Was macht es für einen Sinn - 4. Gebot?

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18 Antworten

Ich habe es nicht mit den Geboten.

So wie manche Eltern sich ihren Kindern gegenüber verhalten, haben sie (die Eltern) es nicht verdient, geehrt zu werden.

Allerdings stammt das Gebot aus einer Zeit, in der es an der Tagesordnung war, Kinder zu züchtigen.

Ich kämpfe - auch hier - dafür, dass Kind (von Geburt an) mit Respekt, sprich Achtsamkeit, behandelt werden.
Ich gehe auf die Barrikaden, wenn hier Vorschläge zum respektlosen, erniedrigenden Umgang mit Kindern kommt.

Lieber schwimme ich in einem anderen Fluss als mit den, auf Konsequenzen und Grenzen setzenden-Erziehungsfans im gleichen Fluss zu sein.

Nein - du solltest dich an deine Kindheit erinnern - auch an die miesen Zeiten.
Nur so hast du die Möglichkeit, selbst im Umgang mit (eigenen) Kindern etwas zu ändern.

Wer nicht kapiert hat, was mit ihm passiert ist, kann auch nichts ändern.

www.elternmorphose.de

anonymos987654 03.08.2016, 20:51

Danke fuer den Link. Der hat mir sehr geholfen. 

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kiniro 04.08.2016, 08:24

Danke fürs Sternchen :)

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Hallo anonymos987654,

das stammt noch aus einer Zeit, als die Kinder die 'Altersversorgung' der Eltern waren. Durch dieses 'Ehren' als Gebot, wurde eine kritische Betrachtungsweise der Eltern und ihrer 'Leistungen' als solche unterbunden und die Kinder waren in der Pflicht, ihre Eltern, was auch immer sie ihren Kindern 'angetan' hatten, zu versorgen.

So ist es auch heute noch in den Köpfen vieler Menschen drin und wer sich von seinen Eltern aus guten Gründen abwendet, muss mit einem schlechten Gewissen leben und wird als 'nicht normal' bewertet.

Aber was bitte ist 'normal'? Für mich ist es auch nicht normal, wenn Eltern ihre Kinder demütigen oder mißbrauchen. Und ich würde es auch nicht einsehen, solche Menschen auch noch zu 'ehren'! Ehre, wem Ehre gebührt. Ehre muss man sich verdienen, sie ist kein Geschenk.

Wenn das Vergessen nicht gelingt, liegt vermutlich ein Trauma, also eine Verletzung seelischer Art, vor, dass in einer Traumatherapie behandelt werden sollte. Aufgrund der emotionalen Verstrickungen kommt man da alleine kaum raus und sollte sich Unterstützung holen, um endlich befreit von der einen verfolgenden Vergangenheit das eigene Leben leben zu können.

Alles Liebe und Gute für Dich

Hallo, ja, das ist eines der Zehn Gebote. Diese wurden vor sehr langer Zeit geschrieben, die damalige Kultur ist mit der heutigen nicht zu vergleichen.

Das heisst aber nicht dass es heute nicht mehr gilt. Im Neuen Testament finden sich in dem Zusammenhang noch weitere "Lebensregeln": Die Eltern sollen ihre Kinder nicht so behandeln dass sie widerspenstig werden. (Epheserbrief 6,4).

Das heisst nichts anderes als dass die Eltern ebenfalls in die Pflicht genommen werden - das "Gebot" ist kein einseitiges, auch die Eltern müssen sich eines Tages vor Gott verantworten müssen!

Wenn man erwachsen ist, muss man den Eltern dann nicht mehr "gehorchen" - aber man kann sie weiterhin ehren indem man z. B. nicht schlecht über sie redet und anerkennt was sie geleistet haben.

Aus deinem Text lese ich heraus dass du keine einfache Kindheit hattest. Wer behauptet denn dass du die Pflicht hast zu vergessen? Vielleicht ist es für dich hilfreich, Seelsorge in Anspruch zu nehmen? Ich habe das ebenfalls gemacht und durfte viel Heilung erleben. Ich habe auch gelernt zu vergeben - dann ist das Unrecht zwar nicht immer vergessen, aber es tut nicht mehr weh. Das kann ich dir versichern! Nimm deine Eigenverantwortung wahr und löse dich von deinen Eltern! Ich wünsche dir alles Gute dafür :-)

... wenn sie dich schlagen, sollst du dich wehren ist wie Gleiches mit Gleichem vergelten, was zu nichts führt außer zu Zorn, Zank und Entzweiung.

Dagegen: eine gelinde Antwort wendet den Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt den Zorn. Sprüche 15 Vers 1

Noch einiges zum Keller (Unterbewusstsein):

Für uns alle ist es wichtig, auf Signale zu achten, die aus umserem Innern kommen. Sie wollen uns möglicherweise darauf hinweisen den Keller aufzuräumen. Wiederkehrende Träume können solche Bedeutung haben, aber auch Symptome aus dem körperlichen Bereich. Es ist gut solche Stop-Schilder nicht zu überfahren.

Es gehört zum Bereich der Psychohygiene sich Zeiten der Muße, der Einkehr und der Stille zu gönnen, um über sich selbst nachdenken zu können, sein Leben, seine Beziehungen zu anderen und zu Gott. Manches kann geklärt, geordnet und abgegeben werden.

Wenn der Keller zu voll ist und wenn dort Dinge liegen, die sehr schwierig sind, sollte ein sachkundiger Begleiter aufgesucht werden, der behutsam und konsequent bei der Entrümpelung hilft.

aus: Seelsorge, damit dir das Leben gelinge von Friedhelm Sticht

Hallo anonymos….,

die Formulierung der Gebote ist 2500 bis 3000 Jahre
alt. Sie sind traditionelle Kurzformeln. Es ist nicht nötig, darüber zu
diskutieren, in welcher Zeit und welcher soziologischen Lage sie entstanden
sind, da es für den Christen nicht auf den Wortlaut, sondern auf den Sinn
ankommt. Und der ist zeitlos.

Die Gebote sind in ihrer Formulierung sozusagen der
Finger, der auf etwas hinweist. Sie sind eigentlich ein Generationenvertrag,
der beide Seiten verpflichtet, einander zu ehren. Das lässt sich in vielen
Stellen aus dem Alten und Neuen Testament sowie den Apostelbriefen (Paulus vor allem) nachvollziehen.

Was unter „Ehren“ zu verstehen ist, kannst du etwa bei Jesus Sirach, Kap.3  nachlesen:

Hört, ihr Söhne, was das Recht des Vaters ist, / und handelt danach, damit es euch gut geht. Denn der Herr hat den Kindern befohlen, ihren Vater zu ehren, / und die Söhne verpflichtet, das Recht ihrer Mutter zu achten. Wer den Vater ehrt, erlangt Verzeihung der Sünden, / und wer seine Mutter achtet, / gleicht einem Menschen, der Schätze sammelt. Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den eigenen Kindern, / und wenn er betet, wird er Erhörung finden. Wer den Vater achtet, wird lange leben, / und wer seiner Mutter Ehre erweist, der erweist sie dem Herrn. Wer den Herrn fürchtet, ehrt seinen Vater / und dient seinen Eltern wie Vorgesetzten. Mein Sohn, ehre deinen Vater in Wort und Tat, / damit aller Segen über dich kommt.

Der Segen des Vaters festigt die Wurzel, / doch der Fluch der Mutter reißt die junge Pflanze aus. Such deinen Ruhm nicht darin, den Vater herabzusetzen, / denn das ist keine Ehre für dich. Die Ehre eines Menschen ist die seines Vaters; / wer seine Mutter verachtet, sündigt schwer.

Und dann etwas mit der aktuellen Diskussion um Altersheim und Dementenpflege:

Mein Sohn, wenn dein Vater alt ist, nimm dich seiner an / und betrübe ihn nicht, solange er lebt. Wenn sein Verstand abnimmt, sieh es ihm nach / und beschäme ihn nicht in deiner Vollkraft! Denn die Liebe zum Vater wird nicht vergessen, / sie wird als Sühne für deine Sünden eingetragen. Zur Zeit der Bedrängnis wird sie dir vergolten werden; / sie lässt deine Sünden schmelzen wie Wärme den Reif. Wie ein Gotteslästerer handelt, wer seinen Vater im Stich lässt, / und von Gott ist verflucht, wer seine Mutter kränkt.

Beispiel aus dem NT: „Ihr Väter, erbittert eure Kinder nicht, auf
daß sie nicht scheu werden.“ (Kolosser 3,21) und „ Und ihr Väter, reizet eure
Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Vermahnung zum Herrn.

(Epheser 6,4)

Es ist übrigens das einzige Gebot, mit dem eine
positive Verheißung verbunden ist, wenn man es einhält.

Praktisch zeigt sich das heute auch: Wenn das
Verhältnis zwischen Eltern und Kindern stimmt, haben beide Seiten
Riesenvorteile davon.

Was du da schreibst, was Eltern angeblich durften,
widerspricht geradezu dem Gebot.

(Der etwas primitive Anhang, den du nennst: Das
ignoriere ich noch nicht mal!)

Bei Schlägen denkst du vermutlich an: Sprüche 13,24
Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.
Zunächst steht das ja nicht mal im Gebot.

Aber nur der radikale Fundamentalist würde sich jetzt
an den Wortlaut mit den entsprechenden Folgen halten. Ziel des Spruches ist
aber nicht das Schlagen, sondern die Liebe zum Kind. Und die Bibel ist eben
nicht von ihrem wortwörtlichen Text her zu verstehen, sondern von ihrem Sinn
her. Und liebevolle Erziehung sieht eben heute anders aus.

Vater und Mutter zu ehren heisst nicht alles über sich ergehen zu lassen. Es heisst auch ich gehe um euch nicht weh zu tun. Es heisst auch ich gehe weil ihr mich nicht aufhalten könnt. Nachdem die Bibel oft davon spricht dass Gott im Herzen ist können das auch die Eltern sein.
Man kann seinen Respekt auch erweisen indem man sich irgendwann im Erwachsenenalter von denen trennt. Man darf die Bibel ja scheinbar auslegen wie man will. Geht alles.
Man kann auch alles falsch verstehen. Geht auch alles. Ich frage mich wieso man nicht seine eigenen Regeln für's Leben sucht - die mit denen man gut leben kann und danach hingeht und alles was die Gesellschaft/Religion pp an Regeln bietet so gut biegt dass es zusammen passt. Man richtet es sich so dass man damit leben kann weil - sonst kann man nicht damit leben ganz einfach. Und es ist dein Leben - du musst alles ausbaden und du musst damit klarkommen. Also such deine Regeln nicht ausserhalb deiner Person.

Der Ursprungssinn ist denke ich mal, dass die Eltern ihre Kinder lieben, sie erziehen, sie fördern, stolz auf sie sind und gerade in den ersten Jahren keine Gegenleistung erwarten (können).

Dieses "ehren" ist als "Dank" und Zollung von Respekt gemeint, dafür, dass sie sich um das Kind kümmern, ihr eigenes nennen und versuchen, es in der Gesellschaft zu etablieren.

Sicherlich steht dort auch etwas darüber, dass Eltern ihre Kinder züchtigen sollen usw., aber das sind alles Methoden, die man infrage stellen kann. Das Ziel hinter den Methoden bleibt, das Kind auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.

ThomasJNewton 26.07.2016, 18:20

Das Ziel der Religionen ist es sicher nicht, "das Kind auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten".

Ich habe dich nicht als naiven Menschen in Erinnerung, aber manchen Menschen fehlt halt das Quantum Bosheit, um sich Hintergedanken zu machen.

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Suboptimierer 26.07.2016, 18:26
@ThomasJNewton

Naiv ist niemand gerne. Als boshaft wird auch niemand gerne abgestempelt. Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich gelobt oder beleidigt fühlen soll.

Viele naive Menschen sind gutmütig. Aber aus Gutmütigkeit folgt nicht Naivität. Naivität ist Leichtgläubigkeit. Wer leichtgläubig ist, hat oft keine eigene, feste Meinung.

Was für Boshaftigkeit steckt denn dahinter, dass man Kindern sagt, sie sollen die Eltern ehren? Sag es doch einfach gleich direkt. ^^ 

Deine Analyse meiner Person hat mich mehr verwirrt als dass sie mir geholfen hat.

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Deine Frage bezieht sich auf das 5. und nich aufs 4. Gebot.

Zum Gebot selbst, mag es uns nicht zeitgemäß erscheinen, ist aber ein Grundwert unserer Gesellschaft. 

Basiszelle eines jeden Volkes ist die Familie. Die Eltern haben die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder. Wenn sie dieser Verantwortung liebevoll nachkommen, werden sich die Kinder ihren Eltern gern unterordnen. 

Sie werden Vertrauen, Respekt, Rücksichtnahme und Gemeinsinn lernen – und mit ihren Eltern bis ins hohe Alter respektvoll umgehen.

Abgesehen davon wurden die 10 Gebote von Menschenhand geschrieben. Nicht Gott selbst ist aus dem Himmel heruntergestiegen um sie persönlich niederzuschreiben.

Nicht Gott hat den Menschen nach seinem Bild erschaffen. Umgekehrt ist es der Fall. Der Mensch hat Gott nach seinem Bild erschaffen.

Dieses Gebot stammt noch aus einer Zeit, in der Hirarchie, Befehl und Gehorsam, gültige Werte waren. Insbesondere der Mann als Familienvorstand war im antiken Menschenbild gottgleich und hatte absolute Verfügungsgewalt über Frau und Kinder. Der Mann hatte sogar das Recht, Frauen und Söhne unter bestimmten Umständen ermorden zu dürfen.
Dieses Bild galt aber nicht nur familiär sondern auch gesellschaftlich. Dem König oder wie der Chef sonst genannt wurde, musst absolut gehorcht werden, und wenn es noch so ein Tyrann war. Untergeordnete hatten grundsätzlich nichts zu sagen. Aus dieser Einstellung stammt auch das Gottesbild des Alten Testaments.

In die heutige Zeit passt das 4. Gebot nicht mehr. Eltern und speziell der Vater sind keine absoluten Herrscher und Herren über Leben und Tod mehr, wenngleich sich einige immer noch so gebärden.

Heute wird verlangt, dass Eltern mit ihren Kindern respektvoll umgehen, denn nur so lernen die Kinder selber, gegenüber anderen Menschen respektvoll zu sein. Die biblischen Erziehungsmethoden haben in unsere Zeit, wie vieles anderes aus der Bibel, nichts mehr verloren.

Das fünfte Gebot: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird." Die Bibel ist weder ein Plädoyer für eine antiautoritäre Erziehung noch für eine Prügelerziehung. Ja, Du sollst Vater und Mutter ehren, unabhängig von Ihren Taten Dir gegenüber. "Eltern durften im Affekt schlagen, Kinder durften nicht zurückschlagen". Wenn Kinder ihre Eltern schlagen ist es deutlich schlimmer, leider kommt auch dieses vor. "Eltern durften mit Worten demütigen" doch das sollten sie keinesfalls tun. Eltern sollten ihre Kinder großziehen nicht kleindrücken. Ich verstehe das Problem zu gut, zu gut. Das ganze Selbstverständnis (Selbstvertrauen) leidet darunter. Vielleicht solltest Du mit jemanden Reden, den Du vertrauen kannst, damit Du Deine Gedanken wieder frei kriegst, zu neuen Selbstvertrauen findest, Deine Rachegedanken und auch Dein Selbsthass los wirst. Ich fand Befreiung im Sohn Gottes der selbst auch viel litt um andere Menschen zum Sieg zu verhelfen. Das Selbstvertrauen baute sich mit den Jahren langsam wieder auf, holte meinen Schulabschluss nach, lernte spät Schwimmen, las viel und oft in der Bibel etc. als er mich wieder mal schlagen wollte sagte ich voller Selbstvertrauen "Du schlägst mich nicht. Ich warne Dich, ich schlage nicht zurück". Ich weiss nicht, ob er das nicht nicht hörte, oder einfach spürte das Gott mit mir war, jedenfalls sagte er "Du bedrohst mich ja" woraufhin ich nur meine Worte wiederholte. Es war das letzte mal das er es versuchte. Ein normales elterliches Liebesverhältnis hat sich nie entwickelt, eher eine Situation wie ein kalter Krieg.  http://www.christus-kommt-bald.de/gebote/index.html

Eltern werden auch mal alt. Das 4. Gebot ist wohl eher für die erwachsenen Eltern gedacht, die ihre eigenen Eltern, wenn sie alt und klapprig sind, nicht einfach ihrem Schicksal überlassen sollen.

"Ehre Vater und Mutter" - wenn sie alt sind und sich selber nicht mehr helfen können. Das vorbildhafte Verhalten der Eltern wird die Kinder anspornen, sich ebenso gut um die Eltern zu kümmern, wie diese sich um die Großeltern gekümmert hatten.

das 4. gebot hat den sinn, daß man im leben nicht wieder bei null anfangen braucht, wenn die eltern einem etwas vererben, sondern man kann darauf aufbauen und sich weiterentwickeln.

deshalb sollte man die eltern ehren

Ich bezweifle, dass es immer hilfreich ist, Fragen sehr theoretisch anzugehen.

Es ist egal, was in der Bibel steht, entscheidend ist, ob und wie es dir um den Kopf gehauen wurde.

Ich vermute, dass du sehr religiös erzogen wurdest.
Das ist nur eine Form der schlechten Erziehung, es gibt auch andere Formen.

Wenn deine Eltern dir nicht einen Weg zu einem erfüllten Leben gezeigt haben, musst du ihn alleine finden.
So leid es mir tut, ich kann daran nichts ändern.
Es gibt auch keinen Sinn dahinter, du hast einfach nur Pech gehabt.

Und zurück zu blicken ist da nur gelegentlich hilfreich, denn der Weg geht immer nach vorne.
Vielleicht schaut man nach hinten, um sich zu orientieren, vielleicht will man einfach nur mal schauen und sich daran freuen, wie weit man schon gekommen ist.

Wenn dir dein Weg nicht klar ist, oder dir Mut oder Kraft fehlen, ihn zu gehen, dann bitte um Hilfe.
Hilfe geben dir Verwandte und Freunde, oder auch mal ein Fremder.
Du musst sie nur suchen und auch annehmen können. Beides kann man lernen.
Und wenn du das nicht kannst, wende dich an Profis. Das ist keine Schande.

Es existiert, das erfüllte Leben, dass du dir wünschst.
Zwar nicht direkt vor der Haustür, aber in erreichbarer Nähe.
Du musst nur losgehen und genau so oft wieder aufstehen, wie du hingefallen bist.
Und wenn du da bist, wirst du feststellen, dass du es erschaffen hast, dein Leben.
OK, vielleicht hast du es auch nur gestaltet, sodass es dir gefällt.

Ich bin ein bisschen schizzo, das hat mir vielleicht sogar geholfen.
Ich habe das andere Leben immer gesehen, aber nicht im Traum gedacht, dass es erreichbar ist, und noch weniger für mich.
Ich wusste, dass es vorwärts und aufwärts geht, auch wenn ich es lange Zeit nicht gefühlt habe.
Von daher konnte mich die Hoffnungslosigkeit auch nie verschlingen.
Ich habe Tage durchgeheult, und doch nie an Selbstmord gedacht.
Nicht an einem Tag in den Jahren der Depression, wo man nicht mal heulen kann, weil man nichts mehr fühlt.

Ich kann dir deinen Weg nicht zeigen, ich kann dir nur versichern, dass es sich lohnt, ihn zu suchen. Und das Suchen ist ja schon der erste Schritt auf deinem Weg.

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Und um doch noch deine Frage anzusprechen:

Was man sagt, obwohl es selbstverständlich ist, hat schon seinen Hintersinn.
Man sollte jeden Menschen ehren, heute heißt das wohl schätzen oder respektieren.

Dass die Eltern da gesondert erwähnt werden, bringe ich mit Abraham in Verbindung:
Der wollte seinen Sohn töten, weil sein Vater=Gott das befohlen hatte.

Deswegen nennt man Judentum, Christentum und den Islam auch die "Abrahamitischen Religionen", weil die alle so schräg d'rauf sind, bis zur Hexenverbrennungen und Ehrenmorden.

Da kannst du das 4. Gebot hinstecken.

...dann sollte man nicht unbedingt in einem 2000 Jahre alten Schinken rumlesen sondern sich dem Problem auf modernere Art stellen ? Kurz gesagt: Wenn du keinen trost in der Bibel findest könnstest du deine Probleme mit der Kindheit z.B. mit Freunden oder einem Therapeuten versuchen zu lösen... ; )


"Liebe deinen Nächsten" gilt auch für Eltern. Wo steht denn, dass Eltern ihre Kinder schlagen und demütigen dürfen??

"Zur Reue kommen" (2.Kor.7,9) wäre jedenfalls ein Weg um den Eltern trotzdem Respekt erweisen (Mt.19,19), weil dies Verhaltensweise für dich "Segen" bringt (Eph.6,2).

Das ist übrigens das 5. Gebot, denn die "Weltkirche" (Offb.12,9) hat das 2. entfernt, um selbst in Gold und Bilder zu schwelgen (Offb.17,4-5).

Dafür hat sie das 10. Gebot geteilt, damit es "10" bleiben.

Meine Eltern sind auf jeden Fall höher als ich gestellt und ich ehre sie. Ich finde dies eines der Schönsten Gebote

Das war mit Absicht nicht vorgesehen worden,übrigens viele Gesetze Bauen sich auf dieses oder anderes auf,heisst wurden Übernommen 

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