Was macht ein Elternrat und vieviel Zeit nimmt das in Anspruch?

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Zum Ersten möchte ich Dir sagen, dass ich es toll finde, dass Du Dich engagieren willst und Du Dich VORHER darüber informieren möchtest, was auf Dich zukommt, statt Dich einfach mal wählen zu lassen.
Ich bin selbst schon seit Jahren im EB unserer KiTa und denke, dass sich Dein zeitlicher Aufwand auch ein wenig nach Deinem eigenen Engagement bzw. den Anforderungen Eurer Einrichtung richtet. Bei uns finden 4-6 Sitzungen/Jahr statt (abends, je ca. 3h) und es werden 4-5 Veranstaltungen/Jahr vom Elternbeirat ausgerichtet, welche mit den dazugehörigen Tätigkeiten der Mitglieder verbunden sind (z.B. Plakate malen/verteilen, Auf-u.Abbau bei Veranstaltungen, Organisation etc.). Außerdem sollst Du als Bindeglied zwischen der Einrichtung und den Eltern dienen, was (wenn man z.B.die Streiktage der jüngsten Vergangenheit sieht) manchmal schon ein wenig anstrengend werden kann. Aber es kann Einem auch das Gefühl geben, dass man Einfluß nehmen kann und Dir den Einblick/das Verständnis für so Manches gibt, was so rund um unsere Kinder geschieht. Auch wenn ich weiß, wieviel Arbeit die eigenen Kinder an sich schon machen, finde ich es toll, dass Du Dich auch für die anderen Kinder und deren Eltern stark machen möchtest und nicht (wie leider in der heutigen Zeit so manch Einer) zurücklehnst und 'die Anderen mal machen' läßt.
Ich interessiere mich auch dafür, was so rund um meine Kinder in der Einrichtung geschieht und trotz viele Widrigkeiten und des Zeitaufwandes der dahintersteht, bin ich froh, dass uns als Eltern im EB die Möglichkeit gegeben wird, Dinge zu verändern. Allerdings mußt Du Dir auch darüber im Klaren sein, dass es nicht immer ein Zuckerschlecken sein kann, wenn man den anderen Eltern Rede und Antwort stehen muß.

Ich vergaß zu erwähnen, dass Du die Aufgaben eine Elternbeirats in der Satzung Eurer KiTa nachlesen kannst (Du also als EB nicht nur der Verwalter der 'Spaßveranstaltungen' bist). Diese beinhaltet in unserem Falle z.B. auch, dass Du als EB über personelle Veränderungen in der KiTa vorab informiert werden mußt bzw. auch bei den Schließtagen/Brückentagen Mitspracherecht hast. Des Weiteren konnten wir auch mit beeinflussen, von wem z.B. die Mahlzeiten geliefert werden. Um Näheres zu erfahren, würde ich mir an Deiner Stelle mal von der KiTa die Satzung bzgl. des EBs geben lassen.

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Man wird für 2 Jaher gewählt. Der Elternbeirat sollte für sämtliche Feste und Aktivitäten die Orga übernehmen, sollte helfen bei Vorbereitung der Projektwochen und den Lehrer unterstützen, Geschenke f. Klassenlehrer besorgen, bei Zwist zwischen Schule, Lehrer und Eltern als Vermittler. Unser Elternbeirat hat einmal im Monat abends ein Treffen mit der Schulleitung. Das geht meistens bis in die Nacht :-( Man sollte echt überlegen,ob man sich das antun möchte

du bist dann ein "Bindeglied" zwischen Eltern und Lehrern. Wenn andere Eltern bzw. deren Kinder ein Probelm mit den Lehrern hat, sich nicht persönlich an ihn wenden wollen (aus welchen Gründen auch immer, z.B. weil sie Repressionen fürchten wenn ihr Name fällt) darfst du als Mittler zwischen den beiden Parteien fungieren (kann im allerschlimmsten Fall sogar sein das du eine Meinung vertreten mußt, die gar nicht deine eigene Meinung ist aber von der Klassenelternschaft SO beschlossen wurde). Du darfst an Klassenkonferenzen teilnehmen (nicht nur an den Zeugniskonferenzen), also Konferenzen, wo es um einen Schüler der Klasse geht, der etwas "verbrochen" haben soll und über den die Klassenkonferenz das Urteil fällen soll.
Bei uns ist man dann immer für 2 Jahre gewählt

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