Was machen wenn der Arzt eine Wirbelsäulen verdrehung feststellt?

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2 Antworten

...jeder Fall (jeder Rücken) ist anders - es gibt Menschen mit kaum verdrehter Wirbelsäule und höllischen Schmerzen, und Menschen mit unglaublich verdrehter WS die fast keine Beschwerden haben. Ich habe eine leicht verdrehte WS und eigenlich keine Beschwerden, solange ich vorsichtig bin - nicht falsch beanspruchen ("richtig" heben!) und keinen Zug/Erkältung! Ich habe mir die LWS Frühjahr 2010 nachts 'verkühlt' und konnte mich am nächsten Tag nicht mehr bewegen vor Schmerzen, erst eine Schmerzspritze hat soweit geholfen, daß ich zum Arzt gehen konnte; vier Wochen lang nichts gefunden, Röntgenbild nichts zu sehen, nur Schmerz-Tabletten und einzelne Spritzen...bis mir so elend war (nichts mehr gegessen...), daß ich selbst ins Krankenhaus gegangen (naja, gefahren worden) bin - da hat man dann nach drei Tagen im CT festgestellt, daß ich eine eitrige Entzündung in der LWS hatte. Insgesamt dann ZEHN Wochen absolute Bettruhe mit Antibiotika-Infusionen fünfmal täglich plus vieleviele Schmerzmittel, bis die Entzündung weg war. Anschließend noch vier Wochen Reha und weitere Krankschreibung, ist mein Rücken jetzt nach über einem Jahr zwar etwas steif, aber wieder gut - nur habe ich als Neben-/Nachwirkung der ganzen Medikation immer noch Gleichgewichtsstörungen, also Bewegungsschwindel, der sich immerhin soweit gegeben hat, daß ich mir seit etwa zwei Monaten wieder traue, Fahrrad zu fahren - das Gehen fühlt sich immer noch an wie auf einem Schiff bei Seegang und sieht wie angetrunken aus...


Du wolltest Erfahrungen.

Mein Rat - der Rücken braucht Bewegung, also treibe Sport, frage deinen Arzt, ob du Gymnastik verschrieben bekommen kannst.

Auch die richtige Haltung vor allem beim Sitzen ist enorm wichtig, Stichwort "aktives Sitzen" (goggel und Wikipedia sind meine Empfehlung).

BEWEGUNG HILFT SCHMERZEN VERMEIDEN.

ich bin mir nicht sicher, ob es dasselbe ist, aber eine freundin von mir hat skoliose, da verdreht sich auch ihre wirbelsäule. sie macht 2x die woche krankengymnastik (u.a. mit so einer art hüpfball nur ohne diese dinger zum festhalten) , um dem entgegenzuwirken und es funktioniert anscheinend sehr gut, danach solltest du deinen arzt vielleicht mal fragen.

gute besserung!

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