Was macht man beim reitunterricht?

7 Antworten

Keine Sorge - es gibt wohl kaum eine Reitschule, die ihre Schüler gern auf Turniere schicken will.

Allerdings steht auch das Ausreiten in vielen Reitschulen gar nicht oder jedenfalls ganz weit hinten auf dem „Lehrplan“.

In wenigen Reitschulen beginnt der Unterricht am Fußboden, wo man sich in aller Ruhe erst mal mit dem Umgang vertraut macht. Man lernt nebenbei Satteln und so weiter.

Meist aber beginnt man an der Longe mit Sitzübungen und ersten Erklärungen zu den Reiterhilfen. Das wird bei einem ehemaligen Volti schnell fertig sein. Und dann heißt es eben üben. Zunächst, ein braves Pferd in der gewünschten Gangart in die gewünschte Richtung zu bewegen. Mit der Zeit darf es dann auch mal ein etwas schwierigeres Pferd sein, und nebenher lernt man, das Pferd so zu reiten, dass es durch die Last auf seinem Rücken keinen Schaden nimmt, sondern gymnastiziert wird. Bis dahin braucht man normalerweise mehrere hundert Reitstunden.

Ist das so das, was du wissen wolltest?

Beim Reitunterricht lernst du den richtigen Sitz auf dem Pferd. Dem Pferd richtige Hilfen zu geben z.b.zum angaloppieren, durchparieren. (das Pferd langsamer gehen zu lassen oder anzuhalten), verschiedene Figuren Reiten wie Volten, Zirkel,u.s.w. zu reiten. Wie du dich verhältst wenn das Pferd sich erschrickt oder Angst hat und natürlich das Pferde schonende Reiten. Bei gutem Reitunterricht lernst du auch das Pferd richtig zu Sattel und aufzutrensen Und natürlich die Pflege des Pferdes und der Hufen. Einige Reitlehrer bringen Dir bei Krankeiten von Pferden zu erkennen.

Wenn der Reitunterricht taugt, fängt man mit Longe zur sitzschulung an - und das dauert dann ungefähr 10 - 15 Stunden, bis Du die Zügel in die Hand nehmen darfst. Und dann übt man sitzen in allen drei Gangarten (glaub mir: Das ist gar nicht so einfach), Wendungen, Biegungen, verschiedene Dressurlektionen (Schulter herein, schulter heraus, Seitengänge) - alles, was man zur Ausbildung eines rohen Pferdes brauchen würde.

Aber geh mal davon aus, dass mit Dir in den ersten zwei, drei Jahren keiner über Turniere redet. Da würdest Du nämlich das reitabzeichen als Voraussetzung fürs Turnierreiten eh nicht schaffen.

Gelände ist so eine Sache. Ich war, glaube ich, in meiner achten oder neunten Reitstunde das erste Mal draußen und fand das ganz toll. Aber es gibt ganz wenig Reitlehrer, die sich das trauen. In meinem Fall war's so, dass der Chef des Gestütes auf seiner Alpha-Stute mit acht Reiterleins rausging - und die Acht saßen alle auf Pferden, die in seinem Gestüt entweder in die Stutenherde gehörten oder dort geboren waren. D.h. alle acht kannten die Leitstute und fühlten sich ihr "untertan". Keiner von ihnen hätte sie z.b. "überholt". Der Chef konnte sicher sein: Solange er mit ihr vorne ist, hängen alle anderen Pferde brav hinter ihm.

Dennoch sind da ab und zu mal ein paar Reiterlein gepurzelt - Shit happens, das sah man damals nicht so eng. Heut aber hätt' man da Stuss und die Versicherung würde Ärger machen und darum dauert's heute oft eine halbe Ewigkeit, bis reitschüler endlich mal rauskommen.

Ebenso Springen. Ich war ab der fünften Reitstunde dran - zum Ende der Stunde wurde bei uns gesprungen. Ich kenne keinen anderen Betrieb, der das macht, dafür aber jede Menge Reitschüler, die schon xx Jahre reiten und noch nie gesprungen sind.

Wie lange braucht man beim reiten um die drei grundgangsarten so gut wie zu können?;)

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Das ist schon deprimierend wenn Kinder die gerade mal 5 Jahre reiten auf dem gleichen Niveau sind wie ich (sozusagen das Endniveau in dem Stall) und Kinder aus anderen Ställen die erst 5 Jahre reiten schon weiter sind (die springen schon gehen auf Turniere und haben teilweise schon eigene Pferde).

Vor 6 Jahren habe ich mein kleines Hufeisen gemacht und ich bin mittlerweile auf einem guten A-Niveau. Nur ich will besser werden.

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Jetzt habe ich überlegt ob ich den Stall wechseln soll. Vielleicht gibt es einen Stall wo ich mehr lerne, springen kann, ausreiten kann und Zeit mit den Pferden verbringen kann(Boxen ausmisten, füttern, Bodenarbeit, ohne Sattel reiten etc.). Aber schon gerne mehr als wie bisher 1x die Woche.

Oder ich suche mir eine Reitbeteiligung. Dort könnte ich vielleicht nicht mehr so viel lernen (oder ich nehme Reitunterricht mit der Reitbeteiligung und könnte dort auch vielleicht mal springen), dafür könnte ich alles machen was ich will: ausreiten, Bodenarbeit, füttern, Box ausmisten etc. Nur leider bin ich erst 14 Jahre alt(die meisten wollen mindestens 18 Jährige) bin nich mobil (kann kein Auto fahren),habe wenig Zeit und am Wochenende gar keine Zeit.

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