Was macht man, wenn einem in der Verhandlung die Türe zugeschlagen wird?

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3 Antworten

Argumentieren und annähern. Wenn du merkst, dass deine Argumente nicht stark genug sind, musst du heruntergehen oder versuchen, woanders auszugleichen.

Ein Beispiel: Du forderst eine Summe X, der Chef winkt mürrisch ab, du gehst mit X herunter, verlangst dafür aber woanders Privilegien (mehr Urlaubstage, besondere Gestaltungsfreiheit beim Arbeitsplatz, o.ä.). 

Prinzipiell solltest du dich am Anfang eines solchen Gespräches (oder bereits im Vorfeld) darüber erkundigen, welches Ansehen deine Leistung überhaupt hat, um besser entscheiden zu können.

Da die ersten Verhandlungen wohl schon eskaliert sind, solltest du deine Leistung und deine Lohnforderung selbstkritisch überdenken. Danach bittest du um ein erneutes Gespräch - höflich, ruhig. Sofern deine Vorstellungen nicht völlig unverschämt waren, bitte nicht um Entschuldigung, damit bewaffnest du deinen Chef nur rhetorisch und er kann dich herunterdrücken. Sag eher, dass du über deine Forderungen nochmals nachgedacht hast und wie sie aussehen. Dabei kannst du bestimmte Forderungen als fest oder als noch aushandelbar markieren. In dieser 2. Vertragsaushandlung geht es um die Annäherung aneinander.

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Eine Zahl für eine Lohnerhöhung "wirft man nciht in den Raum."

Mit dem Wunsch nach Lohnerhöhung muss man gut vorbereitet in die Verhandlung gehen.

1. Wie lange wurde der Lohn nciht erhöht?

2. Wie war die Tarifentwicklung in der Zeit in der Branche?

3. Hast sich der eigene Aufgabenbereich vergrößert?

4. Wie war die Entwicklung der Löhne und Preise in der Zeit seit der letzten Erhöhung?

5. Was wäre unter den oben genannten Punkten angemessen?

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Wenn du in das Büro des Chefs gehst, dann spricht du ihn doch nicht vor der Tür an, sondern du sitzt im Büro gegenüber des Chefs und bittest ihn dann dort um eine Gehaltserhöhung wenn ich das aus der Frage richtig verstehe. Dann musst du argumente geben, was du der Firma mehr bringst um eine Gehaltserhöhung zu rechtfertigen.


Wenn du jedoch keine Vorteile deiner Person gegenüber der Firma vorbringst, kannst du es gleich sein lassen.

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KeinTroll12 17.03.2016, 23:35

Ja, das ist selbstverständlich . Ich wollte nur wissen, wie man darauf reagiert. Scheinbar war es `ne dumme Frage, da ich mich in der Berufswelt gar nicht auskenne.

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Math14 18.03.2016, 00:09
@KeinTroll12

Man darf es nicht soweit kommen lassen. Denn wenn man sich auf die Situation vorbereitet, dann wird man in eine solche Situation nicht kommen.

Wenn man sich nicht vorbereitet, dann wird es zu solch einer Situation kommen. Also immer vorbereiten und schonmal gedanklich den Vorgang durchgehen.

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