Was macht ein Prüfingeneieur?

4 Antworten

Hallo Xeni

das ist deine 3. Frage zu diesem Sachverhalt. DAs Problem scheint mir weiterhin zu sein, du selbst hat zu wenig Ahnung von der Materie - trittst aber als Bauherr auf und musst alles selber managen.

Die Story die du erzählst hat jedesmal weder Hand noch Fuß. EIN Statiker kann in Deutschland nicht sagen "naja ich glaube nicht dass dieses Gebäude hält, also streiche ich mal die Gewährleistung..." Der Statiker ist ein Fachmann, er darf keine Bedenken haben! Du kannst doch auch nicht zu einen Arzt gehen und der sagt "also ich weis nicht warum sie Kopfweh haben, könnte sein das es mit ihrem Unfall vor 3 Wochen zusammenhängt, ich verschreibe ihnen mal was vieleicht hilft das ja - aber ohne Gewähr! falls sie heute Nacht an einer Hirnblutung sterben die ich nicht gesehen habe => ihr Pech"

Auch die Geschichte mit dem Baugrundgutachter kann ich nicht nachvollziehen. Es ist problemlos möglich, dass eine Gründung (bei Volllast) rechnerisch 2 fach überlastet ist OHNE das im konkreten Fall Schäden auftreten. Das Nachbarhaus hat schlichtweg nicht die Volllast für die die Gründung bemessen wurde und vor allem frisst eine Überlastung zunächst einmal die Sichererheiten auf - OHNE das Schäden eintreten.

Du hast zuwenig Ahnung von der Materie und die gefilterten Informationen die bei uns ankommen reichen nicht aus. Vieleicht ist dein Statiker ja wirklich ..... und will dich übern Tisch ziehen. Vieleicht möchte der Baugrundgutachter seinen alten Fehler verschleiern.

Entweder wendest du dich ans Bauordnungsamt und lässt dich an einen Prüfingenieur verweisen. Oder du suchst dir erstmal einen Bauüberwacher der Ahnung von Bau und Vertragsrecht hat und lässt dich erstmal beraten welche Schritte er als Fachmann vorschlägt. Natürlich wird beides ne Stange Geld kosten...

Klar hab ich davon keine Ahnung... sonst wäre ich wohl Ingenieur geworden!

Ich baue auch nicht jede Woche ein Haus - sondern es nur einmal vor!

Die linke Haushälfte hat an der Wand zu uns ragend Spitzenwerte von 168 kn/m² - INSGESAMT sind erlaubt 60 kn/m².

Der Statiker der Nachbarn sowohl auch der Bodengutachter sagt dass die Lasten insgesamt auf 60 kn/m² verteilt sind - also stimmt wohl die Berechnung der linken Doppelhaushälfe.

Unser Statiker sagt dass bei diesen Spitzenwerten - die linke Haus schäden bekommen könnte, wenn wir uns rechtes Haus daneben hinstellen, bzw. anfangen ausheben und deshalb verwehrt er uns die Gewährleistung.

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@Xeni11

Also 60 kN/m² sind für eine Gründung schon ein sehr sehr sehr geringer Wert (insbesondere für ein Streifenfundament, wovon ich ausgehe).

Setzungen können immer stattfinden, darum sollte eine ausreichende Trennung zwischen den Baukörpern her. Aber was die wie warum bei euch gelaufen ist und warum mal eben Faktor 3 zwischen 2 Statikern bei der Sohlpressung vorhanden ist - kann man aus der Ferne nicht deuten.

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Ist denn die Statik Eures Hauses nicht beim Prüfstatiker gewesen, der mit seiner Prüfung das letzte Okay gibt?

Ein Prüfingenieur überprüft die technischen Gegebenheiten und die Standsicherheit des Hauses. Dazu nimmt er Einblick in den Standsicherheitsnachweis und vergleicht diese - soweit sichtbar - mit den baulichen Gegebenheiten.

Hallo turalo,

Wir hatten die Statik im Auftrag gegeben - unser Statiker hängt sich aber an der linken Doppelhaushälfte ab! Diese steht bereits und er ist der Meinung die KN/m² Spitzenwerte der linken Hälfte werden um das dreifache überschritten - also lehnt er die Gewährleistung ab. Der Bodengutachter sagt nach nochmaliger Prüfung die Werte und die Einhaltung stimmen. (Sonst wäre das Haus bereits mit Rissen etc.)

Also bräuchten wir einen Prüfingenieur oder?

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@Xeni11

Jede Statik muß vom Prüfstatiker geprüft und freigegeben werden.

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@turalo

Er gibt uns aber KEINE Gewährleistung auf unsere Statik!! Also was sollen wir hier tun??

Er macht es sich ganz einfach und sagt - dass der wir einen Prüfingenieur einschalten sollen, dieser hat kann uns gerne die Gewährleistung geben.

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@Xeni11

Wer hat denn die Statik erstellt?

Wieso wurde ein Bauantrag OHNE Prüfstatik genehmigt?

Handelt es sich um einen Neubau?

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@turalo

Ja es handelt sich um einen Neubau im Kenntnisgabeverfahren.

Den Statiker möchte ich natürlich nicht nennen, ist aber aus einem anderen Bundesland.

Dieser hat auch keine Lust mit dem Statiker unserer linken Hausnachbarn zu kooperieren, oder bei bestimmen Fragen dort Rücksprache zu halten.

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Aber ein Prüfingenieur (oder auch Prüfstatiker) wird doch nicht vom Bauherrn beauftragt. Diese Prüfung geschieht während der Bauphase, bzw. nach Einreichen der Bauantragsunterlagen.

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@turalo

Ich habe hier nur einen link kopiert, wie du siehst. Die Angaben darin werden ja wohl stimmen.

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@Feuerloescher1

Ich habe schon so viele Bauanträge eingereicht....... Ich habe lange Jahre in einer Baufirma gearbeitet.

Nicht jeder Link ist so erklärt, daß er auf Anhieb verständlich ist.

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