Was macht einen Menschen eigentlich unglücklich?

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9 Antworten

Ich denke, der Mensch ist umso unglücklicher, je stärker er sich mit seinem Ego identifiziert und zum Mittelpunkt der Welt macht, nur um sich gleichzeitig ständig mit anderen Menschen zu vergleichen.

  • "Ich will auch so ein Auto" - bekommt man nicht - Gefühl von Unglück
  • "Ich will eine Beziehung" - Partner stirbt - Gefühl von Unglück
  • "Ich will Anerkennung" - die bleibt aus - Gefühl von Unglück
  • "Ich bin bedeutend" - eine Demütigung - Gefühl von Unglück
  • "Ich bin wohlhabend" - Wohlstand weg - Gefühl von Ungöück

Auch in anderen Bereichen zeigt sich, dass unsere Selbstbezogenheit oft ganz großes Kino macht, aber dieses ganze Psychodrama keineswegs besonders viel Substanz hat.

  • "Ich kann ohne sie nicht leben" - nanu, wie gings die Jahre vorher?
  • "Wenn ich sie nicht haben kann, soll sie keiner haben" - pures Besitzdenken

Würden wir uns selbst und unsere Sicht der Welt weniger absolut betrachten, das ganze mal relativer sehen und etwas Abstand zu uns selbst üben, dann wäre man mitunter deutlich glücklicher, als immer alles gleich so schrecklich persönlich zu nehmen.

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Kommentar von 65matrix58
05.05.2016, 17:44

danke für die tolle Antwort

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Das Leiden von Menschen und Tieren in dieser Welt - so hatte ich 1994 das  Grauen in Ruanda vor Ort (so in der Stadt Nyarubuye) erblicken müssen.

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Die Abwesenheit von Glück. Die nicht vorhandene Möglichkeit JETZT glücklich zu sein. Dafür gibt es eine Menge Ursachen, nämlich äußere. Dafür gibt es aber auch eine innere Ursache: Nicht in der Gegenwart leben zu können, sondern immer nur auf ein "wenn, dann" zu warten. "Wenn ich dies/das bekomme, werde ich glücklich sein..." Wer das sein Leben lang praktiziert, wird niemals glücklich sein. Gruß, q.

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Gute Frage!

Auf der einen Seite nicht die Möglichkeit bzw. der Mut haben, seinen inneren Begabungen und Neigungen nachzugehen, die sich nicht immer automatisch ihren Weg ebnen.

Zum anderen aber auch äußere Struktur und Rahmenbedingungen tatsächlich als Zwang bzw. Einschränkung zu begreifen und den Blick darauf zu verlieren, dass in diesen auch ein freies und selbstbestimmtes Leben möglich ist. Denn manchmal bedarf es auch äußeren Vorgaben und Grenzen, um frei und glücklich zu sein.)  

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Ziele nicht erreichen (erreichen können), Träume nicht verwirklichen (verwirklichen können), Verluste aller Art (geliebte Menschen, geliebte Tiere, geliebtes Gut, Geld), Verabschiedungen aller Art, das Gewicht der Welt und allem drum herum (die Frage nach dem Ich, nach dem Sinn des Lebens und die Antwort darauf die es nicht gibt, Gott), nicht geliebt oder alleine zu sein, Krieg und Krankheit und sicherlich noch viel mehr.

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Meist wenn Situationen von heute auf morgen anders sind.

Tod, Bilder die man von anderen hat, Ärger, schockierende Nachrichten...

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u.a. sich zu viele Gedanken zu machen, was andere über dich denken und nicht so sein zu können, wie man wirklich ist.

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Naturkatastrophen,Amokläufe,Zukunft,Spinnen und und und...

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Tod eines geliebten Menschen, kein Erfolg, kein Aufenthaltserlaubnis in Deutschland

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