Was macht ein Doctor of Philosophy (Ph.D.) im Medizinstudium?

2 Antworten

Ph.D. ist eine aus den USA stammende Bezeichnung für Promotionen in fast allen Fächern. Früher war die Philosophische Fakultät eben recht groß. Für Medizin ist das Pendant hingegen M.D.. 

Der deutsche Dr. phil. hat damit nichts zu tun. 

Der Unterschied im Fall Medizin ist, dass der Dr. med. als ein 'Dr. Light' in der Regel studien- oder ausbildungsbegleitend erworben wird, während der Forschungsdoktor, also der Dr.rer.nat. in der Regel drei Jahre und mehr dauert und eine Vollzeitangelegenheit ist. Viele Mediziner in der Forschung haben praktischer Weise beide Titel.

Dass die LMU ernsthaft einen Ph.D. anbietet. hat wohl etwas mit dem Bologna-Prozess zu tun, ich aber vermuten, dass man in Wirklichkeit auch einen Dr.rer.nat (für den Personalausweis) bekommt. 

Dr. phil. bedeutet nicht zwangläufig Philosophie studiert hat. Philosophie beschäftigt sich mit dem Ergünden der menschlichen Existents. Aus diesem Grund wird man erhält man dem Titel Dr. phil. beim Studieren von Philosophie, Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaften, Pädagogik, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, zuweilen auch noch Mathematik, Naturwissenschaften, Theologie und Wirtschaftswissenschaften.

also eigentlich bei fas allem ^^

Danke :)

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Ja, genau. Aber inzwischen wird oftmals der Dokotortitel noch präzisiert. Zum Beispiel der Dokter in Naturwissenschaften Dr. phil. nat.

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