was macht game of thrones so beliebt?

4 Antworten

Hallo, ich habe selbst alle 4 Staffeln hintereinander durchgesuchtet um ehrlich zu sein und es ist meine Lieblingsserie Was Game of Thrones so beliebt macht ist denke ich mal als 1. die Story. Es ist eine gut erfundene Story wo man wirklich krass "mitfiebert". Es erzählt halt in 3 oder 4 unterschiedlichen Story lines. Als 2. sind denke ich mal die Charaktere. Z.B. Arya. Arya Stark ist eine "Figur" in der Serie die durch GoT sehr populär gewurden ist. Als 3. denke ich mal kommt die Abwechslung dazu. (Achtung, evtl. Spoiler) In der ersten Staffel habe ich z.B. gedacht von Anfang an das Eddard Stark die Hauptrolle ist doch er wurde ja in der 9ten. Folge geköpft und dann denkt man auch, dass es gar keine Hauptrolle gibt usw. Ich hoffe diese Antwort hilft dir bei der Frage. (Ich kann Game of Thrones nur empfehlen!!!) Es gibt noch mehr Dinge die GoT so beliebt machen aber das dürfe auch erst mal fürs Erste reichen! ;)

Tja, du musst natürlich auch schon ein wenig mehr schauen, als nur 30min., um die Serie wirklich einschätzen zu können. Ich kann mich mittlerweile als Fan der Serie behaupten und hab gerade angefangen, auch die Bücher zu lesen. Mich hat die Serie eigentlich erst ab der 3. Folge begeistert. Ich brauchte wahrscheinlich einige Zeit, um mich daran zu gewöhnen, da so Fantasy und Mittelalter sonst auch nicht so sehr mein Ding sind. Viele Leute sagen ja auch, dass die erste Folge insgesamt wirklich sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Jetzt aber mal zur eigentlichen Frage: Es ist natürlich alles Ansichtssache, deshalb kann ich da nur von meinen Erfahrungen sprechen. Der Grund, warum ich persönlich die Serie so mag, ist vor allem die Story (mit der du ja noch überhaupt nicht konfrontiert wurdest). Man kann in einigen Punkten sagen, dass Game of Thrones rein vom Handlungsaufbau einzigartig ist, weil (recht häufig sogar) Hauptcharaktere sterben. Allein das macht die Serie schonmal unheimlich spannend. George R.R. Martin hat auch mal gesagt, dass er wollte, dass man als Leser der Buchreihe förmlich Angst hat, dass auf der nächsten Seite plötzlich der Lieblingscharakter stirbt. Naja, das hat er auf jeden Fall geschafft. Sowas gibt es, wenn überhaupt, nur sehr selten. Gerade in Serien gewinnen ja die Charaktere sehr stark an Bedeutung. Durch die Länge einer Serie können die einzelnen Figuren richtig zur Geltung kommen. Ein Autor/Drehbuchautor hat in einer Serie, anders als in Film, die Möglichkeit, einer Person/Wesen eine Tiefe zu verleihen, die dich als Zuschauer richtig fesseln können. George R.R. Martin hat das in seinen Büchern wirklich mehr als nur gut geschafft. Er hat eine Palette an tollen, und vollkommen verschiedenen Charakteren erschaffen, die alle richtig gut ausgearbeitet sind. Gleiches zählt ja auch für die Handlung. Sie ist so komplex, hält immer wieder überraschende Momente/Wendungen in einem Maß bereit, an das viele Geschichten nicht herankommen. Auch die Art und Weise, wie die Figuren reden. Er hat unglaublich großen Wert auf die sprachliche Darstellung einer Welt gelegt, die mittelalterlich wirkt. Begriffe, Metaphern hat er sich selbst ausgedacht, die treffend sind. Man merkt einfach nicht, dass das eine Welt ist, die sich mal jemand eben ausgedacht hat, sondern dass es ein eigenes Universum ist, das irgendwie Eigendynamik hat. Zum Beispiel so Einzelheiten und Details wie "Schwertschlucker" zu verwenden statt "schwul". Sowas ist einfach großartig. Vor der Erzählweise, Empathie dieses Autors habe ich echt großen Respekt. Die tiefe Darstellung seiner Welt hält ja schon fast mit dem bislang ungebrochenen Fantasy-Meilenstein "Mittelerde" von Tolkien mit. Der Mann hat echt unglaublich großes Talent.

Aber vor allem: Game of Thrones ist unkonventionell. Martin hat in vielen Punkten die ungeschriebenen Regeln zur Erzählung und zum Aufbau einer Geschichte über den Haufen geworfen. Und das ist einfach das, was auch irgendwie begeistert. Es ist in gewisser Weise halt einfach mal was Neues, eine andere Richtung und nicht mehr nur die seit Ewigkeiten gleichen Erzählstrukturen.

Achso, hab noch einen Punkt vergessen: Natürlich bietet GoT noch eine ganze Menge an unterschiedlichen Genre-Einflüssen. Game of Thrones ist, zu einem gewissen Teil, ein P*rno :D (ich musste das Wort zensieren ... Mein Gott, als ob noch nie jemand was davon gehört hätte und man in die Hölle kommt, wenn man es ausspricht -.-) Ja, kann man wirklich fast schon so sagen. Wenn eine weibliche Darstellerin dort mitspielt, ist die Chance groß, sie auch irgendwann mal nackt zu sehen. Es beinhaltet natürlich auch viele Fantasy-Elemente, also Figuren haben besondere, übernatürliche Eigenschaften, es gibt "Zombies" und Drachen etc. Dann ist es in vielerlei Hinsicht auch ein Drama, man hat Liebe und Romanze dabei, böse und richtig fiese Intrigen von Leuten, von denen man immer wieder denkt, man hat sie endlich durchschaut, wobei dann alles wieder über den Haufen geworfen wird. Alles in allem, durch die Berücksichtigung aller Aspekte des Lebens einer dort handelnden Person, wirkt Game of Thrones eben sehr realistisch und lebensnah.

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Keine Ahnung... Hauptsächlich geht's um Sex, Macht und Gewalt. Upps, das war sarkastisch :) .... Damit hast Du auch schon die Antwort. Ich finde die Serie teilweise gut, dann wieder total ekelhaft, muss aber zugeben, der Suchtfaktor ist echt hoch, weil in jeder Folge eine neue Überraschung lauert.

Man kann echt nichts vorhersehen, die Geschichte nimmt immer wieder völlig unvorhergesehene Wendungen und der Zuschauer kann die Willkür oft kaum aushalten. Ich wette, wenn Du etwas mehr als eine Folge schaust, wirst Du es nicht mehr lassen können ;)

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