Was macht das Wesen eines Menschen aus?

5 Antworten

Ich weiss nicht was diese Konstante ist. Ich frage mich das auch. Mein Vater ist paranoid shizophren und wo ist diese Konstante bei ihm? Er ist ein liebevoller Vater zu mir gewesen und hat mir viele Werte vermittelt und plötzlich ist er jemand völlig anderes. Ich glaube es hat etwas damit zu tun, wie man sich innerlich entscheidet, welche Facette seiner Persönlichkeit man auslebt bzw. unterdrückt. Wenn es eine Konstante gibt, dann ist es die Seele. Ich denke es mir ungefähr so: Der Körper mit seinen Trieben ist das Auto, der Motor ist unser Geist, das Benzin sind unsere äusseren Umwelteinflüsse+Erziehung und unsere Seele(die Konstante) sitzt am Lenkrad.

Schöner Vergleich! Aber wenn die Konstante die Seele ist, wie kann man sie beschreiben? Treffen solche Eigenschaften wie sie Knusson beschreibt für die Seele zu?

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@Bernhard63

Ich kenne Knusson leider nicht. Den werde ich aber bestimmt bald lesen, wenn er darüber schreibt :-)

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@Mondin

:-) den kannst gleich lesen! :-) der hat sich weiter oben zu meiner Frage geäußert: beantwortet von Knusson am 18. Juni 2009 13:47 (siehe auch meine anderen Kommentare bzw. Nachfragen zum Thema) :-)

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@Mondin

Hat mein Vater dann zwei seelen? Die eine seite von ihm ist sehr offen, moralisch und optimistisch- aber dann ist er pessimistisch,hat Verfolgungswahn- tut moralisch nicht gerechtfertigte Dinge und ist wenn es ausbrach, meist verschlossen in seinem Zimmer geblieben. Ich glaube aber das ein mensch nur eine seele besitzt, und das diese Eigenschaften, eher auf Motor und Benzin zu treffen (Geist und Erziehung), aber das diese sich ändern-siehe am Bsp meines Vaters

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also jetzt versuche ich nochmal eine Antwort, weil ich durch dieses Forum etwas schlauer geworden bin :-) also das Wesen setzt sich zusammen aus einem momentanten Gemütszustand und Trieben, einer erlernten Grundeinstellung und Sichtweise auf die Welt und einer Basis, die konstant ist für eine Lebensspanne, und die ich jetzt Seele bezeichne. Diese Basis kann man weder exakt fühlen, noch logisch erklären. Das beste Model für mich, was es annähernd beschreibt ist ein weisser Lichtpunkt und ein Gefühl der Ruhe,Leichtigkeit und des SEINS. Ich habe aber die Theorie das Seelen grösse oder kleiner sein können, und dass sie sich unetrschiedlich ausdehnen. Ein Mensch mit Austrahlung hat eine mehr ausgeweitete Seele.

Wenn das Wesen auch in Abhängigkeit von Gemütszuständen, Trieben und erlernter Grundeinstellungen steht, dann ist es veränderbar. Wie kann das das Wesen veränderbar und gleichzeitig konstant sein? Wie ein Licht das immer leuchtet, das wäre konstant. Die Intensität oder die Farbe des Lichtes könnte trotzdem unterschiedlich sein, das wäre das Veränderbare. Somit konstant und veränderbar gleichzeitig. Hast du es so gemeint? Damit lässt sich auch deine Theorie erklären. Aber wie viele Wesen gibt es dann? So viele wie es Menschen gibt?

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@Bernhard63

Ich meine: Das Wesen ist veränderbar. Es ist eine Potenzmenge aus Gemüt gesteuert durch Hormone, Trieben, unsere Welteinstellung, aber es enthält eine Konstante: die Seele. ( Ich glaube aber das sich die Seele nach dem Tod des Körpers verändert, sie reift. Es ist wie mit der Gravitationskonstante oder dem plankschen wirkungsquantum- vielleicht sind sie keine konstanten, sie gelten nur als konstant innerhalb einer Lebensdauer unseres Universium. Es kommt doch immer auf den zeitlichen Blickwinkel an, ob etwas konstant ist oder nicht? Z.B. Glas, ist es fest? Nein es fliesst! in 200 jahren alten Kirchenfenstern sieht man die Tropfenform, Glas fliesst sehr schnell im Zeitraum von 3Millionen Jahren, aber für ein Menschenleben ist es fest, wie eine Konstante. Die zweite Frage, wieviele Wesen gibt es dann: bei manchen Menschen mehrere, da sich durch die unterschiedlichen Kombinationen eine andere Potenzmenge ergibt. Ein Mensch hat nur 1 Seele, aber mehrere Wesen. Als ich in Argentinien gelebt habe, hatte ich ein völlig anderes Wesen-ich war viel emotionaler, melancholischer und die einsamen Weiten der pampa haben mich sehr verändert.. und als ich in Italien gelebt habe, wurde ich anders, viel extrovertierter und hektischer. Ich finde wenn man eine andere Sprache spricht und denkt- nimmt man irgendwie die Mentalität des Landes ein wenig mit an- und dies verändert das Wesen- bei mir jedenfalls enorm! Die Weltanschauung ändert sich, Moralbegriffe usw. Jetzt lebe ich in Norwegen und ich bin viel klarer, ruhiger und wieder introvertierter- ist doch ein klarer Beweis. Meine Freunde und selbst meine Mutter meinte, dass ich mich sehr stark verändert hätte. Ich glaube man kann viele Facetten in sich finden und die Umwelt in der man lebt, beeinflusst einen sehr stark. So ist das Wesen eines Menschen veränderbar, der innere kern aber, die Seele- die ist konstant über ca. 100 jahre :-)

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Naja, da gibt es vieles, die Außenwirkung eines Menschen, die Summe seiner Taten und Untaten...

Also kann ich den Menschen an seinen Taten bzw. unterlassen Taten erkennen? Aber wie kann ich ihn erkennen, wenn er die gleiche Tat wie viele Andere begeht? Darum ist es dann wohl die Summe aller Taten, denn die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass ein anderer Mensch in allen Situationen genau gleich handelt, wie ein anderer. Für die Erkennung eines Menschen bedeutet das: ich muss sein ganzes leben sehen, aber die Menschen sind doch in jedem Lebensabschnitt unterscheidbar. Ich suche nach der Übertragung des äußerlichen Wesens auf das innere Wesen und dessen Beschreibbarkeit.

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Definition Mensch: Ab wann ist ein Lebewesen k/ein Mensch?

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Nehmen wir an, dass man die DNA eines Lebewesens, z.B. eines Affens, so verändert, dass man auf irgendeine Weise ein Wesen vor sich hat, welches so aussieht wie ein Mensch, sich so verhält, spricht und auch menschliche Emotionen empfindet. Kann man dieses Wesen dann als Menschen deklarieren? Welche Merkmale müssen dafür erfüllt werden? Muss es zwingend von Menschen gezeugt worden sein?

Umgekehrt kann man sich das auch fragen. Wenn 2 Menschen einen Mensch, bzw. in diesem Fall erst einmal ein Wesen zeugen, welches menschenähnlich ist, aber Merkmale wie den Körperbau, Anzahl der Chromosomen (wie bei Trisomie 21 als Beispiel), Verhalten und und durch einen Fehler oder menschlichen Eingriff nicht erfüllt, kann man dann noch von einem Menschen reden? Ich will jetzt nicht damit sagen, dass Menschen, die irgendwie eine leichte Veränderung haben in ihrem "Menschsein" keine Menschen mehr sind. Die Frage ist, ab wann lässt sich eine Grenze ziehen und sollte man jemals das tun?

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Über sein Wesen: Er ist ein Kompaktwesen, weil er der Keim Gottes ist. Gott ist quasi das Universelle an sich - deshalb ist er ein Universalmensch mit einem eigenen Flair (Wesen).

Inwiefern würde ihn das verändern? Was man nicht weiß, macht einen Menschen auch nicht heiss - doch was man weiß, verändert einen Menschen automatisch. Ist dieser Mensch dann ein Universalmensch, der dieses Wesen (das er ist) "nur" in sich trägt oder auch wirklich dieses Wesen? Wäre er neidisch auf dieses Wesen? Als Universalmensch quasi? Er wird es ja für immer und ewig in sich tragen. Oder ist er sowohl Universalmensch als auch dieses Wesen? "Sowohl als auch" soll ja auch Perfektion darstellen.

Was denkt ihr?

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