Was macht für euch eine gute Mutter aus?

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7 Antworten

Da kann ich nur von meiner eigenen Mutter reden: Sie hat einen wichtigen Job (sie ist Hausärztin), ist aber trotzdem immer für uns da. Sie hört gut zu, macht einem selten Vorwürfe, lässt uns mitbestimmen, steckt uns auch mal neben dem Taschengeld was zu, schnüffelt nicht hinter uns her, akzeptiert meine Freunde, auch wenn sie sie nicht unbedingt mag, wäscht auch schonmal zwischendurch mein Lieblingsshirt und meine Sportsachen, auch wenn noch keine Wäsche dran ist, macht immer klare Ansagen, auch wenn mir die nicht immer so sehr gefallen (muss immer mein Zimmer aufräumen ohne Wenn und Aber) und ich weiß, dass sie mich lieb hat.

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Kommentar von silberwind58
19.07.2016, 16:38

Schön beschrieben!

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Kommentar von paulisanto
19.07.2016, 19:44

An deiner Antwort merkt man, dass deine Eltern einiges richtig gemacht haben :)

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Eine gute Mutter ist fürsorglich,hat Verständnis,hört den Kindern zu,hält die Familie zusammen. Ein guter Vater macht das mit! Ausserdem sollten die Eltern die KInder behutsam aber konsequent aufs spätere Leben vorbereiten.

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Fürsorge, der Nachwuchs steht an vorderer Stelle (vor dem Wunsch auf Party, vor dem Wunsch auszuschlafen).

Bis zu einem gewissen Alter hat die Erfüllung der Bedürfnisse des Nachwuchses absoluten Vorrang vor der Erfüllung eigener Bedürfnisse (sei es Schlaf, Hunger, Durst, Körperpflege, Beschäftigung, Bekleidung, ärztliche Versorgung).

Als gute Eltern versucht man sich Zeit für den Nachwuchs zu nehmen. Zeit für die Sorgen und Probleme ihres Kindes. Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Zeit, um Wissen weiterzugeben.

Als gute Eltern spornt man an, ermutigt, fördert und fordert. Man muss genau ausbalancieren (das bringt die Erfahrung mit sich) wieviel davon mindestens notwendig ist und wieviel maximal. Schließlich muss ein Kind auch Kind sein dürfen und Freizeit/ Freundschaftspflege zu Gleichaltrigen ist enorm wichtig.

Bewusstes Beifügen von Schmerzen/ Verletzungen (körperlicher oder seelischer Art) vermeiden gute Eltern. Ebenso emotionale Erpressung a la "Wenn du... dann hab ich dich nicht mehr lieb", "Du bist schuld, das Mama und Papa...". Denn so etwas hat in einer gescheiten Erziehung nichts verloren.

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Kommentar von Gym80951996
19.07.2016, 19:31

Und warum sollte man sich sowas antun gerade heutzutage? Ich kann nicht verstehen wie man Kinder haben kann

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Wieso Mütter und Väter überhaupt in "gut" oder "schlecht" unterteilen?

Beide sind auch nur Menschen, die unterschiedlich gute / schlechte Verhaltensweisen an den Tag legen.

Vor allem aber lassen sie ihr Kind in Ruhe mit komischen, respektlosen Erziehungsmaßnahmen.

Stattdessen zeigen Vater / Mutter, wo ihre eigenen Grenzen liegen, versuchen sich in (gegenseitiger) Achtsamkeit und unterlassen das Gezerre am Kind.
Sprich: weder Verbote noch Bestrafungen (verharmlosend als Konsequenzen bezeichnet).

Lob und Belohnungen (ich nenne es lieber Bestechungsversuche und Erpressungen) werden auch unterlassen.
Im erzieherischen Sinne mag es den Eltern entgegenkommen. Denn durchs Lob fixieren sie das Kind auf die von ihnen gewünschte Leistung.
Das Kind strengt sich nicht unbedingt an, weil es seine eigene Motivation ist, sondern, weil es vom Lob abhängig gemacht wurde.

Ich könnte noch seitenweise weiter schreiben, empfehle aber lieber ein paar Links zum weiterlesen:

diephysikvonbeziehungen.wordpress.com

seminarhaus-schmiede.de/pdf/schmiede-brief%200212.pdf

elternmorphose.de

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Kommentar von Caleya
26.07.2016, 09:21

Das finde ich aber sehr hart, ein Kind nicht einmal zu loben. Ich meine jeder hört doch gerne Lob, wenn er etwas gut gemacht hat und dabei geht es nicht einmal darum, ob die Eltern es gut finden und schon gar nicht darum das Kind in irgendeiner Art und Weise abhängig von Lob zu machen, sondern nur um das positive Empfinden des Kindes.

Ich gebe mal ein Beispiel. Wenn ein Kind, das vielleicht ein bisschen tollpatschig und unsportlich ist, bei den Bundesjugendspielen unerwarteter Weise beim 100-Meter-Lauf die Ziellinie als erstes passiert, dann wird es sich sehr darüber freuen und unheimlich stolz auf sich selbst sein, auch wenn die Zeit vielleicht trotzdem gar nicht so toll war und 80% der anderen Kinder immer noch schneller waren. Für das Kind ist es aber trotzdem ein Erfolgserlebnis und weshalb sollten die Eltern das Gefühl da nicht mit Lob verstärken? Das fördert das Selbstbewusstsein des Kindes und natürlich motiviert es auch, sich weiter anzustrengen, in seinen Möglichkeiten. Mit Bestechung oder Erpressung hat das gar nichts zu tun.

Ich zumindest finde es sehr wichtig zu Loben.

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Eine gute Mutter ist für ihre Kinder da. Sie sorgt dafür, das es den Kindern gut geht, materiell und auch seelisch. Sie steht ihren Kindern bei, wenn sie Ärger oder Probleme haben. Sie gibt ihren Kindern das Gefühl, das sie geliebt werden. 

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Liebevoll und konsequent aber nicht zu stark. Außerdem ist es wichtig in der Pubertät einfach mal loszulassen! :-)

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Verlässlich sein.

Dem Kind ein gutes Gefühl für sich selbst vermitteln.

Für das Kind da sein.

Das Kind so lieben, wie es ist.

Mutter/Vater sein, nicht Freundin/Freund.

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