Was macht dieser Befehl unter Ubuntu 20.04?

5 Antworten

Löscht alle Dateien und Unterordner in dem entsprechenden Verzeichnis, in dem du den Befehl ausführst. Zumindest, wenn das "r" klein geschrieben wird. Dabei gilt:

  • rm ist der Befehlsname (=remove)
  • -r steht für die Option "rekursiv", was bedeutet, dass von dem aktuellen Verzeichnis aus der Befehl auch für alle Ordner und Unterordner gilt.
  • * ist ein sogenanntes Wildcard und bedeutet in etwa "alles".

Für noch ausführlicher lies:

https://wiki.ubuntuusers.de/rm/

Wenn man nicht aufpasst, kann man damit das komplette System löschen!

Danke

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@BraucheHilfe755

Gerne.

Große Empfehlung ist es, diesen Befehl nicht ausfzuführen :D Die Dateien werden nämlich wirklich gelöscht, ohne den Umweg über den Papierkorb.

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@BraucheHilfe755

Wenn du den Umweg über den Papierkorb willst, kannst du statt rm aber auch trash nehmen.

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Das ist ein richtiger Killerbefehl - Du kannst Dir damit Deine Linuxinstallation ins Nirwana schicken. Man sollte sich über solche Befehle richtig informieren..

LA

Löscht alle Dateien und Unterverzeichnisse im aktuellen Verzeichnis.

Mach das auf "/" als root, und du hast kein Ubuntu 20.04 mehr.

Je nachdem auch sonst nichts, was auf dem PC ist, inklusive einem funktionierenden BIOS/UEFI.

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rm steht für remove ( siehe Linux Manpages)

-R steht für Recrusiv das -r hat eine andere Funktion.

Bedenke Linux ist Case sensitive. Es unterscheidet GROß von Kleinscheibung.

Ist in den meisten Fällen eine Wildcard damit wird alles gemeint.

Führst du mit root rechten diesen Befehl im Verzeichnis / ( Wurzel) aus , hast du klassisch ein Linux abgeschossen.

Woher ich das weiß:Beruf – Linux Administrator

Der macht gar nichts unter ubuntu. erst mit einem

--no-preserve-root

wirds böse ^^

Das stimmt nicht.

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@Waldelb3

Wir haben das am Freitag erst ausprobiert. Er sagt so viel wie "Das ist böse was du machst. Tippe

--no-preserve-root

um es trotzdem zu tun.

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@verreisterNutzer

Das würde stimmen, wenn du rm -rf / tippst. Da brauchst du die Flag. Aber nicht bei rm -rf *

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@Waldelb3

Mit dem "/" liegst du richtig, das brauchst du statt einem "*" aber ein -f brauchst du nicht.

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@verreisterNutzer

Das -f hilft halt, dass er dich nicht plötzlich irgendwas fragt. Wäre ja doof, wenn am Ende was übrig bleibt.

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@Waldelb3

Schon klar, aber was sollte er dich fragen? Er weiß du willst löschen, er weiß was gelöscht werden soll, und damit räumt er ab.

Das einzige was kommen kann wären fehlende Berechtigungen.

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@verreisterNutzer

Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Aber man cp sagt:

-f, --force
             if an existing destination file cannot be opened, remove it and try again (this option
             is ignored when the -n option is also used)

Also nehme ich mal an, dass es da irgendwas gibt, was der fragen könnte.

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@verreisterNutzer

Ich hätte natürlich man rm zitieren sollen:

      -f, --force
             ignore nonexistent files and arguments, never prompt
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@Waldelb3

So kleinlich sind wir nicht ^^ Du hast antürlich recht, dass es die Wahrscheinlichkeit erhöht sauberer durchzulaufen, dürfte aber im Normalfall keinen Unterschied machen

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