Was macht es mit einem, wenn man über Jahre sich, sein Handeln, Denken u.d. Umwelt ständig hinterfragt und immer sich selber reflektiert hat?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dann endest du als rational denkender und reflektierter Mensch. Kann gut gehen, kann aber auch furchtbar schief gehen, wenn dein Über-Ich zu groß wird.

Gruß Than

@ThanatosBell

Danke für Deine Antwort! und wie meinst du könnte ein 'schief gehen' in der Praxis aussehen?

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@JuliansWorld74

Eine ehemalige Freundin von mir hat ein zu großes Über-Ich. Das resultiert darin, dass sie ihr ganzes Sein danach ausrichtet, dass ihr Umfeld zufrieden ist. Sie geht immer danach, was der Mensch von ihr hören und haben will. Sie beachtet sich fast nicht selbst.

ich meine damit, dass du durch rationales Denken dazu kommt, dass du dich nur noch als Zahnrad siehst, dass gefälligst zu funktionieren hat. Aber das macht den menschen kaputt.

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Wenn dich dieses Verhalten in die Demut führt, ist es toll für deine emotionale und Geistine Entwicklung und führt zu Weisheit.

Wenn es dich zum Hochmut führt, wirst du irgendwann "gegen die Wand laufen", denn Rationalität ist zwar gut, doch nicht das ganze Leben.

Schon Paracelsus sagte, es ist die Dosis, die bewirkt, ob etwas Gift oder Arznei sei..

Danke für deine Antwort.

Naja, hochmütig kann man dadurch wohl kaum werden :) .wüsste jedenfalls nicht wie. Und ob ich demütig bin, kann ich selber nicht wirklich beurteilen.

Ich weis nur das ich nie einen Vorteil darin gesehen habe und ich auch keine Lösung in der psychotherapie gefunden habe. 

Ich wäre lieber anders gewesen. Gleichgültiger, mehr Selbstverständlichkeit leben, weniger interessiert an meinem Umfeld, der Umwelt und meinem Erscheinungsbild.

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Das kommt darauf an, ob du deine Reflektion lösungsoritentiert betrachtest, oder ob du dabei emotional 'wie die Katze um den heißen Brei' handelst.

Bei zweiterem läufst du eher Gefahr, an einer psychischen Störung oder sogar einer Psychose zu erkranken.

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