Was macht ein Lehrer, wenn einer seiner Schüler zu krank für den Unterricht ist und nicht abgeholt werden kann?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das hängt von der Art der Beschwerden ab. Wenn z.B in der dritte Stunde plötzlich einer meint, ihm sei wirklich übel, wenn in der vierte Stunde eine Arbeit geschrieben wird, dann weiß ich, das er die Zeit noch nutzen möchte um zu lernen. Diesen Schüler setze ich mit einem Stuhl auf dem Gang, lasse aber die Tür auf, damit ich ihn/sie beobachten kann.

Bei glaubhaften Symptomen, wie Schwindel, Erbrechen etc. bitte ich eine Schülerin oder einen Schüler der gute Noten hat, den kranken Schüler zur Toilette zu begleiten.

Wenn es ungenaue Symptomen sind, lasse ich ihn oder sie zur Schulleitung bringen. Die können dann entscheiden wie weiter zu verfahren ist: entweder wird einen Krankenwagen gerufen, oder die Eltern sollen kommen. Viele Schulen haben auch einen "Erste Hilfe Beauftragter" der sich dann um den Schüler kümmern kann: ihm hinlegen, Tee bereiten, Medikamente besorgen.

Sollten die Eltern auch nach Ende der Schulzeit nicht kommen können, wird ein Taxi bestellt. Es gäbe bestimmt auch viele Lehrer die der Schüler(in) nach Hause fahren würden, aber das darf man nur, wenn die Eltern bei Schuljahresanfang eine ausdrückliche schriftliche Genehmigung für solche Fahren gegeben haben, und die in der Schülerakte zu finden ist. 

wow, danke für die Antwort. brauche das für eine Geschichte...

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Meine Antwort kann gilt nur hier im Ort.Wenn der Schüler einen Schlüssel hat, wird er von einem Taxi oder Mietwagen der frei ist zum Sonderpreis nach Hause oder Nachbarn gebracht. Die Schule hat für solche Dinge ein Konto und Bargeld das auch noch 1 Fl. Brause von bezahlt wird .Das Konto gehört rechtlich den Eltern der Schule. Die Unternehmer machen das relativ gerne, da sie ja den als Kunden für Disco haben wollen.1997 bis 2002 hab ich auch mit Taxi Schüler befördert. Morgens fuhr der Bua. und wenn dann nach  der Std. x 5 Schüler zu einer Bauerschaft mussten wurde ein6Sitzer eingesetnach 45 Min die nächsten. usw. War billiger als mit einem großen Bus . Das war aber im Namen der Verkehrsverbundes Weser-Ems.

Mit freundlichem Gruß

Bley 1914

Die leichten Fälle gehen mit einer anderen Person an die frische Luft, da hast du recht.

Jede Schule hat ein Zimmer für schlimmere Fälle. Besonders gut ausgestattete Schulen sogar ein Krankenzimmer.

Eine Person, die gerade Zeit dafür hat, hält sich in der Nähe auf und hat ein Auge auf das kranke Kind. Sollte wirklich kein Elternteil erreichbar sein, muss man bis zum Schulschluß durchhalten.

Ist das Kind in der Lage auf dem üblichen Weg nach Hause zu fahren (z. B. Bus), nimmt es den Weg. Die Mitschüler begleiten es ja. Selber fahren dürfen die Lehrer es nicht. Das erlaubt das Versicherungsrecht nicht, da es eine Personenbeförderung ist.

Kommt der Lehrer zu dem Schluß, dass das Kind zu krank ist, dann ruft er den Krankenwagen. Der fährt aber nicht nach Hause sondern ins Krankenhaus. (Zuhause ist ja auch keiner.)

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