Was macht der Kondensor im Mikroskop?

3 Antworten

Eine Glühbirne ist eine punktförmige Lichtquelle, die nach allen Seiten strahlt. Man kann zwar mit Spiegel die Richtung der Strahlung bestimmen, damit wären aber die Lichtstrahlung noch nicht parallel. Diese Aufgabe übernimmt der Kondensor, damit das Objekt mit parallelen Strahlen durchleuchtet wird. Der Kondensor ist besonders bei großen Vergrößerungen und bei Fluoreszenz wichtig.

Und was passiert mit dem Licht im Kondensor, damit es parallel wird ? Also wie funktioniert der Kondensor ?

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Der Kondensor verdichtet das Licht, welches vom Leuchtfeld ausgesendet wird. (Das Leuchtfeld ist die Linse, unter der die Glühbirne oder LED sitzt).

Zur genauen Eistellung der sog. "kritischen Beleuchtung" wird die Blende im Kondensor ganz zugezogen und die Höhe des Kondensors so eingestellt, dass die Blende zusammen mit dem Objekt scharf abgebildet wird. Dann die Blende wieder ganz öffnen und nur soweit schießen, bis das Bild ein bisschen an Kontrast gewinnt. Dann ist die optimale Auflösung erreicht.

Es gibt noch die "Köhler´sche Beleuchtung". Hierfür können eine Blende im Leuchtfeld und die Blende im Kondensor beide im Objekt scharf abgebildet werden. Beide werden dann so weit geöffnet, dass sie gerade das Blickfeld freigeben. Damit wird Streulicht (fast) völlig ausgeschaltet.

Die Köhler´sche Beleuchtung hat an Bedeutung etwas verloren, weil die Optik moderner Mikroskope vergütet ist.

Ich konnte hoffentlich helfen.

und bitte kommt mir nicht das ich das googln soll

Warum nicht? Hast du kein Internet?

Der Kondensor sammelt das einfallende Licht, das vom Spiegel oder der Lampe kommt, damit das Sehfeld möglichst gut und gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Mit Stellschrauben kann man den Strahlengang genau auf die Mitte konzentrieren. Mit einer verstellbaren Blende oberhalb des Kondensators wird dann noch die Helligkeit geregelt.

Danke hat mir weitergeholfen und ich habe Internet, aber die Erklärungen versteh ich nicht.

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