Was macht ein besonders gutes (teures) Messer aus?

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8 Antworten

Die Stiftung Warentest hat im Januar Kochmesser getest. Daraufhin habe ich mir das Haiku H05 Messer gekauft. Bin wirklich sehr zufrieden mit dem Messer. Jetzt habe ich noch ein anderes Messer aus dem Kochmesser Test auf meiner Watchlist - und zwar das Global G02 - http://www.kochmesser-shop.com/yoshikin/global/global-g-messer/global-g-2-klassisches-kochmesser-20-cm::110.html

Das Global Messer ist damals Testsieger in seiner Kategorie geworden. Ist zwar nicht ganz billig - aber Qualität hat ja (leider) seinen Preis.

Teuer ist ein Messer, wenn es von einem berühmten Schmied in Handarbeit hergestellt wurde, z.B. Okoshiba. Der ist tot und seine Messer kosten 20.000 Euro!. Sie sind schärfer und halten die Schärfe besser als jedes andere Messer!

Damaszener Küchenmesser wie KAI oder GEFU RAN sind reine Industrieware, da ist nichts handgeschmiedet.

Handgeschmiedete Damaszener hoher Qualität sind CHROMA HAIKU Itaame. Auf der Seite wird auch viel erklärt: http://www.kochmesser.de/haiku-itamae-suminagashi.html

Ich persönlich finde die Porsche Messer sehr gut. Sie sind nicht überteuert und Spitzenmässig, gewannen viele Tests. Und bei mir in der Küche greif eich am liebsten zu denen!.

Ein GUTES Messer (nicht unbedingt eine teueres)zeichnet sich unter Anderem dadurch aus, dass die Klinge biegsam ist, das die Klinge im Griff durchgängig ist und das der Griff in Material und Form so gestaltet ist dass man das Messer auch mit nassen Händen sicher halten kann.

eine Klinge biegsam ist? Das gilt wohl eher für flexible Messer.

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@bernd12

Es wurde gefragt was ein gutes Messer ausmacht. Und dies ist nun mal ein Kriterium. Vielleicht trifft es der Begriff "elastisch" eher,aber es ändert nichts an der Tatsache. (Es ist schon seltsam wie hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird.)

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Im Wesentlichen der hohe manuelle Arbeitsaufwand. Eine "gute" Stahllegierung gibt es nicht, nur eine passende. Für die Vergütung von Stählen ist allein deren Kohlenstoff-Anteil wichtig. Es ist kein Problem, einen kohlenstoffhaltigen Stahl oberfächenzuvergüten (= Härten und Anlassen). Übrigens ist das "Anlassen" notwendig, um die gewünschte Zähigkeit (nicht "Zähhärte") einzustellen (die "Härte" misst man in Vickers, Brinell o. ä., die Zähigkeit im Zugversuch oder Kerbschlagbiegeversuch). Der Preis ist also nur durch die Handarbeit und den "Ruf" der Messer begründet, technisch könnte man die Messer industriell besser nach Kundenwunsch "maßschneidern".

Die Messerspezialisten haben da so einen Einkaufsberater geschrieben (http://www.messerspezialist.de/einkaufsberater.html), da sind die Unterschiede zwischen einfachen und hochwertigen Kochmessern super erklärt. lg webler99

Bei diesen ganz teuren Messern ist es der Arbeitsaufwand und das Design. Die Messer aus x-fach gefaltetem Stahl, die du sicher meinst, werden noch überwiegend von Hand gefertigt.

Bei einem qualititv hochwertigem Messer soll die Schneide sehr hart sein, damit sie lange scharf bleibt. Nach der Schneide soll es aber zähhart sein, damit es nicht bricht. Außerdem ist es natürlich wichtig, das es für den betreffenden Zweck geeignet ist, und gut in der Hand liegt.

So wie bei den Samurai Schwerten. DH

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Auch ein >>günstigeres<< Messer kann sehr wohl seinen Dienst lange (und scharf) verrichten. Maßgebend ist die Pflege: NIE in die Spülmaschine legen !!

Ein guter Stahl und ein gute Verarbeitung.

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