Was macht ein Psychotherapeut bei der Therapie einer Sozialphobie?

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3 Antworten

Ihr besprecht evtl. Verhaltensexperimente, die du eigenverantwortlich durchführst. Das heißt, du begibst dich in dir unangenehme Situationen und beobachtest dich dabei.

Vorher überlegst du, wie du dich dabei wahrscheinlich fühlen wirst, wie du und evtl. dein Gegenüber reagieren wird und wie du dein eventuelles Gegenüber einschätzt.

Bei der Durchführung überprüfst du deine Vermutungen und kannst sie danach in der Auswertung vergleichen und dir die Frage stellen, ob deine Angst gerechtfertigt war bzw. wo du falsch lagst. Das soll helfen, beim nächsten Mal mit der Situation anders umgehen zu können.

Natürlich ist es mit einem Mal nicht getan. Oftmals ändert sich das erst nach ein paar Versuchen.

Meist verhaltenstherapie, d.h. Du bekommst Aufgaben,zB fremde Menschen ansprechen und nach dem Weg/der Uhrzeit fragen etc. Das wird dann zusammen ausgewertet.

Was extrem hilft ist wenn Du Dich selber Wohl fühlst, also immer schön Sport treiben und auf Dein Äusseres achten, mit mehr Selbstbewusstsein fluppt das um einiges besser, und da kann der Therapeut Dir nur bedingt helfen. Er zeigt Dir die Tür, aber durchgehen musst Du selbst.

Er macht das, was alle Therapeuten machen:

den Weg vorbereiten mit dir, dass du darauf weitergehen kannst.....möglichst ohne Probleme und Phobien......

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