Was machen Sozialhilfeempfänger, wenn Sie Ausgaben über 2600 Euro (Freibetrag Vermögen) haben?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Dazu bedarf es keiner Absprache !

Wenn nur Sozialleistungen bezogen werden,dann kann der Bedürftige von seinen Leistungen ansparen was er möchte.

Eine Anrechnung würde dann im Endeffekt eine Kürzung der Leistungen bedeuten und das darf nicht sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Grunde steht es jedem Empfänger von Sozialhilfe frei, wie er seinen Regelsatz verwendet. Nur das Geld für Miete und für Heizung muss er seinen Gläubigern abliefern.

Man kann den Regelsatz seiner Sozialhilfe also auch ansparen für Möbel. Wer nur Leitungswasser trinkt und Milchreis und Grießbrei ißt zu je 90 Cent pro Kilo, der kann im Monat auch 300,- für Möbel ansparen.

Solche Ansparungen gelten auch nicht als Vermögen. Als Vermögen gilt das Geld, das man schon besaß, als man Sozialhilfe beantragt hatte. Was danach zugeflossen ist, zählt als Einkommen, sprach das Bundes-Sozialgericht.

Im Grunde ist der Empfänger von Sozialhilfe auch gehalten, mindestens ca. 50,- im Monat anzusparen für einmalige Bedarfe - denn das ist in etwa der Betrag, um den die Sozialhilfe erhöht wurde, als die Zuschüsse für einmalige Bedarfe gestrichen wurden zum 1. Januar 2005.

Gruß aus Berlin, Gerd

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das kommt vermutlich drauf an, was das "etwas" konkret ist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Furzer
31.01.2016, 19:27

Neue Möbel

0

Was möchtest Du wissen?