Was macht aus wenn der Arbeitgeber mich kündigt und ich arbeitslos melde?

13 Antworten

Nein, dann bezahlt dir die Agentur alles von Beginn an. Er muss dich natürlich "sauber" kündigen und nicht z.B. fristlos. Wenn ordentlich bzw. betriebsbedingt, dann eben mit einem plausiblen Grund. Da mit den Chef sprechen, ob er so nett ist ;). Wichtig ist, dass du dann am Tag der Kündigung bzw. bei deren Erhalt direkt zur Agentur gehst und das meldest, denn auch sonst kann es eine Sperrzeit geben.

Bei einer Eigenkündigung hast Du den Verlust des Arbeitsplatzes selbst verschuldet.

Kündigt Dir Dein Chef z.B. betriebsbedingt, weil nicht genug Arbeit da ist oder personenbedingt, weil Du zu viel oder zu lange krank bist, bekommst Du keine Sperre, da Du den Arbeitsplatzverlust nicht selbst "verschuldet" hast.

Sollte Dein Arbeitgeber Dich allerdings verhaltensbedingt kündigen, wird auch gesperrt, wenn Du die Kündigung selbst verschuldet hast, weil Du z.B. permanent zu spät zur Arbeit kommst und trotz Abmahnung mit Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen im Wiederholfall, keine Besserung eingetreten ist.

, jetzt möchte ich mal frag wenn der Chef mich gekündigt hat und eine Kündigung schreibt das er mich gekündigt hat muss der Chef dann extra drei Monat nachzahlen für mich?

Sorry, das solltest Du mal erklären.

 

So wie ich den Fragesteller verstehe, möchte er dort kündigen aber keine Sperre vom Amt haben, seine Idee ist das der AG ihm ordentlich kündigt um damit eine Sperre zu umgehen.

Problem ist das das Amt gegen die ordentliche Kündigung vorzugehen rät wenn keine Begründung vorliegt, einen Grund für den AG wird es aber wahrscheinlich gar nicht geben das Arbeitsverhältnis zu beenden, ist scheinbar nur der Wunsch des Fragesteller dies zu beenden.

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Ich arbeite im ne Asia Restaurant. Und bei denen gibt gar keine Vertrag oder Frist Vertrag so was. Wenn ein Grund mit betriebsbedingte das er weniger Geschäft hat und Zuviel Personal sind um mich zu kündigen dann reicht das auch.

Selbstverständlich hast Du einen Vertrag und selbstverständlich gilt auch eine Kündigungsfrist.

Auch mündliche Arbeitsverträge sind wirksam. Wenn nichts anderes vereinbart ist, was hier ja der Fall zu sein scheint, gilt die Kündigungsfrist nach § 622 BGB.

Wenn Du noch nicht länger als zwei Jahre dort arbeitest, muss Dein Chef die Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Monats einhalten (§ 622 Abs. 1 BGB).

Bist Du schon länger als zwei aber kürzer als fünf Jahre im Betrieb, kann der Chef Dich mit der Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen (§ 622 Abs. 2 Satz 1 BGB).

Bei betriebsbedingten Kündigungen (zu wenig Arbeit) habe ich ja schon geschrieben, gibt es keine Sperre des Arbeitslosengeldes. Dein Chef muss Dich nur bis zum Ende der geltenden Kündigungsfrist bezahlen.

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Das hast Du etwas falsch verstanden. 

Wenn Du selber kündigst, oder Du eine Kündigung durch den Arbeitgeber selbst verschuldetest, behält sich die Agentur für Arbeit vor, in der Auszahlung ihrer Versicherungsleistung ( ALG I ) an Dich diese Leistung bis zu 12 Wochen ersatzlos sperren zu können. 

Wenn Du eine berechtigte Sperrzeit beim ALG I erhältst, muss der Arbeitgeber in dieser Zeit genauso nicht Zahlen, wie die Arbeitslosenversicherung ( ALG I )

Du stehst während einer berechtigten Sperrzeit also "de facto" ohne Anspruchsrecht auf Leistungen ... also ohne Geld da. 

Deine gesamt mögliche Anspruchsdauer auf ALG I reduziert sich trotz ausbleibender Zahlung zudem um die Wochen der Dauer der verhängten Sperrzeit ersatzlos. 

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