was sollte ich im allgemeinen wissen? (Hatte noch nie irgendwas mit dem Gericht zu tun). Ich denke auch, das mein Anwalt dauerhaft redet, aber der Richter könnte mich ja auch etwas fragen... -> oder auch ne Seite wo es noch Tipps gibt

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Wo muß ich Berufung einlegen, direkt nach der Gerichtsverhandlung im Gericht also, oder wo macht man das, einen Anwalt habe ich nicht der das macht, wo muss ich das machen ?

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HILFE..Was bedeutet öffentliche Klage - Hauptverfahren?

Hallo,

ich brauche dringend Hilfe. Anfang dieses Jahres bin ich betrunken Fahrrad gefahren und erwischt worden bei einem Wert von 1,67. Als die Beamten mich mitnehmen wollten beleidigte ich sie und werte mich. Im Auto schnappte ich nach der Hand von einem Polizisten (erwischt diese aber nicht wirklich), weil er mich so stark festhielt dass ich keine Luft mehr bekam. Nun habe ich drei Anzeigen auf dem Hals, nämlich fahrlässige Trunkenheit im Verkehr in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Beleidigung in drei tateinheitlichen Fällen in Tateinheit mit Körperverletzung gemäß §§316. Ich bereue das alles sehr, bitte jetzt keine Moralpredigen, ich weiß was für einen Mist ich gebaut habe.. Habe deswegen auch zwei ernst gemeinte Entschuldigungsschreiben verfasst und ein Entschuldigungstelefonat mit den beteiligten Beamten geführt.

So, nun erreichte mich heute nach langer Zeit der Brief. Ergänzend muss noch gesagt werden, dass ich 18 Jahre alt bin und da irgendwas von Jugendrichter steht, weshalb ich annehme, dass das Ganze jugendstrafrechtlich verurteilt wird. Aus dem Brief werde ich allerdings nicht ganz schlau. Er wurde vom Staatsanwalt verfasst, er enthält seine Anklageschrift. Am Ende dieser Anklageschrift und des Briefes steht: "Ich erhebe die öffentliche Anklage und beantrage das Hauptverfahren zu eröffnen.

Was bedeutet das und was muss ich jetzt tun? Wird es zu einer richtigen Verhandlung im Gerichtssaal kommen? Bedeutet öffentlich, dass einfach jeder Mensch, den es interessiert, dort in dem Saal zusehen kann? Wenn da Leute kommen die mich kennen... Dann kann ich mich ein Leben lang nicht mehr draußen blicken lassen, so peinlich ist das... Welche Beamten werden beteiligt sein? Derjenige der die Anklageschrift verfasst hat? Lohnt es sich einen Anwalt zu holen oder was muss ich jetzt tun?

Ich danke euch sehr fürs durchlesen und hoffe ihr könnt mir helfen.

LG Lara

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Morgen Gerichtsverhandlung - BtmG, ohne Anwalt, Tipps?

Hallo, ich bin Männlich, 24 nicht vorbestraft, bzw. Generell sehr unauffällig...

Vor einigen Monaten wurde eine bekannte von mir wegen BtmG angeklagt, sie hatte auch eine Verhandlung, und wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ich habe gelegentlich etwas Cannabis zum Eigenkonsum bei ihr geholt habe, und auch manchmal für Freunde, als gefallen weil diese meine bekannte nicht kannten. Dies ist Schätzungsweise 3-4x passiert. Nun wurde sie erwischt, und ihr Handy wurde durchleuchtet - und in unserem Chat schrieb ich das ich manchmal etwas für Freunde geholt habe.

Nun wird mir folgendes zur Last gelegt:

"Herr Mustermann (Ich) kaufte bei der gesondert verfolgten Frau Dealerin Marihuana im Wert von 20,00€ um dies gewinnbringend weiter zu verkaufen."

Jedoch kann ich ruhigen Gewissens und ohne zu lügen sagen das ich NIE, wirklich NIE Auch nur einen Penny Gewinn gemacht habe. Indianerehrenwort! Ich habe Beispielsweise 20€ von nem Kumpel bekommen, und habe davon etwas geholt, und es ihm gegeben. Manchmal haben wir gemeinsam konsumiert... das war's aber auch - GEWINNBRINGEND? NEIN!!

Sollte ich dies vor Gericht so sagen? Ich habe leider kein Geld für einen Anwalt, deswegen habe ich niemanden eingeschaltet und muss morgen dort hin...

Ich freue mich auf die Antworten, ich war noch nie in solch einer Situation, und habe noch nie einer Fliege etwas zu leide getan... bin mega aufgeregt wegen morgen... AAAAAAH

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Darf mein RA das Mandat kündigen, wenn ihm teilweise die Vollmacht eingeschränkt wurde? (er verstieß gegen die Vollmacht und legte dann Mandat nieder)?

Hallo,

ich habe meinem RA die Vollmacht teilweise eingeschränkt.

Das begründet sich damit, weil aktenkundig "Mängel" auftreten.

Der RA verstieß gegen die Vollmacht und legte dann Mandat nieder, als sie dem RA eingeschränkt wurde. Er verstößt gegen die Vollmacht/Mandat , trotz Mandatsniederlegung. Schreibt an Gericht und empfängt Schreiben vom Gericht. Der RA beantwortet das dann sogar.

Vom Gericht habe ich zu diesem Schriftverkehr keine Kenntnis. Obwohl das Gericht klar dargelegt ist - es ist kein Mandat mehr vorhanden und kein Vertretungsberechtigter RA!

Danke für aufrichtige Antworten! LG

 

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Dienstvertrag - kein einseitiges Rechtsgeschäft 
Die Aufgabe den Mandanten zu verteidigen, zu vertreten und seinen Willen durchzusetzen  (nennt man so - für alle sie meinen sinnfreie Kommentare abzugeben)

Der RA handelt als selbstständige Person und haftet als Selbstständiger.
Er kassiert für erbrachte Leistungen.

Was Ihr wissen dürft und vielleicht wichtig wäre:
Das Gericht  fragte den -  meinen- RA an, ob er nun für den Kläger, oder den Beklagten tätig ist.     ????

Es gibt auch Beschluss das er Parteiverräter ist (aktenkundig:   ....für den Kläger tätig)

 

Was kommentiert/antwortet Ihr dazu ?

LG

 

 

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