Was macht man wenn das Kind(3) kein Interesse am Kindergarten hat?

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8 Antworten

Also einen bestimmten Grund kann es nicht geben, da er schon von anfang an so war. Er klammert sich fest, und läst auch keine fremden an sich ran.Er spielt auch nicht auf einem Spielplatz oder so mit anderen Kindern.Die schaut er nur an, wehe es kommt eins zu nahe.Seine Cousine hat er anfangs auch immer weg geschubst. Mittlerweile spielt er gern mit Ihr. Aber er sieht Sie nur selten, da Sie weiter weg wohnt. Mit den Erzieherinnen gibt es auch keine Probleme... glaub ich.Zumindest seine ist ganz nett. Aber da ja frühs nur eine andere da ist, je nachdem wie sich die drei erzieherinnen die Schichten teilen, muß er auch mal mit einer der beiden anderen vorlieb nehmen.Am Anfang hieß es, das wir dabei bleiben können. Aber nach drei Tagen, die er auch nur an uns geklammert hat, hat uns die Erzieherin gebeten doch schon mal eher zu gehen. Den nächsten Tag sollten wir Ihn nur abgeben und wieder gehen( mit der einkaufen gehen ausrede;)) Ich finde drei Tage nicht viel. wie soll er sich da so schnell dran gewöhnen? Haben ihn dann aber immer heulend zurück gelassen. Dann hat er auch Angst vor der Toilette( ja er trägt noch Windel, da er Probleme beim Stuhlgang hat) aber da wird er auf die Toilette gesetzt und darf da auch heulen. Und ich weiß wie sich das anhört. Voller Angst. Er ist noch nicht mal bereit alleine da zu bleiben, und soll schon "stubenrein" werden. Die eigentliche Erzieherin ist wirklich nett und geduldig. Und da geht er auch hin, zwar wiederwillig weil er weiß, es bleibt ihm nix anderes übrig. Bei den anderen klammert er sich richtig fest und will wieder mit nach Hause. Am Anfang wenn wir Ihn abgeholt haben, brauchten wir nur guggen, wo ein erwachsener steht, da war auch er. Mittlerweile geht er auch mal einen meter entfernt oder fährt mit dem dreirad nebenher. Aber geärgert wird er auf keinen Fall, da er sonst auch nicht von der zimperlichen Art ist, wenn Ihm jemand zu nahe kommt.Mehr weiß ich auch nich , was ich noch dazu sagen könnte. Aber Danke trotzdem schon mal für eure Tipps. Viele Grüße aus Dresden.

Also ich bin der Meinung, dass du dein Kind nicht zwingen solltest in den Kindergarten zugehen, wenn es nicht will. Meine beiden Kinder waren auch nicht im Kindergarten. Sie wollten lieber zu Hause bleiben. Dann bin ich mit meinen halt auf Spielplätze gegegangen, damit sie den Umgang mit anderen Kindern lernen. Außerdem habe ich Kinder eingeladen zum spielen basteln und toben. Als sie dann ins Voschulalter kamen habe ich Arbeitsmappen wie sie im Kindergarten auf benutzt werden gekauft und dann haben sie zu Hause die Sachen gemacht. Wo die Schule angefangen hat, gab es dann keine Probleme. Im Gegenteil sie haben sich richtig gefreut.

Alternativ dazu, könntest du aber am Anfang deinen Sohn nur einen halbe Stunde im Kindergarten lassen und das langsam erweitern so das er sich langsam daran gewöhnt. Schließlich ist er noch klein.

Wie waere es wenn du dich nach eine andere Kita umschaust? So wie du es beschreibst, kummert es die Erzieherinnen nicht, der Kleine isst nicht, schlaeft nicht, spielt nicht dort, wozu sind die dann noch diese Erzieherinnen dort??? Ich weiss nicht ob du eine andere Kita in deiner Naehe hast, natuerlich...

Noch waere es zu ueberdenken wie er mit anderen Kinder zurecht kommt. Wird er vielleicht von jemandem geschlagen oder einfach schlecht behandelt? Mein Sohn sagte mir als er von einem Jungen geschlagen worde. Dies haben wir jetzt geregelt, und er geht wieder gern ins Kita. Erzieherinnen muessen aber auch sehen was los ist, darueber berichten...
Da er schon 3 Jahre alt ist, sollte er schon vercsuchen sich an sozialen Umgang mit den anderen Kinder einzustellen.
Versuche mit deinem Kind zu reden. Frag ihm ob ihm jemand schlaegt, ob er von Erziehrinnen ignoriert wird. Er kann sich schon relativ gut ausdrucken. Frage aber nicht "Wer schlaegt dich?" Das ist eine sugestive Frage. Frag lieber: " Was passiert wenn du mitspielen willst? Gibt es in Kita irgendein Lieblingsspielzeug? Kannst du damit lang spielen? Mit wem spielst du dann? Warum machst du nicht mit?" Dann wersuche seine Antworten auch objektiv zu beurteilen. Mit deinen Empfindungen kannst du auch versuchen in deinen Kind dich hineinzufuehlen. Sehe genau hin was er sagt und wie er das sagt. Wird er aufgeregt?? Weint er? Wenn du vermutest er wird dort angegriffen oder auch psychisch belastet, informiere darueber die Kita Leiterin und setze sie in Kenntniss davon dass du dich nach einer anderen Loesung umschaust.... Hoffe es gibt da was hilfreiches dabei, und Gruesse dich!

Ich würde auch mal fragen, denn das schilderst du nicht:WARUM??Woran könnte es liegen!!?? Entweder es ist nur ein Trennungsschmerz und er tut sich mit Trennung schwer (dann muß man das vorsichtig üben,..das war bei uns das Thema)oder es gefällt ihm aus einem bestimmten Grund nicht.Wenn das Ganze einen Grund hat ist es schwierig. Dann wirst du auch kein Vertrauen zu einer neuen Kindereinrichtung finden.Du schilderst gar nichts von den Erzieherinnen, das wundert mich.Hat er denn nicht eine Bezugsperson, die sich gerade jetzt anfangs besonders um ihn kümmert??! Mein Kind hat natürlich (verständlich!) in einer fremden Umgebung anfangs auch nicht gegessen, deshalb war ich anfangs beim essen dabei, bis alles vertrauter war.

Einige Kinder haben es schwerer als andere. Mein Großer war auch so, obwohl die Erzieherinnen sich Mühe gegeben haben. Wenn möglich, mit ihm viel Zeit im Kindergarten verbringen. Helfen, Freundschaften zu knüpfen: sich mit gleichaltrige aus der Gruppe treffen (Spielplatz oder zu Hause). Die Erzieherinnen bitten, das Kind genauer zu beobachten, um zu sehen, was Spaß macht. Darauf kann man bauen. Dem Kind kleine Aufgaben erteilen: Pflanzen gießen, Stifte spitzen... Ihm zeigen, dass es in der Gruppe gebraucht wird. Viel Lob, auch zu Hause, es ist klasse, dass es 2 Stunden im Kindergarten aushalt. Kleine Belohnungen ab und zu können auch wirken. Viel Glück!

Ich würde einfach mit dem Kleinen mitgehen...wenns auch nur für ne`Stunde ist.Mit ihm etwas spielen, damit einige der Kinder auch ein wenig aufmerksam werden...die kommen dann schon auf euch zu und wollen mitspielen.Ich würde das einige Tage mit ihm gemeinsam machen...ihm auch immer wieder eine kleine Möglichkeit geben, wieder mit nach Hause zu gehen, oder ihm sagen ich bin in einer Stunde wieder da...oder auch mal die Mütter fragen, auf welchen Spielplatz sie gehen und da mal erscheinen..Viel Glück !!!

Ich war selbst mit vier Jahren absolut nicht bereit, in den Kindergarten zu gehen, obwohl der aus heutiger Sicht und objektiv betrachtet sicher ok war.

Ich habe es schlicht abgelehnt, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt genau das spielen "sollte", was irgendeine Kindergärtnerin dann gerade für richtig hielt.

Dazu hatte ich viel zu viele eigene Ideen!

Ich würde ihn einmal zu Hause lassen!!

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